News Saison 2023/2024

TuS Viktoria Großenenglis

Viktoria gewarnt vor Wiesbadens Torhunger

HESSENLIGA - Ziegler-Elf beim Dritten

HNA 23.02.2024
Wiesbaden - Mit einem Nachholspiel beim MFFC Wiesbaden (Sa. 16 Uhr, Kunstrasen Wiesbaden) startet der TuS Viktoria Großenenglis in die Restserie der Fußball-Hessenliga. Die Auswärtspartie beim Tabellendritten ist das letzte Hinrundenspiel für die Ziegler-Elf.
Bereits seit Mitte Januar ist die Mannschaft um Torjägerin Jana Schwaab im Training. Dazu gehörten Einheiten im Bad Wildunger Fitnessstudio, Stabilisations- und Kräftigungsübungen in der Halle und auch Steigerungsläufen durch die Engliser Straßen. „Die Mädels haben gut mitgezogen. Wir haben unseren Fitnessstand gesteigert,“ freut sich Phillip Ziegler über das Engagement seiner Mannschaft.
Auch das einzige Testspiel in Hannover verlief positiv: Durch drei Treffer von Angreiferin Janine Dülger konnte die Reserve von Hannover 96 mit 3:1 geschlagen werden. Die Weichen für eine erfolgreiche Rückrunde sind also gestellt. Vor dem Nachholspiel in Wiesbaden plagen die Viktoria jedoch personelle Sorgen: Neben Kapitänin Carina Jäger (Urlaub) fallen Rojin Balica (verletzt) und Nikola Körbel (Studium) aus. Bei Innenverteidigerin Luna Schömann (krank) bestehen dagegen noch Hoffnungen auf einen Einsatz. „Wir streben trotzdem zumindest einen Punkt an“, gibt sich Ziegler kämpferisch.
Die Gastgeberinnen hegen noch berechtigte Aufstiegshoffnungen. Angeführt von der 45-jährigen Valeria Martin, die im Mittelfeld die Fäden zieht, kann die Offensive eine enorme Wucht entfachen. Dies bekam Gruppenligist Schwalbach/Niederhöchstadt letzte Woche im Hessenpokalspiel (10:0) zu spüren. Großenenglis sollte besonders vor der vierfachen Torschützin Stephanie Jarosch und Sturmpartnerin Fiona Röhrig (fünf Saisontore) gewarnt sein. Die Bilanz der letzten vier Duelle ist ausgeglichen: Zweimal gewann der MFFC und zweimal die Viktoria.  cl

 

Großenenglis startet erfolgreich ins Jahr 2024

TuS-Mädels mit Auswärtserfolg in Bad Soden

Fupa 19.2.2024 von Florian Diehl

Die B-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis haben die gute Form aus der Hallenrunde im ersten Ligaspiel des neuen Jahres bestätigt und bei der SG Bad Soden-Salmünster einen 4:1 (0:1)-Erfolg gefeiert. Mit dem fünften Saisonsieg festigt die Elf von Trainer Olaf Pfaff den vierten Rang in der Verbandsliga Nord.
Großenenglis hatte nach druckvollen Beginn auch gleich die erste Chance des Spiels. Bereits in der sechsten Minute verpasste Jolina Schuchhardt knapp die Führung, als ihr Freistoß aus 18 Metern von Bad Sodens Keeperin gut pariert wurde. Den Nachschuss verpasste Laura Schnell nur knapp. Großenenglis hatte mehr vom Spiel, verpasste aber trotz Überlegenheit aber in Führung zu gehen. Im Gegenteil - in der 23. Minute gingen die Gastgeber in Führung, als sie eine Unachtsamkeit in der TuS-Defensive ausnutzten und ins kurze Eck trafen. Nur vier Minuten hatte Spielmacherin Sophie Bornemann den Ausgleich auf den Kopf, verpasste ihn aber nur denkbar knap, sodass es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Kabinen ging.
Die Halbzeitansprache von TuS-Coach Pfaff hatte scheinbar ihre Wirkung gezeigt. Und auch die taktischen Umstellungen bewirkten, dass die Nordhessinnen deutlich druckvoller aus der Pause starteten und mehr Zug zum Tor entwickelten. Sieben Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Bornemann den Pfosten traf. Doch in der 53. Minute war dann der Torbann aus Sicht der Nordhessen gebrochen. Nach einer Ecke von Victoria Pfaff nickte Bornemann zum verdienten 1:1 ein. Die Blau-Weißen rannten weiter an und kamen in der 72. Minute durch einen Elfmetertreffer von Mittelfeldantreiberin Schuchhardt zum 2:1-Führungstreffer. Zuvor war Pfaff im Strafraum zu Fall gebracht worden. Durch die beiden Treffer angetrieben zeigte sich der TuS-Nachwuchs nun torhungrig. Fast eine Kopie des Ausgleichstreffers bescherte dem Pfaff-Ensemble das Tor zum 3:1 Nach einer Pfaff-Ecke war Bornemann diesmal am langen Pfosten mit dem Fuß zur Stelle und schob zum 3:1 ein. Den Schlusspunkt setzte Pfaff in der vierten Minute der Nachspielzeit, als sie eine Vorlage von Nora Meißner zum 4:1-Endstand ins lange Eck setzte.
Am Ende ein in der Höhe mehr als verdienter Erfolg des letztjährigen Meisters, der damit den vierten Tabellenplatz festigt. Besser muss in den nächsten Spielen allerdings die Chancenverwertung werden. Noch lässt der Nachwuchs des Hessenligisten noch zu viele Chancen ungenutzt. Spielerisch hingegen gibt es wenig zu bemängeln. Am 3.3. um 13 Uhr erwartet Großenenglis die Mannschaft von Blau-Gelb Frankfurt zum Spitzenspiel. Mit den Südhessen hat die Viktoria noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel setzte es eine knappe 1:2-Niederlage, wobei der Treffer zum 1:2 aus klarer Abseitsposition fiel.

oben von links nach rechts: Laura Schnell, Jolina Schuchhardt, Sophie Bornemann, Victoria Pfaff. Unten von links nach rechts: Lilija Bruch, Lara Langhof, Cassandra Diehl, Lena Beyer – Foto: Pfaff
oben von links nach rechts: Laura Schnell, Jolina Schuchhardt, Sophie Bornemann, Victoria Pfaff. Unten von links nach rechts: Lilija Bruch, Lara Langhof, Cassandra Diehl, Lena Beyer – Foto: Pfaff

Großenenglis holt dritten Platz bei der Hessenmeisterschaft

Erfolgreiche Teilnahme der TuS-Mädels bei der Hessenmeisterschaft

 

Fupa 5.2.2024, 14:23 Uhr von Florian Diehl
Als sehr erfolgreich kann man die Bilanz der Hallenrunde der B-Juniorinnen der TuS Viktoria Großenenglis bezeichnen. Nach dem verdienten Sieg bei der Regionalmeisterschaft mit dem 2:1-Finalsieg gegen Hessen Kassel holten die Nordhessinnen gestern den dritten Rang bei der Hessenmeisterschaft in Reiskirchen.
Die Endrunde wurde nach dem Modus Jeder gegen Jeden ausgerichtet. Im ersten Spiel wartete mit dem JFV Bad Soden-Salmünster ein Ligarivale auf die Mannschaft von Übungsleiter Olaf Pfaff. Wie in der Vorwoche beim Regionalentscheid in Borken versuchten die TuS-Mädels auch in Reiskirchen mit ansehnlichen Kombinationsspiel zum Erfolg zu kommen. Und besser hätte das Turnier aus Sicht der Blau-Weißen nicht laufen können. Bereits nach einer Minute ging Großenenglis durch Sophie Bornemann mit 1:0 nach Vorarbeit von Jolina Schuchhardt mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten vor Ende der Partie sorgte Schuchhardt nach Zuspiel von Victoria Pfaff für den 2:0-Endstand. Im zweiten Spiel wartete mit der MSG Rimbach/Auerbach der souveräne Tabellenführer der starken Kreisliga in Frankfurt auf die TuS-Mädels. Trotz klarer Überlegenheit brachten die TuS-Mädels den Ball nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite gelang der MSG bei einen ihrer weniger Konter der Treffer zum 0:1, sodass nach zwei Turnierspielen je ein Sieg und eine Niederlage standen. Spiel drei gegen die BSC Schwalbach war sehr ausgeglichen. Gegen den Tabellenzweiten der Hessenliga stand die Viktoria in der Defensive sicher und setzte in der Offensive einige Nadelstiche. Etwas fehlte nach vorne der letzte Mut, um das Spiel als Sieger zu beenden. So blieb es am Ende beim verdienten 0:0-Remis gegen Schwalbach, das im ersten Spiel überraschend Bundesligist Wetzlar mit 3:0 besiegt hatte. Nach dem Tabellenzweiten Schwalbach wartete im vierten Spiel mit dem SC Dortelweil der Ligaprimus der Hessenliga auf das Pfaff-Ensemble. Mit einem mutigen und offensiven Auftritt überraschte Großenenglis den Hessenligisten und ging nach sechs Minuten durch Schuchhardt nach schönen Doppelpass mit Bornemann mit 1:0 in Führung. Mittelfeldmotor Schuchhardt war vier Minuten später erneut zur Stelle und schob nach Anspiel von Lea Schmidt-Weigand zum 2:0 Ein. Ein Eigentor der Südhessinnen sorgte für den 3:0-Endstand. In der letzten Partie wartete mit Bundesligist FSV Hessen Wetzlar das größte Kaliber auf die TuS-Mädels. Waren die Mittelhessen doch mit dem Bundesliga-Kader angereist. Doch trotz des großen Namens schlugen sich Lara Langhof, Lilija Bruch und Co. gut und boten ein Spiel auf Augenhöhe. In einer sehr körperlichen Partie stand die TuS in der Defensive sehr gut und ließ so gut wie keine Chancen mit, da auch Keeperin Cassandra Diehl gut mitspielte und einige Konter der Gäste entschärfte. In der achten Minute gelang dem Bundesligisten dann aber doch der einzige Treffer der Partie durch Leonie Kreuz. Ein Remis hätten sich die TuS-Mädels durchaus verdient gehabt. So blieb am Ende mit je zwei Siegen und Niederlagen sowie einem Remis der sehr achtbare dritte Platz. Gerade in den Spielen gegen die beiden Hessenligisten sowie Bundesligist Wetzlar war das Pfaff-Team auf Augenhöhe und zeigte sein Potenzial. Auch die mitgereisten Eltern zollten der starken Leistung ihrer Schützlinge Anerkennung und viel Lob. Grundlage für den dritten Rang war die starke Defensive, die nur zwei Gegentreffer in fünf Partien zu ließ. Und vorne sind Schuchhardt, Bornemann und Co. immer wieder für Treffer gut.
Weiter geht es für die B-Mädels am 18.02. mit dem Nachholspiel gegen Bad Soden-Salmünster.

TuS Viktoria Großenenglis erobert  den 2. Platz

Futsal Regionalpokal D-Juniorinnen in Zierenberg am 03.02.2024

 

Herzliche Glückwunsche an unsere D-Mädels, die am vergangen Samstag in Zierenberg den 2. Platz im Turnier um den Regionalpokal belegt haben. Bereits im ersten Spiel hatten es unsere Fußball-Mädchen mit TSV Jahn Calden zu tun, ein Team, das in Nordhessen zu den stärksten zählt. In einem spannenden und mitunter ausgeglichenen Spiel unterlag TuS Viktoria Großenenglis nur mit 3:0. Zwei weitere Spiele gegen Zierenberg 2 und SVH Kassel entschieden die Mädels ganz klar für sich und das letzte Spiel gegen SV Anraff blieb unentschieden. Das Team zog mit ihrem stolzen Trainer ins Halbfinale ein und entschied dieses im Sechsmeterschießen gegen TSV Obermelsungen glanzvoll für sich.
Im Finale galt es dann wieder gegen TSV Jahn Calden standzuhalten. In einem engagierten und kämpferischen Spiel haben es unsere Mädels ihren Gegnern durchaus nicht leicht gemacht und unterlagen letztlich doch 3:0. Eine großartige Leistung!!! Angetreten für TuS Viktoria Großenenglis waren: Josephine Fölsch, Charlotte Kular, Greta Scaparra, Emilia Schnell, Elva Weber und Hanna Sauer. Ein großer Dank gilt auch dem Trainer der Mannschaft, Martin Pillkowsky, der sein Team durch unermüdliches Training und persönliches Bestärken zu dieser herausragenden Leistung geführt hat. Weiter so, Mädels! Herausragend gespielt!

 

Schon wieder Regionalpokal-Sieger: Die erfolgreichen B-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis.
Schon wieder Regionalpokal-Sieger: Die erfolgreichen B-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis.

Großenenglis wieder ganz groß


HNA 31.01.2024 VON TIMO RUDOLPH

„Ich hatte im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass wir wieder einmal den Regionalpokal holen. Für mich war Hessen Kassel der Favorit“, sagte der Großenengliser Trainer Olaf Pfaff, der umso stolzer auf die geschlossene Teamleistung mit Heimvorteil in Borken war. In der Gruppenphase gewann der einzige heimische Vertreter mit 2:1 gegen die JSG Ahnatal sowie 6:0 gegen die TSG Wilhelmshöhe, ehe es im Topspiel ein 0:1 durch ein unglückliches Gegentor gegen Kassel setzte.
Im Halbfinale lieferte sich die Viktoria ein packendes Duell mit Liga-Rivale TSV Jahn Calden, der in der Gruppe B klar dominiert hatte. Caldens Torhüterin Kim Fahrmeyer schien lange unüberwindbar, doch dann erlöste Laura Schnell das spielbestimmende Pfaff-Team in der Schlussminute zum 1:0.
Somit bot sich im Finale die Revanche gegen Kassel. Sophie Bornemann sorgte für ein frühes 1:0. Laura Frese, die ein Zweitspielrecht für die Frauen des Verbandsligisten SC Edermünde hat, gelang das 1:1 Doch Großenenglis blieb am Ball. Lara Langhof gelang nach feiner Vorarbeit von Jolina Schuchhardt drei Minuten vor Schluss der Siegtreffer für die Viktoria. Somit vertritt das Pfaff-Team am kommenden Sonntag (ab 9.45 Uhr) die Region Kassel bei der Hessenmeisterschaft in Reiskirchen.

 

Großenengliser B-Juniorinnen gewinnen Futsal-Regionalpokal


Fupa 28.1.2024 von Florian Diehl

Die B-Juniorinnen der TuS Viktoria Großenenglis haben bei der heutigen Endrunde des Futsal-Regionalpokals in Borken den Pokal gewonnen und sich damit die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft in der kommenden Woche in Reiskirchen gesichert. Nachdem es in der Vorrunde gegen Hessenligisten Hessen Kassel noch eine knappe 0:1-Niederlage gab, nahm das Pfaff-Ensemble im Finale Revanche und setzte sich gegen die Fuldastädter knapp mit 2:1 durch. Im ersten Vorrundenspiel gegen die SG Ahnatal übernahm Großenenglis von Beginn an die Spielkontrolle. In der dritten Minute belohnte sich die TuS und ging durch Jolina Schuchhardt mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Victoria Pfaff auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Ahnataler zum 2:1 verpassten es die Blau-Weißen ihre klaren Chancen zu nutzen, sodass es beim knappen - aber verdienten 2:1-Auftaktsieg blieb. Im zweiten Spiel wartete mit der TSG Wilhelmshöhe ein weiterer Kreisligist auf die favorisierten B-Mädels aus Großenenglis. Auch in dieser Partie war Einbahnstraßenfußball zu sehen und die Viktoria feierte nach den Buden von Pfaff, Schuchhardt, Lilia Bruch, Lara Langhoff (2) und Laura Schnell einen 6:0-Kantersieg. Im letzten Spiel gegen Kassel waren die Fuldastädter zu Beginn spielbestimmed und gingen dann auch in der achten Minute durch Lenya Göbel, die einen Abpraller nutzte, mit 1:0 in Führung. In der Folge kam Großenenglis besser ins Spiel und hatte 3 Minuten vor Ende der Partie Möglichkeit durch Strafstoß zum Ausgleich zu kommen. Doch KSV-Keeperin Amira Cakir parierte den Schuss von Schuchhardt im Nachfassen. Trotz weiterer guter Chancen blieb es beim knappen 1:0 für den einzigen Hessenligisten im Teilnehmerfeld, der sich damit den Gruppensieg sicherte. Großenenglis beendete die Gruppenphase auf den zweiten Rang. Im Halbfinale wartete Ligarivale TSV Jahn Calden auf das Pfaff-Team. Hier war Großenenglis über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber immer wieder an der guten TSV-Keeperin Kim Fahrmeyer. Erst in den Schlusssekunden erlöste Laura Schnell die Viktoria mit dem 1:0. Im Finale wartete dann erneut der KSV Hessen. Im Gegensatz zur ersten Partie war die Viktoria von Beginn an besser im Spiel und setzte die Kasseler früh unter Druck. Belohnt wurde die Druckphase mit dem frühen Führungstreffer durch Sophie Bornemann. Nach dem Ausgleich durch Laura Frese blieb Großenenglis gut im Spiel, spielte weiter mutig nach vorne. Drei Minuten vor Ende der Partie brachte dann Langhof nach schöner Vorarbeit von Schuchhardt Großenenglis wieder in Führung. So richtig gefährlich kam der KSV nicht mehr vor das Tor, sodass es beim 2:1-Finalsieg der Viktoria blieb.
Mit dem Gewinn des Regionalpokals qualifiziert sich Großenenglis automatisch für die Endrunde der Hessenmeisterschaft, die am kommenden Sonntag (ab 9.45 Uhr) in Reiskirchen ausgetragen wird. Dort vertritt das Team von Übungsleiter Olaf Pfaff die Region Kassel.

 

Platz 1 und 3 beim Juniorinnen-Tunier in Araff

Am 27.01.2024 fand der Autohaus Range Cup in der Sporthalle der Gesamtschule Edertal statt. Bei diesem Turnier haben wir den 1. und 3. Platz belegt. Teilgenommen haben neben uns die Mannschaften von SV Anraff, TSV Obermelsungen, SVH Kassel und der JSG Flechtdorf. Vielen Dank an das Autohaus Range für das Sponsoring.

Die D-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis können ab sofort in neuem Dress auflaufen.

 

Das Team um Trainer Martin Pillkowsky bedankt sich herzlich bei ihrem Sponsor Herrn Lämmer von der TSBG GmbH Pelo Tankstelle Bad Zwesten. Herr Lämmer war es wichtig, speziell die Jugend zu unterstützen und übernahm die kompletten Kosten für die Sportanzüge der 18 Mädels. Ein solch großzügiges Engagement für den Nachwuchs des Vereins ist keine Selbstverständlichkeit. Das Team bestehend aus den Jahrgängen 2010- 2014 freut sich auch in Vorbereitung auf die kommende Saison über Zuwachs im Team. Wer den Trainer fragt, wie man seine Mädels mit wenigen Worten am treffendsten beschreibt, bekommt eine schnelle Antwort: „Es herrscht ein großer Zusammenhalt, sie sind immer motiviert und jederzeit für eine Überraschung gut. Der Spaß kommt bei uns nie zu kurz. “ Die neuen Trainingsanzüge werden den ohnehin großen Teamgeist weiter verstärken.
Wer Lust bekommen hat, die Mannschaft und ihren Trainer kennenzulernen und vielleicht ein Teil des Teams zu werden, kann sich gern bei Martin Pillkowsky unter pillkowskym(at)gmail.com melden.

 

Damen und B-Mädchen bereiten sich auf die Rückrunde vor

„Unser Team gegen Rechts!“ – die Fußballerinnen der TUS Viktoria Großenenglis haben den Startschuss für die Aktion „Wir stehen alle dahinter“ des Jugendforums „Gud so“ gegeben. Foto: Kreisverwaltung Schwalm-Eder
„Unser Team gegen Rechts!“ – die Fußballerinnen der TUS Viktoria Großenenglis haben den Startschuss für die Aktion „Wir stehen alle dahinter“ des Jugendforums „Gud so“ gegeben. Foto: Kreisverwaltung Schwalm-Eder

Gemeinsam gegen Hass und Menschenfeindlichkeit

Schwalm-Eder. „Wir stehen alle dahinter“ – ein Slogan für eine Aktion, die signalisieren soll, dass Hass und Hetze keinen Platz im Schwalm-Eder-Kreis haben. Aus der Taufe gehoben hat sie das Jugendforum „Gud so“, das Vereine, Feuerwehren, Kirmes-Teams und Gruppen dazu aufruft, sich anzuschließen, um zusammen ein Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit im Landkreis zu setzen.

„Die Aktion soll zum Nachdenken und Austauschen in den Vereinen und Gruppen anregen“, so die Koordinatorin „Gud so“, Lisa Schenk.

Beteiligung mit Gruppenfoto

Alle Teilnehmenden können sich ab sofort Banner mit den Statements „Unser Team gegen Rechts!“ und „Hass ist keine Meinung“ bei der Jugendförderung des Schwalm-Eder-Kreises ausleihen, um sich mit einem Gruppenfoto an der Aktion zu beteiligen. Unter allen eingesendeten Fotos wird im Rahmen der Jugendkonferenz am 15. März 2024 ein individueller Teamtag verlost.

Kein Hass auf dem Sportplatz

Der Frauenfußballverein TUS Viktoria Großenenglis hat den Startschuss gegeben und sich bereits mit den Bannern fotografieren lassen. „Wir sind Wir und Wir sind bunt! Daher machen wir bei der Aktion mit. Menschenfeindlichkeit und Hass haben auf unserem Sportplatz nichts zu suchen. Gemeinsam stehen wir für Vielfalt und Toleranz im Sport“, so Kapitänin Carina Jäger. Der Verein setzt bereits seit längerer Zeit, in Kooperation mit „Gud so“, mit dem Logo „Sport verbindet“ ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

Kontakt zur Jugendförderung

„Wir freuen uns, dass sich Gruppen in unserem Landkreis immer wieder gegen Rechts einsetzen und wir sie mit unseren Fördermitteln unterstützen können. Mit dieser Aktion wollen wir zum einen darauf aufmerksam machen, was man als Team erreichen kann, und zum anderen, mit dem zu gewinnenden Teamtag, den Aktiven für ihr Engagement und ihren Einsatz für Toleranz und Vielfalt danken“, so Lisa Schenk.

Wer bei der Aktion mitmachen möchte, kann sich bei der Jugendförderung Schwalm-Eder melden. Ansprechperson: Christian Krüger, Tel. 05681/775 5179, christian.krueger@schwalm-eder-kreis.de

„Gud so“

Das Jugendforum „Gud so“ des Schwalm-Eder-Kreises besteht aus jungen Menschen von 12 bis 27 Jahren, die sich gemeinsam für Toleranz und Vielfalt einsetzen. Dazu steht ihnen ein eigener Jugendfonds zu Verfügung, mit dessen Geldern sie eigene Veranstaltungen auf die Beine stellen oder aber Projekte von jungen Menschen unterstützen können.

 

Vorne und hinten eine Bank: Jana Schwaab und Luna Schömann
Vorne und hinten eine Bank: Jana Schwaab und Luna Schömann

Viktoria noch zu Schwaab lastig

HINRUNDENFAZIT - Auf Großenengliser Defensivtalente ist Verlass

 

HNA 13.10.2023 VON CHRISTIAN LECK

Großenenglis - Spannung pur in der Frauenfußball-Hessenliga: Während sich an der Tabellenspitze mit Aufsteiger SG Haitz, der TSG Lütter und dem MFFC Wiesbaden drei Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen können, kämpft derweil die halbe Liga um den Klassenerhalt. Nur der SC Opel Rüsselsheim ist mit zwei Punkten als Tabellenletzter etwas abgeschlagen.

Davor trennen fünf Teams lediglich zwei Punkte. Als Tabellensiebter hat der TuS Viktoria Großenenglis zwei Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge.

Der Umbruch im Sommer war eine große Aufgabe für den Borkener Verein. Neben einigen Stammspielerinnen wie Laura Festor, Marie Tielmann, Alina Weiss und Leticia Pfaff beendete auch Trainer Dirk Langhans sein Engagement. Ihn beerbten Philipp Ziegler und Roland Schäfer als Trainergespann. Die konnten mit dem Saisonstart - acht Punkte aus den ersten vier Spielen - zufrieden sein. Gewohnt heimstark machten starke Leistungen gegen Gläserzell (4:2) und Klein-Linden (4:0) Hoffnungen auf eine sorgenfreie Saison. Der Höhepunkt: das 3:0 im Derby gegen Hessen Kassel.

Diesem ging jedoch eine Durststrecke im Oktober voraus (nur ein Punkt), besonders auswärts klemmte es bei Großenenglis. „Da ist eine gewisse Blockade vorhanden, diese gilt es in der Rückrunde zu lösen“, sagt Phillip Ziegler. Denn dann stehen acht Partien auf fremden Platz nur vier Heimspiele gegenüber. Ganz wichtig dabei: eine größere Torausbeute und bessere Verteilung der Verantwortung im Abschluss. Bisher ist die Viktoria stark abhängig von Top-Torjägerin Jana Schwaab, die mit neun Toren mehr als die Hälfte aller SG Treffer erzielt hat. Gerade bei den schnellen Offensivspielerinnen Julia Faupel (1 Tor, 8 Vorlagen), Janine Dülger (1 Tor) und Anna Lena Wagner (1 Tor) ist noch mehr drin. „Jana ist unsere Lebensversicherung, ich traue aber auch den anderen Spielerinnen mehr Tore zu“, erklärt der TuS-Coach.

Zu den positiven Entwicklungen zählt die junge Defensivspielerinn Luna Schömann, die bei ihren Einsätzen stets zu überzeugen wusste. Ebenfalls zehn Spiele bestritt die vielseitige Lea Unzicker, auf die Verlass war, als Kapitänin Carina Jäger krankheitsbedingt ausfiel. Lisa Rossberg erkämpfte sich ihren Platz im Mittelfeld. Torfrau Celine Ziegler konnte die langzeitverletzte Hannah Lachmann ebenbürtig vertreten. Trümpfe für die Rückrunde. Wenn die weiterhin stechen, sollte ein Klassenerhalt zitterfrei möglich sein.

 

v. Links: Sabine Gombert, Heinz Martin, Lothar Werner, Birgitt Fasshauer Foto: Lanzke
v. Links: Sabine Gombert, Heinz Martin, Lothar Werner, Birgitt Fasshauer Foto: Lanzke

Bericht Jahreshauptversammlung

Vorsitzende Birgitt Fasshauer bedankte sich bei allen Vorstandskollegen/Innen, Trainern/Innen und Übungsleiter/Innen, für die geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr. In den Sparten Jedermann, Velo Viktoria, Gymnastik und Frauen/Mädchenfussball. Und hier besonders bei unserem Dream Team und anderen Helfern, die dafür sorgen, dass auf und neben dem Platz alles "rund läuft". Aber ganz besonders bei den aktiven Frauen und Mädchen, die den Verein so hervorragend repräsentieren und wieder auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Und bei unseren Fans, die uns bei den Heimspielen so zahlreich unterstützen. Dass unserem kleinen eigenständigen Verein eine so besondere Wertschätzung und Hochachtung entgegengebracht wird, daran sind alle beteiligt und darauf können wir stolz sein. Wir sind Viktoria! Im Jahr 2024 blicken wir auf 45 Jahre Frauen und 40 Jahre Mädchenfussball zurück und wir freuen uns darauf dieses "Jubiläum" mit allen zu feiern. Bei den abschließenden Ehrungen wurde Sabine Gombert für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Heinz Martin für 40 Jahre und für unseren Sportfreud Lothar Werner gab es eine Sonderehrung:  die Verbandsnadel des Landessportbundes Hessen. 

Bolzplatzgeschnuddel

Der Fußballpodcast für Nordhessen zu Gast in Großenenglis

Vor kurzem hat uns Jan vom Podcast Bolzplatzgeschnuddel angesprochen, ob wir an einem Gespräch über das Projekt "Frauenfußball in Großenenglis" Interesse haben. Natürlich hatten wir.  Jan und sein Partner Dennis  widmen sich in ihrem Podcast der lebendigen Fußballkultur in Nordhessen und wollen dabei Vereine und ihre Geschichte präsentieren. Hier geht es zum Podcast.

 

 

 

Zu spät und tiefer im Keller

HESSENLIGA - Großenenglis unterliegt auch in Mittelbuchen

 

HNA 27.11.2023

Mittelbuchen – Das ist bitter: Die Heimfahrt aus Hanau mussten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis ohne Punkte im Kellerduell antreten. Beim 1. FC Mittelbuchen unterlag Großenenglis mit 0:2 (0:1) und liegt als weiterhin Siebter nur noch zwei Zähler vor den Abstiegsplätzen der Hessenliga. „Wir hatten uns hier mehr vorgenommen. In den entscheidenden Situationen kamen wir jedoch zu oft einen Schritt zu spät“, fasste Roland Schäfer das Geschehen zusammen. Der Co-Trainer betreute die Mannschaft diesmal allein, weil sein Trainerkollege Philipp Ziegler kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen musste. Auf dem gut bespielbaren Rasenplatz im Hanauer Stadtteil entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Jana Schwaab hatte den ersten Abschluss, ihren Versuch konnte Mittelbuchens Torhüterin Jennifer Gerndt parieren (8.). Im Glück waren die Gäste, als eine Flanke von Letizia Lang an den Pfosten flog. Doch der zweite Versuch saß: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete FC-Stürmerin Sandra Reisinger am schnellsten und traf per Fernschuss aus 35 Metern zum 1:0 (35.). Die größte Chance zum Ausgleich besaß Lisa Roßberg. Nach starker Vorarbeit von Luna Schömann schoss die 26-Jährige, die 2020 aus Bad Zwesten gekommen war und sich nun einen Platz als Außenverteidigerin erkämpft hat, jedoch knapp vorbei (41.). Im zweiten Durchgang versuchte Großenenglis alles, kam jedoch zu keinen großen Gelegenheiten mehr. Ärgerlich der zweite Gegentreffer durch eine abgefälschte Flanke der eingewechselten Nele Knaak (74.). Die Vorentscheidung, spätestens, als TuS Akteurin Jasmin Rustemeier mit ihrem Schuss an Gerndt scheiterte (79.). Womit Großenenglis auswärts sieg- und torlos bleibt.

Großenenglis: Ziegler - Körbel, Diehl, Schömann, Roßberg (82. Eckhardt) - Unzicker, Balica (58. Schuchardt), Jäger, Faupel (50. Rustemeier), Schwaab - Dülger.

 

Sophie Trost Einsatz fraglich. pressebilder hahn
Sophie Trost Einsatz fraglich. pressebilder hahn

TuS hat Kraft getankt und will nachlegen

 

HNA 24.11.2023

Großenenglis – Während sich fast alle heimischen Vereine bereits in der Winterpause befinden, müssen die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis in diesem Jahr noch zweimal auswärts antreten. Nach zweiwöchiger Spielpause peilt die Ziegler-Elf beim 1. FC Mittelbuchen (Samstag 14 Uhr) den vierten Saisonsieg an.

Beim 3:0-Heimerfolg gegen Hessen Kassel gelang der Viktoria im letzten Spiel ein wahrer Befreiungsschlag. Den die Viktoria nun vergolden will, um sich ins Mittelfeld der Tabelle abzusetzen. Trotz nicht optimaler Bedingungen war der TuS-Coach mit der Vorbereitung zufrieden.

„Die Pause hat uns gut getan, um Kraft zu tanken. Die Mannschaft will am Wochenende nachlegen und mit drei Punkten nach Hause kommen“, gibt sich Philipp Ziegler optimistisch. Und hofft dabei auf den Einsatz von Stürmerin Sophie Trost (Knieprobleme). In die Trickkiste greifen müsste der Trainer bei einem möglichen Ausfall von Torhüterin Celine Ziegler (krank), weil Stammtorhüterin Hannah Lachmann langzeitverletzt ist.

Unter Druck stehen die Gastgeberinnen. Nach der 0:4-Heimniederlage gegen BG Marburg sind die Hanauerinnen auf den vorletzten Platz zurück gefallen. Zu den Stützen der abstiegsbedrohten Südhessen, die nur eins ihrer vier Heimspiele gewinnen konnten, gehören Abwehrchefin Lisa Schnabel sowie die mit fünf Treffern erfolgreichste Angreiferin Sara Eyrich.

Für die Gäste spricht die jüngste Bilanz: In der letzten Saison konnte Großenenglis beide Spiele gewinnen (4:0 und 4:2).

 

Derbysiegerinnen: Die erfolgreiche Mannschaft der TuS Viktoria Großenenglis.
Derbysiegerinnen: Die erfolgreiche Mannschaft der TuS Viktoria Großenenglis.

3:0 - Großenenglis packt im Derby gegen Kassel den Hammer aus

 

Fupa.net 4.11.2023 von Florian Diehl

Am 10. Spieltag der Hessenliga hat die TuS Viktoria Großenenglis gegen den KSV Hessen Kassel einen ungefährdeten und hoch verdienten 3:0 (3:0)-Sieg eingefahren und erstmals seit Mitte September wieder einen Dreier geholt. Mittelfeldmotor Jana Schwaab traf gegen die Fuldastädterinnen gleich doppelt - darunter ein Elfmeter. Den dritten Treffer steuerte KSV-Keeperin Dilan Esmeray per Eigentor bei.

Das TuS-Trainerduo Philipp Ziegler und Roland Schäfer setzte auf Rückkehrerin Rojin Balica, die für Victoria Pfaff in die Startelf rückte und im Defensiven Mittelfeld sofort wieder eine Bank war. Auf der Gegenseite begann KSV-Coach Alessandro Wiegand an seiner alten Wirkungsstätte mit ex-TuS-Jugendspielerin Anna Döring sowie Laurina Bock, die für Derya Völker und Kim Schade begannen.

Kassel lief von Beginn an früh an. Großenenglis schaffte es aber durch sehr gutes und genaues Passpiel sich immer wieder aus Drucksituationen zu befreien. Auch wenn die Löwinnen mehr vom Spiel hatten, klare Chancen hattte die Wiegand-Elf aber nicht. Eine Viertelstunde war gespielt, als die Gastgeberinnen früh auf die Abwehrkette des KSV schoben und so Sophie Linke durch das Anlaufen von Jana Schwaab unter Druck setzte. Die Folge war der Ballverlust von Linke, den Schwaab nutzte und eiskalt aus 17 Metern zum 1:0 für die Heimelf einschob. Das Tor gab der Viktoria weiterhin Auftrieb und Sicherheit. Sieben Minuten später kurbelte Julia Faupel über links das Spiel an, drang in den Strafraum der Löwinnen ein und wurde von KSV-Keeperin Dilan Esmeray von den Beinen geholt. Der sehr gut pfeifende Schiedsrichter Daniel Voigtsberger zeigte auf den Punkt und gab Esmeray die gelbe Karte. Die etatmäßige Elfmeterschützin der Viktoria - Jana Schwaab schnappte sich den Ball und schoss zum 2:0 ein. Der Jubel unter den meisten der gut 100 Zuschauern, die sich trotz Fritz-Walter-Wetter das Derby nicht entgehen lassen wollten, war entsprechend groß. Doch es kam für Großenenglis noch besser. Zehn Minuten vor der Pause gab es Ecke für die Blau-Weißen. Schwaab trat an und KSV-Keeperin Esmeray lenkte den Ball ins eigene Tor. Kassels beste Chance im ersten Abschnitt hatte Merret Pauline Jessen in der 22. Minute. Doch da war Großenenglis Keeperin Celine Ziegler zur Stelle, sodass es mit der verdienten 3:0-Führung in die Kabinen ging.

Kassel startete energisch in den zweiten Abschnitt. Die Pausenansprache von Löwen. Coach Wiegand schien gefruchtet zu haben. Kassel entwickelte mehr Druck und hatte zehn Minuten nach Wiederanpfiff durch Bock die beste Chance. Doch sie brachte den vor dem Strafraum quer gespielten Ball nicht im Tor unter. Wie auch im ersten Abschnitt überzeugte Großenenglis sowohl kämpferisch als auch mit sehr guten Passspiel, was es Kassel schwer machte, zu Torchancen zu kommen. Auf der Gegenseite war Großenenglis immer wieder bei Kontern und Standartsituationen gefährlich. Doch der vierte Treffer war der Ziegler/Schäfer nicht vergönnt. Bis zum Ende passierte nicht mehr viel, sodass am Ende ein hoch verdienter 3:0-Erfolg für die Blau-Weißen stand.

Großenenglis feierte damit den dritten Heimsieg in der Liga gegen Kassel in Folge. Nach dem Spiel feierten die Viktoria-Spielerinnen den Derbysieg vor ihren Fans und im Kreis mit dem "Hammer-Lied". Im wahrsten Sinne des Wortees hat die Heimelf im Derby den Hammer ausgepackt und ein echtes Statement gesetzt. Zugleich vergrößerte sich das Polster der TuS auf die Abstiegsränge auf 5 Zähler. Die Fuldastädter (14 Punkte) hingegen haben nach dem zweiten sieglosen Spiel vorerst den Anschluss an die Tabellenspitze (Haitz und Lütter je 21 Punkte) verloren.

 

 

Im Jubel vereint: (v.l.) Kapitänin Carina Jäger, Lisa Roßberg, Luna Schömann und Doppel-Torschützin Jana Schwaab feierten mit dem TuS Viktoria Großenenglis einen 3:0-Sieg über den KSV Hessen Kassel. Foto: Richard Kasiewicz
Im Jubel vereint: (v.l.) Kapitänin Carina Jäger, Lisa Roßberg, Luna Schömann und Doppel-Torschützin Jana Schwaab feierten mit dem TuS Viktoria Großenenglis einen 3:0-Sieg über den KSV Hessen Kassel. Foto: Richard Kasiewicz

Viktoria bändigt die Löwinnen

HESSENLIGA - Schwaab macht beim 3:0 gegen Kassel den Unterschied aus

 

HNA 6.11.2023 VON CHRISTIAN LECK
Großenenglis – Die Durststrecke ist beendet. Das Ende hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Denn dank einer starken kämpferischen Leistung entschied der TuS Viktoria Großenenglis das Derby der Frauenfußball-Hessenliga gegen den KSV Hessen Kassel mit 3:0 (3:0) für sich. Zur Belohnung ist das Team von Trainer Philipp Ziegler in der Tabelle auf den siebten Platz geklettert. Nur noch zwei Zähler hinter dem KSV – bei einem Nachholspiel in der Hinterhand.
„Dieser Befreiungsschlag tut unheimlich gut“, machte Ziegler aus seinem Herzen keine Mördergrube. Dessen Team besann sich zunächst auf die Grundtugenden im Fußball. Bei Dauerregen warfen sich die Spielerinnen von Beginn an in jeden Zweikampf und arbeiteten sich ins Spiel. Kassel war leicht feldüberlegen, ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Bei den Gastgeberinnen durfte es auch mal der lange Ball nach vorn sein. Sophie Trost als Spitze war immer anspielbar.
Keine 20 Minuten brauchten die Gastgeberinnen dann, um den zuletzt so formstarken Löwinnen den Zahn zu ziehen. Jana Schwaab ging energisch ins Pressing, eroberte den Ball und ließ KSV- Torhüterin Dilan Esmeray keine Abwehrchance (17.). Die Führung gab der Viktoria Sicherheit – und sie legten schnell nach. Julia Faupel wurde nach einem langen Pass von Esmeray gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schwaab sicher zum 2:0 (24.). Mehr als die Vorentscheidung war eine scharf getretene Ecke von Schwaab, die Pechvogel Demiray ins eigene Tor lenkte (34.). „Wir alle waren echt heiß auf das Spiel. Die Führung hat uns extrem gutgetan und alle haben leidenschaftlich gekämpft bis zum Schluss“, erklärte die Unterschiedsspielerin freudestrahlend.
In der zweiten Halbzeit wurde es ein reines Kampfspiel. Die Gäste versuchten alles und kamen früh zu Chancen durch Merret Jessen (47.) und Alina Weiß (52.). Beide Abschlüsse gingen jedoch knapp vorbei. Gestützt auf die starke Innenverteidigung mit Lea Unzicker und Alina Diehl ließ Großenenglis danach immer weniger zu. Wenn noch was durchkam, war Torhüterin Celine Ziegler zur Stelle. Klasse ihre Parade im Eins-gegen-Eins mit Kassels Lena Krause (85).


Großenenglis: Ziegler - Körbel, Diehl, Unzicker, Schömann - Roßberg, Balica (78. Dülger), Jäger, Faupel (84. Rustemeier), Schwaab - Trost (65. Eckhardt).
Kassel: Esmeray - Bock, Linke, Lattermann, Poznanski (82. Krause) - Jessen, Allmeroth, Mason (46. Weiß), Tielmann - Döring (46. Völker), Kuntze.
SR: Daniel Voigtsberger.
Tore: 1:0, 2:0 Jana Schwaab (17., 24.), 3:0 Esmeray (34., Eigentor).

TuS-Mädels holen klaren Heimsieg gegen Bundesliga-Reserve

 

Fupa.net 6.11.2023 von Florian Diehl
Die B-Mädchen der TuS Viktoria Großenenglis sind vor heimischer Kulisse weiterhin ungeschlagen. Im vierten Heimspiel der laufenden Verbandsliga-Saison feierte der Nachwuchs des Hessenligisten einen ungefährdeten und in der Höhe verdienten 4:1 (2:0)-Erfolg gegen den FSV Hessen Wetzlar II. In der Tabelle schiebt sich die Truppe von Übungsleiter Olaf Pfaff auf den dritten Rang nach vorne.
Großenenglis startete gut und druckvoll in die Partie. Nach der 0:2-Niederlage in der Vorwoche gegen Calden wollten die TuS-Mädels gegen die Mittelhessen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. In der 13. Minute gab es die erste Großchance der Heimelf, als Victoria Pfaff einen indirekten Freistoß knapp über den Kasten schoss. Nur eine Minute später klingelte es dann im Tor der Gäste. Nach schöner Vorarbeit von Pfaff, die wieder im defensiven Mittelfeld auflief, vollendete Mittelfeldmotor Jolina Schuchhardt von der Strafraumgrenze direkt unter die Latte. In der Folge hatte Großenenglis mehrere Chancen, die die gute Torfrau Sofie Holstein im FSV-Kasten immer wieder gut parierte. So verfehlten Schuchhardt (16.) und Marie Böth (25., 26.) nur knapp den zweiten Treffer.
Besser machte es Kapitänin Sophie Bornemann nach Wiederanpfiff, als sie in der 48. Minute nach Pfaff-Vorlage auf 2:0 stellte. In der 52. Minute entschärfte Wetzlars Keeperin einen Schuss von Schuchhardt aus 20 Metern sehr gut. Keine 60 Sekungen später war sie jedoch machtlos gegen den Kopfball von Bornemann, die nach Eckball von Pfaff auf 3:0 stellte. Böths Distanzschuss in der 56. Minute verfehlte das Gästetor nur denkbar knapp. Auf der Gegenseite nutzte Selinay Sagnak, die bei den Gästen neben der Torfrau Holstein den besten Eindruck hinterließ, einen zu kurz ausgeführten Abstoß zum 1:3-Anschlusstreffer. Der Gegentreffer verunsicherte das Pfaff-Ensemble aber nicht, das weiter darauf aus war, das Ergebnis auszubauen. Nachdem Ronja Berfelde (68., 78.), Böth (69.) und Maryam Hosseini (72.) einmal mehr an der FSV-Keeperin scheiterten, setzte Lara Langhof in der 81. Minute den Schlusspunkt, als sie aus spitzen Winkel ihr zweites Saisontor und den 4:1-Endstand markierte. Ein am Ende auch in der Höhe sehr verdienter Heimsieg für den Vorjahresmeister, der sich mit dem vierten Saisonsieg in der Verfolgergruppe der Tabelle etabliert.
Am kommenden Sonntag (12 Uhr) steht dann wieder ein Auswärtsspiel für die B-Mädchen auf dem Programm. Gegner ist dann wieder auf Kunstrasen der JFV Bad Soden Salmünster.

 

Rieders Traumtor bringt TuS-Reserve auf die Siegerstraße

 

Fupa.net 5.11.2023 von Florian Diehl

Der Knoten bei der zweiten Mannschaft der TuS Viktoria Großenenglis in der Gruppenliga scheint geplatzt zu sein. Gestern feierte die Elf von Trainer Jannik Zielasko einen 3:1 (2:1)-Sieg gegen den TSV Korbach und baute sein Punktekonto auf sieben aus. Damit vergrößert sich der Vorsprung der Hessenliga-Reserve auf den Abstiegsrang auf vier Zähler.
Die Partie begann für die Gastgeber sehr gut. Bereits nach zwei Minuten lag der Ball erstmals im Kasten der Korbacher. Sabrina Siemon brachte eine Hereingabe im Tor unter. Der Schiedsrichter Mika Tielmann pfiff aber wegen Foulspiels ab und das Tor zählte nicht. Großenenglis tat zwar mehr für das Spiel, aber der erste Treffer fiel auf der anderen Seite. Nach einer Flanke von der linken Seite wollte Julia Stemmler klären, doch ihr Ball landete im Netz. Großenenglis war nicht geschockt und spielte weiter mutig nach vorne, war spielbestimmend. In der 24. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. TuS-Abwehrspielerin Antonia Hartung setzte Julia Krägelius sehr gut in Szene und die schnelle Stürmerin der Heimelf schloss eiskalt zum 1:1 ab. Noch im ersten Abschnitt ging die Hessenliga-Reserve dann in Führung. Nach Zuspiel von Krägelius, die vor dem Strafraum querlegte, war Antonia Rieder zur Stelle und zimmerte den Ball in den linken oberen Torwinkel. Ein echtes Traumtor.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie im ersten Abschnitt. Großenenglis kontrollierte Spiel und Gegner. In der 66. Minute hatte Anna Kleinmann die Chance auf 3:1 zu stellen und für die Vorentscheidung zu sorgen. Korbach versuchte es mit einigen Kontern zum Erfolg zu kommen, aber TuS-Keeperin Celine Ziegler war stets zur Stelle und konnte klären. In der 81. Minute setzte dann Rieder mit ihrem zweiten Treffer den Deckel auf die Partie, als sie die Hereingabe von Kleinmann am langen Pfosten über die Linie drückte und den 3:1-Endstand besorgte.

 

Sehen sich am Samstag wieder: Kassels Sophie Mason (l.) und Großenenglis-Torjägerin Jana Schwaab, die auch im Derby den Unterschied ausmachen kann. Foto: Pressebilder Hahn
Sehen sich am Samstag wieder: Kassels Sophie Mason (l.) und Großenenglis-Torjägerin Jana Schwaab, die auch im Derby den Unterschied ausmachen kann. Foto: Pressebilder Hahn

Extra-Motivation unnötig

HESSENLIGA-DERBY - Großenenglis gegen Kassel wieder mit Balica

 

HNA 03.11.2023 VON CHRISTIAN LECK
Großenenglis – Derbyzeit in der Frauenfußball-Hessenliga: Am Samstag (17 Uhr, Großenenglis) empfängt der TuS Viktoria Großenenglis den KSV Hessen Kassel zum Nordhessenderby. Hier die wichtigsten Informationen.
Ausgangslage
Die Gastgeberinnen sind nach gutem Start aus der Spur gekommen. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur zwei Zähler. Allerdings zeigte Großenenglis vergangenen Samstag Moral, als aus einen 0:2-Rückstand gegen Blau/Gelb Marburg noch ein 2:2 wurde. Ein erster Schritt in die richtige Richtung?
Die hat der Gast längst eingeschlagen. Nach der Niederlage zum Start in Klein-Linden (1:2) sind die Löwinnen immer besser in Form gekommen. Im Oktober holte der KSV aus vier Partien zehn Punkte. Der Blick kann als Tabellenvierter also weiter nach oben gerichtet werden.
bisherige Derbys
Insgesamt stehen seit 2005 in 21 Derbys zwölf Siegen der Viktoria drei Remis bei sechs Niederlagen und 40:33 Tore zu Buche. Großenenglis gewann in der Saison 2021/22 beide Partien (1:0, 2:1). Das Hinspiel der letzten Saison ging mit 3:0 an den KSV. Ende Februar diesen Jahres setzten sich die Löwinnen im Pokal ebenfalls durch (1:0), während Großenenglis das letzte Ligaduell Ende April durch Tore von Julia Faupel und Jana Schwaab mit 2:0 gewann.
Verbindungen
Gibt es reichlich. Viktorias Defensivspielerin Alina Diehl lief von 2016 bis 2019 für Kassel auf. Ebenfalls eine KSV-Vergangenheit hat Außenverteidigerin Nikola Körbel aufzuweisen (2016/17).
Auf der Gegenseite ist es für Trainer Alessandro Wiegand ein besonderes Spiel, denn er coachte Großenenglis bis zur Saison 2021/22 drei Jahre lang. Ebenfalls eine Vergangenheit bei der Viktoria haben die Kasselerinnen Anna Döring, Marie Tielmann, Hanna Kuntze, Alina Weiß sowie Torfrau Kristin Keller.
Personal
Bei Großenenglis fehlt weiterhin Torhüterin Hanna Lachmann, Rojin Balica kehrt nach Urlaub zurück. Auf der Gegenseite steht Wiegand der komplette Kader zur Verfügung.
Taktik
„Wir müssen von Anfang an kompakt und stabil bleiben, dann werden wir bestimmt zu Chancen kommen. Die Mannschaft ist heiß auf das Spiel, ich brauche sie nicht extra motivieren“, bleibt TuS-Trainer Philipp Ziegler bei den Stärken seines Teams.
Gegenüber Wiegand kennt die Großenengliser Mannschaft und kann sein Wissen nutzen: „Es gibt gerade mit Faupel und Schwaab Spielerinnen, welche den Unterschied ausmachen können. Diese müssen wir in den Griff kriegen und darauf aufbauend, unser Spiel durchziehen.“

 

Schwaabs Ecken sitzen

HNA 31.10.2023 VON SEBASTIAN SCHMIDT UND BERND KROMMES

Eckballzauber

 

Mit dem TuS Viktoria Großenenglis II, Aufsteiger TSV Metze und SV Antrefftal stecken drei der heimischen Frauen-Teams in der Gruppenliga im Abstiegskampf. Das bis dato sieglose Großenenglis hatte nun im Schwalm-Eder-Vergleich Metze zu Gast und lag schnell durch Lisbeth Splietorp in Rückstand (6.). Doch danach hielt Torfrau Celine Ziegler, die anschließend noch 90 Minuten in der Hessenliga gegen Marburg (2:2) parierte, ihren Kasten sauber.

Zusätzliche Hessenliga-Erfahrung brachten Sophie Trost, Anna-Lena Wagner, Jasmin Rustemeier und Dauerbrennerin Jennifer Käßner mit. Trost (17., 86.) und Wagner (42.) trafen ebenso wie B-Juniorin Jolina Schuchhardt (16.). Den größten Auftritt hatte aber Laura Schwaab. Denn der 26-Jährigen gelang das Kunststück, gleich zwei Eckbälle direkt zu verwandeln (32., 45.+1). Durch dieses 6:1 kletterte das Team von Trainer Jannik Zielasko vom letzten auf den fünften Platz.

 

 

Bewahrte ihre Elf zwischenzeitlich vor einem noch höheren Rückstand: TuS-Torfrau Celine Ziegler. Foto: Lanzke
Bewahrte ihre Elf zwischenzeitlich vor einem noch höheren Rückstand: TuS-Torfrau Celine Ziegler. Foto: Lanzke

Schwaabs Wachmacher wirkte

FRAUEN-HESSENLIGA - Großenenglis nach 0:2 noch 2:2 gegen Marburg

 

HNA 30.10.2023 VON BERND KNAUFF

Großenenglis – Ein Pfostenschuss ihrer Angreiferin Jana Schwab war für den Fußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis der Wachmacher, um nach schwachem Start aus einem 0:2-Rückstand noch ein leistungsgerechtes 2:2 (1:2) gegen die Frauen von BG Marburg zu machen. Damit verpassten indes beide Mannschaften, den ersehnten Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

„Diesmal sind wir nach einem frühen Rückstand zurück gekommen“, konnte sich Viktoria-Trainer Philipp Ziegler wenigstens über eine gute Moral seines Teams freuen, das erneut die Anfangsphase verschlief. Bereits nach 30 Sekunden mit einem Warnschuss aufgefallen umspielte die agile Gäste-Stürmerin Melissa Schmidt-Sommer wenig später drei Gegenspielerinnen und veredelte ihr feines Solo mit der Führung für die Gäste (3.). Danach tauchte sie frei vor Celine Ziegler auf, scheiterte aber an der Torfrau des TuS. Die Aktion hätte bereits den zweiten Gegentreffer für Großenenglis bedeuten können (5.). Den besorgte Tanisha Sauerbrey nach einem zu kurz geratenen Abwehrversuch der Gastgeberinnen (13.).

Zehn Minuten später beendete Schwaabs Pfostenschuss die Lethargie der Viktoria. Die 24-jährige war auch für den Anschlusstreffer zuständig, versenkte den Ball aus 20 Metern zum wichtigen 1:2 noch vor dem Seitenwechsel (38.).

Großenenglis blieb auch in der zweiten Halbzeit am Drücker. Nur sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff fiel schon das 2:2. Die pfeilschnelle Julia Faupel nutzte einen energischen Angriff über die linke Seite mit einem Querpass auf Lisa Roßberg, die keine Mühe hatte, ihr erstes Tor für die erste Mannschaft zu erzielen (51.). In der Defensive nun deutlich konzentrierter ließ die Ziegler-Elf nichts mehr anbrennen. Und während Kapitänin Lea Unzicker mit einem Schuss an die Oberkante der Latte nur knapp den möglichen Siegtreffer verpasste, verteidigte Torhüterin Ziegler gegen Marburgs Angreiferin Helene Nienhaus wenigstens den Teilerfolg ihrer Elf.

„Für uns war deutlich mehr drin als dieser eine Punkt, letztlich geht dieses Unentschieden jedoch in Ordnung“, bekannte Marburgs Trainer Florian Fuhr nach der von beiden Seiten intensiv und fair geführten Partie.

 

Großenenglis: Ziegler - Körbel, Schömann, Unzicker, Pfaff - Diehl, Jäger - Roßberg (74. Wagner), Schwaab, Faupel (78. Rustemeier) - Eckhardt (61. Dülger).

Marburg: Adrovic - Hopf, Goy, Döll, Schönherr (69. Berghöfer) - Winhauer, Czerwinski (46. Melzak), Schürmann - Schmidt-Sommer, Sauerbrey, Nienhaus.

SR: Wollrath.

Tore: 0:1 Schmidt-Sommer (3.), 0:2 Sauerbrey (14.), 1:2 Schwaab (39.), 2:2 Roßberg (50.).

 

Schwaabs doppelter Geniestreich leitet Kantersieg für Zielasko-Elf ein

 

Fupa.net 29.10.2023 von Florian Diehl

 

Die zweite Mannschaft der TuS Viktoria Großenenglis hat gestern im Derby gegen den TSV Metze einen 6:1 (5:1)-Kantersieg gefeiert und damit in der Tabelle einen Befreiungsschlag gelandet und damit den letzten Tabellenplatz verlassen. In der Tabelle liegt die Elf von Coach Jannik Zielasko auf Rang Fünf - hat aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Die Partie begann für die TuS-Reserve allerdings mit einem frühen Rückschlag. Gerade einma sechs Minuten waren gespielt, als Lisbeth Splietorp die Gäste in Führung brachte. Doch Großenenglis ließ sich vom Gegentreffer nicht schocken und antwortete in der 16. Minute durch Jolina Schuchhardt. Die B-Jugendliche traf von der Strafraumgrenze mit einem Heber. Direkt nach Wiederanpfiff eroberte Großenenglis schnell den Ball und kam durch Sophie Trost, die allein vor der Torhüterin die Nerven behielt, zum 2:1-Führungstreffer. Die Viktoria war klar spielbestimmend und legte weiter nach. Nach einer halben Stunde gab es Ecke für die Gastgeberinnen. Laura Schwaab trat an und ihr Ball senkte sich direkt ins Tor. Drei Minuten vor der Pause stellte dann Anna Lena Wagner gar auf 4:1. Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt markierte erneut Schwaab. Wieder gab es Eckball und fast wie ein Spiegelbild des ersten Treffers schlug auch der zweite Ball direkt im Tor ein.

Nach der deutlichen Pausenführung schaltete das Zielasko-Ensemble einen Gang zurück, kontrollierte aber weiterhin das Spielgeschehen. Einzig die klaren Torchancen waren Mangelware. So dauerte es bis zur 86. Minute, ehe Trost mit ihrem zweiten Treffer den Deckel auf die Partie machte. Am Ende stand ein deutlicher 6:1-Sieg für die Hessenliga-Reserve, die nun entspannter in die beiden noch ausstehenden Heimspiele gegen Korbach (4.11.) und Antrefftal (11.11.) gehen kann.

 

 

Carina Jäger TuS Viktoria Großenenglis
Carina Jäger TuS Viktoria Großenenglis

Jäger übernimmt für Balica

HESSENLIGA - Großenenglis will sich im Kellerduell gegen Marburg rehabilitieren

 

HNA 27.10.2023 VON BERND KNAUFF

Großenenglis – Das wird ein heißer Tanz: Zwei Zähler nur trennen den TuS Viktoria Großenenglis als Tabellenachter vor dem Duell der Frauenfußball-Hessenliga gegen den Zehnten, die SF Blau-Gelb Marburg am Samstag ab 17.30 Uhr in Großenenglis.

Folgerichtig gestaltete sich neben den Tabellenplatzierungen auch der Saisonverlauf der beiden um den Klassenerhalt kämpfenden Teams bislang nicht zufriedenstellend. Die Gastgeberinnen starteten mit zwei Siegen und zwei Unentschieden gut, kassierten in der Folge jedoch drei Niederlagen. Die Fußballerinnen aus der Universitätsstadt konnten gar erst einen Sieg feiern. Dabei gelangen ihnen lediglich fünf Tore. TuS-Torjägerin Jana Schwaab allein erzielte sechs der zehn Treffer ihrer Mannschaft.

Vorteil Großenenglis, zumal die Elf wieder mit Carina Jäger in der Startelf auflaufen kann. Die Kapitänin erhielt nach ihrer Erkrankung am Samstag in Lütter beim 0:6 einen ersten Teileinsatz. Unklar ist dagegen der Einsatz von Sophie Trost. Die Stürmerin plagt sich mit Kniebeschwerden herum. So wird erst ein Belastungstest im letzten Training Aufschluss darüber geben, ob sie in der richtungsweisenden Auseinandersetzung antreten kann.

Bislang in allen sieben Spielen eingesetzt, wird Mittelfeldspielerin Rojin Balica erstmals fehlen und ihren verdienten Urlaub antreten. „Nach der Pleite in Lütter wollen wir uns rehabilitieren, eine ansprechende Leistung zeigen und mit einem Sieg abrunden. Das sind wir unseren treuen Zuschauern schuldig“, erklärt Viktoria-Trainer Philipp Ziegler.

Mit einem Dreier könnten die Fußballerinnen aus dem Borkener Stadtteil die Tür zum Tabellenmittelfeld öffnen und den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Ganz wichtig auch mit Blick auf das darauf folgende Derby gegen den KSV Hessen Kassel am 4. November.

 

Katastrophen-Halbzeit in Lütter

HESSENLIGA - Großenglis macht es TSG beim 0:6 viel zu leicht – Kellerduell folgt

 

HNA 23.10.2023

Lütter – Ernüchterung bei den Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis. Die Mannschaft von Trainer Philipp Ziegler unterlag bei der TSG Lütter mit 0:6 (0:5). Eine derart deftige Niederlage in exakt dieser Höhe hatte es zuletzt am 26. März 2022 beim SC Opel Rüsselsheim gegeben. In der Tabelle der Hessenliga bleibt die Viktoria weiterhin Achter mit nur zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge.

„Wir müssen über die erste Halbzeit noch sprechen und die Fehler dringend abstellen. Im nächsten Heimspiel gegen Blau/Gelb Marburg müssen die Mädels eine Reaktion zeigen“, sagte Ziegler und richtete damit bereits einen Blick auf das Kellerduell am Samstag in Großenenglis.

Schlechter hätte das Spiel in Lütter nicht beginnen können: Einen Querpass in der Viererkette der Viktoria fing Lütters Lena Grosser ab und traf aus 25 Metern zum 1:0. Da waren keine 60 Sekunden gespielt. Die Gäste suchten daraufhin ihr Heil in der Offensive. Und kamen zu zwei Möglichkeiten durch Janine Dülger (5.) sowie Jana Schwaab (10.). Beide Schüsse parierte Lütters Torfrau Lea Schaab.

Dadurch aber fehlte Großenenglis die Absicherung. So fielen drei weitere Tore für die TSG nach demselben Muster: Ballverlust des TuS in der Vorwärtsbewegung, schnelles Umschalten über das starke Mittelfeld der Osthessinnen und ein eiskalter Abschluss gegen die chancenlose Celine Ziegler im Tor. Nutznießerinnen waren Karolin Burkard zum 2:0 und 4:0 (17., 33.) sowie Grosser zum 3:0 (29.). Viel zu einfach ging der fünfte Gegentreffer: Langer Abstoß Schaab, Kopfballverlängerung von Verena Faulstich und Burkard schnürte den Hattrick (38.).

In der Halbzeit stellte Philipp Ziegler um. Alina Diehl wechselte von der Innenverteidigung auf die Sechser-Position, Lea Unzicker übernahm Diehls Posten in der Abwehr. Großenenglis präsentierte sich daraufhin stabiler. Auch der 30-minütige Einsatz von Carina Jäger wirkte sich positiv aus. Pech hatten die Gäste bei zwei Aluminium-Treffern durch Nikola Körbel und Diehl (60., 62.). Trotz der Steigerung kassierte der TuS aber noch das 6:0 durch Jessica Martens (64.).

 

Großenenglis: Ziegler - Körbel, Diehl, Schömann, Rustemeier (46. Pfaff) - Balica (60. Jäger), Unzicker, Eckhardt, Faupel (46. Roßberg), Schwaab - Dülger

SR: Nowa Sinwan Ahmed

Tore: 1:0, 3:0 Grosser (1., 29.), 2:0, 4:0, 5:0 Burkard (17., 33, 36.), 6:0 Martens (64.).  cl

Wollen wieder jubeln: (v.l.) Janine Dülger, Lea Unzicker und Carina Jäger, die zumindest auf einen Teileinsatz nach überstandener Krankheit hoffen kann. Foto: Pressebilder Hahn
Wollen wieder jubeln: (v.l.) Janine Dülger, Lea Unzicker und Carina Jäger, die zumindest auf einen Teileinsatz nach überstandener Krankheit hoffen kann. Foto: Pressebilder Hahn

Mit Jäger zurück zum Erfolg?

HESSENLIGA - Großenenglis bei formstarker TSG in Lütter gefordert

 

HNA 20.10.2023 VON CHRISTIAN LECK

Lütter- Nach zuletzt zwei Heimniederlagen in Folge treten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis am achten Spieltag der Hessenliga bei der TSG Lütter an. Während die Gastgeberinnen die Tabellenspitze im Blick haben, möchte die Viktoria ihr Polster zu den Abstiegsrängen wieder vergrößern.

"Personell bedingt müssen wir etwas umstellen und werden es etwas defensiver angehen", sagt Viktoria-Trainer Philipp Ziegler. Studienbedingt muss er auf die schnelle Offensivspielerin Anna Lena Wagner verzichten, Stürmerin Sophie Trost fällt mit Knieproblemen aus. Erfreulich dagegen die Rückkehr von Kapitänin Carina Jäger, die zumindest auf einen Teileinsatz nach überstandener Krankheit hoffen kann.

Da die Großenengliser Reserve und die B-Mädchen beide am Wochenende spielfrei sind, kann Ziegler den Kader aus dem eigenen Unterbau auffüllen. Sicher dabei ist wieder die junge Defensivspielerin Victoria Pfaff.

Die TSG Lütter ist als letztjähriger Tabellensechster hervorragend gestartet und aktuell Dritter. Angeführt von der Regionalliga erfahrenen Lena Grosser und Vanessa Klaus (4 Tore) holte die TSG nach vier Siegen in Serie letzte Woche ein 2:2 bei Tabellenführer SG Haitz. Ebenfalls brandgefährlich ist Verena Faulstich, der in drei Einsätzen ebenfalls schon vier Treffer gelangen. Das letzte Duell in Lütter endete 1:1, Großenenglis entschied das Rückspiel mit 1:0 für sich.

 

Stark am Ball: Rojin Balica (l.) wusste als Antreiberin der Viktoria zu gefallen. Noch stärker aber war Caldens dreifacher Torschützin Viviane Munsch. Foto: Richard Kasiewicz
Stark am Ball: Rojin Balica (l.) wusste als Antreiberin der Viktoria zu gefallen. Noch stärker aber war Caldens dreifacher Torschützin Viviane Munsch. Foto: Richard Kasiewicz

Kein Stich gegen Munsch

HESSENLIGA - Nächste Heimniederlage für Großenenglis

 

HNA 16.10.2023 VON CHRISTIAN LECK

Großenenglis – Das gab es lange nicht: Zweite Heimniederlage in Folge für die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis. Gegen die Regionalliga-Reserve des TSV Jahn Calden musste sich die Mannschaft von Philipp Ziegler im Derby mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. Und liegt als Tabellensiebter nur noch zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen.

Es war von Beginn an ein gebrauchter Tag für die Gastgeberinnen. Die Anfangsphase verlief umkämpft, die körperlich robusten Caldenerinnen ließen der TuS-Offensive wenig Raum. Angreiferin Viviane Munsch brachte Calden mit einem schönen Volleyschuss in Führung (17.). Nur fünf Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für Großenenglis: Nach einem langen Ball in den Strafraum misslang der Klärungsversuch von TuS-Verteidigerin Alina Diehl und erneut Munsch bedankte sich mit dem Treffer zum 0:2 (22.).

Torfrau Celine Ziegler – übrigens nicht verwandt mit Trainer Philipp Ziegler – verhinderte danach Schlimmeres, als sie mit einer starken Parade den Schuss von Chiara Wagner entschärfte (24.). Dies war der Weckruf für die Gastgeberinnen. Angetrieben von Rojin Balica verlagerten sie das Spiel in die gegnerische Hälfte. Nach Balicas Alleingang setzte Jana Schwaab Linksaußen Julia Faupel in Szene und Faupel verkürzte auf 1:2 (30.). Faupel hatte die größte Chance zum Ausgleich, ihr Schuss nach feiner Einzelleistung ging jedoch knapp vorbei (41.).

In der zweiten Halbzeit rannte Großenenglis an. Die spielerische Leichtigkeit fehlte jedoch. Diehls Versuch wurde abgefälscht zur Bogenlampe, TSV-Torhüterin Nadine Schwarzkopf war auf dem Posten (58.). So kam, was kommen musste: Calden konterte über die rechte Seite, Franziska Koch passte nach innen und Viviane Munsch war zum dritten Mal zur Stelle - 1:3 (63.).

Die Caldenerinnen, bei denen die ehemalige Viktoria- Spielerin Laura Festor eine starke Leistung im Mittelfeld zeigte, agierten danach clever, ließen nichts mehr anbrennen und feierten nach fünf Unentschieden ihren ersten Saisonsieg nach dem Aufstieg. „Wir haben es nicht geschafft unser eigenes Spiel aufzuziehen und den Gegner durch unsere Fehler stark gemacht“, ärgerte sich Trainer Philipp Ziegler.

 

Großenenglis: Ziegler - Pfaff (34. Körbel), Schömann, Diehl, Rustemeier (60. Trost) - Unzicker, Balica, Wagner, Schwaab, Faupel (81. Schuchhardt) - Dülger

Calden: Schwarzkopf - Jacob, Hopf, Müller, Merz (34. Alisch) - Koch, Festor, Stockfisch, Frey (70. Spieker), Wagner- Munsch.

SR: Jannik Stiehl.

Tore: 0:1, 0:2, 1:3 Viviane Munsch (17., 22., 63.), 1:2 Julia Faupel (30.).

 

Wiedersehen mit Laura Festor

HESSENLIGA Großenenglis will gegen Calden II zurück in Erfolgsspur

 

HNA 13.10.2023 VON CHRISTIAN LECK 

Großenenglis – Wenn die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis die zweite Mannschaft des TSV Jahn Calden zu Gast haben, kommt es zu einem durchaus speziellen Wiedersehen. Mit der einstigen Leistungsträgerin Laura Festor nämlich, deren Kontakte zum heimischen Hessenligisten nie abgebrochen sind. „Ich freue mich auf das Wiedersehen“, sagt die 22- Jährige, die sämtliche Jugendmannschaften bei der Viktoria durchlief und in den letzten drei Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft war. Studienbedingt entschied sich die Mittelfeldspielerin im Sommer zum Wechsel nach Calden, wo sie auch schon in der ersten Mannschaft in der Regionalliga zum Einsatz kam. Dort wird die zweite ehemalige TuS-Spielerin, Leticia Pfaff, am Samstag eingesetzt, ist also in Großenenglis nicht dabei. Die Reserve hatte einen durchwachsenen Saisonstart und belegt mit fünf Punkten aus sechs Spielen den neunten Rang. Die Gastgeberinnen wollen nach der 0:3-Niederlage gegen Spitzenreiter SG Haitz wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Und an ihre Heimstärke anknüpfen. „Dazu müssen wir wie der effektiver mit unseren Chancen umgehen“, fordert Trainer Philipp Ziegler. In der Hoffnung, auf die angeschlagene Leistungsträgerin Julia Faupel zurückgreifen zu können. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Kapitänin Carina Jäger (krank), während Torhüterin Hannah Lachmann weiterhin mit Leistenproblemen ausfällt. Hoffnung macht dem Viktoria-Coach die positive Entwicklung der 17-Jährigen Janine Dülger, die sich als Sturmspitze trotz Größennachteil immer besser durchsetzt und keinem Zweikampf aus dem Weg geht.

 

Chance vertan: Julia Faupel kommt nicht an Haitz-Torfrau Julia Koch vorbei und kassierte mit Großenenglis die erste Saisonniederlage. Foto: Richard Kasiewicz
Chance vertan: Julia Faupel kommt nicht an Haitz-Torfrau Julia Koch vorbei und kassierte mit Großenenglis die erste Saisonniederlage. Foto: Richard Kasiewicz

Strafstoß vergeben und unterlegen

HESSENLIGA - Großenenglis kassiert erste Niederlage gegen Haitz

 

HNA 09.10.2023 VON CHRISTIAN LECK

Großenenglis – Nichts war’s mit drei Punkten zur Kirmes. Im Gegenteil. Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis mussten gegen den Tabellenführer SG Haitz ihre erste Niederlage in der Hessenliga hinnehmen. Beim 0:3 (0:2) zeigten die Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis über 90 Minuten ihre Klasse.

„Gegen so einen starken Gegner musst du deine wenigen Chancen nutzen, das haben wir nicht geschafft“, sagte TuS-Trainer Philipp Ziegler. Denn nach 25 Minuten zögerte Julia Faupel etwas zu lange nachdem sie bereits Haitz-Torhüterin Julia Koch ausgespielt hatte. Faupel entschied sich aus spitzem Winkel nach innen zu passen und der Ball wurde geklärt. Die zweite Top-Möglichkeit zu verkürzen bot sich Jana Schwaab: Nach Foulspiel an Faupel trat die sonst sichere Schützin zum Elfmeter an und scheiterte an Koch (55.).

Bei beiden Gelegenheiten stand es bereits 2:0 für die Gäste. Die von Anfang an hoch anliefen und Druck erzeugten. Und mit Antonia Wittich die beste Spielerin auf dem Feld hatten. Die frühe Führung von Joline Heigl bereitete Wittich per Steckpass vor (6.). Wittich selbst ließ Torhüterin Celine Ziegler im Eins-gegen-Eins keine Chance und erhöhte auf 2:0 (11.).

Kurios: Zwischen beiden Toren gab es eine 30-minütige Unterbrechung, weil sich Schiedsrichter Philipp Henry eine Wadenverletzung zuzog und nicht mehr weitermachen konnte. Der Großenengliser Schiedsrichter Michael Wendel, der als Zuschauer vor Ort war, übernahm nach Zustimmung von SG-Trainer Heiko Jung die Spielleitung. Und agierte ganz souverän.

Für die Entscheidung sorgte erneut Wittich per Rechtsschuss aus 18 Metern (65.). Mit dem 3:0 im Rücken kontrollierte Haitz das Spiel und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Die Gastgeberinnen gingen kein Risiko mehr und hatten lediglich durch die eingewechselte Sophie Trost eine Gelegenheit (77.).

Großenenglis: Ziegler - Körbel, Diehl, Schömann, Rustemeier - Eckhardt (46. Jäger), Unzicker (46. Wagner), Balica, Faupel (60. Trost), Schwaab - Dülger.

SR: Philipp Henry.

Tore: 0:1 Joline Heigl (6.), 0:2 Antonia Wittich (11.), 0:3 Antonia Wittich (65.).

 

Kann wieder helfen: Großenenglis-Außenverteidigerin Nikola Körbel (l., hier im Einsatz gegen Gläserzells Valerie Roth). Foto: Pressebilder Hahn
Kann wieder helfen: Großenenglis-Außenverteidigerin Nikola Körbel (l., hier im Einsatz gegen Gläserzells Valerie Roth). Foto: Pressebilder Hahn

Zur Kirmes drei Punkte?

HESSENLIGA - Viktoria wieder mit Jäger und Körbel ins Topspiel
HNA 06. Oktober 2023

 

Großenenglis – Auf ins nächste Spitzenspiel: Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis empfangen in der Hessenliga den sensationellen Tabellenführer SG Haitz zum Schlager (Sa. 17.30 Uhr, Großenenglis). Mit einem Sieg könnten die Gastgeberinnen punktemäßig zu dem Team aus dem Stadtteil von Gelnhausen aufschließen. Zudem hat Großenenglis eine Partie weniger absolviert.
„Ein Punkt gegen den Spitzenreiter wäre schon okay, aber zu Hause ist für uns vielleicht sogar noch mehr drin“, sagt Trainer Philipp Ziegler zuversichtlich. Und erwähnt auch die kleine Extramotivation seiner Mannschaft: Das Kirmeswochenende in Großenenglis, wo traditionell besonders gerne Erfolge gefeiert werden.
Gegen den Aufsteiger aus dem Main-Kinzig Kreis dürfte das allerdings ein hartes Stück Arbeit werden. Besonders die Offensive der SG Haitz mit der neunfachen Torschützin Antonia Wittich sorgt für Furore. Vor der Saison hatte sich das Team von Trainer Heiko Jung mit Joline Heigl, Anja Noglik und Julia Seufert verstärkt, die im Paket von Hessenligist Mittelbuchen kamen. Verteidigerin Noglik und Mittelfeldspielerin Seufert sammelten zuvor zudem Regionalliga-Erfahrung bei Eintracht Frankfurt.
Zuletzt gab es zwei Kantersiege eben gegen Mittelbuchen (6:0) und bei Regionalliga-Absteiger SC Opel Rüsselsheim (7:1), wo die Viktoria zuvor 0:0 gespielt hatte. Die TuS-Defensive um Alina Diehl und Luna Schömann sollte also gewarnt sein. Im Tor vertritt weiterhin Celine Ziegler die an der Leiste verletzte Hannah Lachmann. Kapitänin Carina Jäger und Stamm-Außenverteidigerin Nikola Körbel kehren nach Krankheit ins Aufgebot zurück. Dafür sind Victoria Pfaff und Jolina Schuchardt nach ihren guten Leistungen gegen Pilgerzell (1:1) wieder bei den B-Mädchen im Einsatz, welche parallel spielen. „Das geht in dem Fall vor“, unterstreicht Ziegler den Wert des Nachwuchsteams. Und hofft mit leicht verändertem Kader auf eine Fortsetzung des gelungenem Saisonstarts.  cl

 

Pure Leidenschaft: Rojin Balica (l., Großenenglis im Duell mit Pilgerzells Franziska Hartwig. Foto: Pressebilder Hahn
Pure Leidenschaft: Rojin Balica (l., Großenenglis im Duell mit Pilgerzells Franziska Hartwig. Foto: Pressebilder Hahn

Mit Musik und Hand zum Punkt

HESSENLIGA - Großenenglis kämpft sich beim 1:1 gegen Pilgerzell zurück

 

HNA 2.10.2023 VON SEBASTIAN SCHMIDT

Großenenglis – Das Spitzenspiel der Hessenliga glich einer Achterbahnfahrt. Und ließ sich in Drittel einteilen. Erst hatten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis drei Mal Glück in 30 Minuten, in denen sie dem TSV Pilgerzell unterlegen waren. Dann steigerten sie sich, lagen aber mit viel Pech nach 60 Minuten zurück. Um ihr Herz auf dem Feld zu lassen und beim 1:1 (0:1) dem möglichen Sieg im letzten Drittel der packenden Partie noch ganz nah zu kommen.

Kein Wunder, dass das Team und Trainer Philipp Ziegler erst einmal tief durchatmen mussten. Nach einem Spiel, das unter schwierigen Vorzeichen stand. Denn kurzfristig hatten mit Kapitänin Carina Jäger und Verteidigerin Nikola Körbel zwei Leistungsträgerinnen erkrankt passen müssen. Dafür kam B-Mädchen Victoria Pfaff zu ihrer Startelfpremiere und verdiente sich als Rechtsverteidigerin ein Sonderlob Zieglers: „Sie hat das ganz unaufgeregt und souverän gelöst.“

Auf der anderen Seite hatte Großenenglis indes ungewohnte Probleme. Da gaben Tabea Leonangeli, Kim Steinert und Magdalena Krug den Gastgeberinnen einige Rätsel auf. Und hätten Pilgerzell in Führung bringen können. Doch erst traf Leonie Worch nur die Latte (17.), ehe der Schiedsrichter dem möglichen 1:0 wegen Handspiels von Krug die Anerkennung verweigerte (28.) und ein weiterer Abschluss von Krug an den Pfosten klatschte (30.).

Wachgeküsst wurde die Viktoria von einer eleganten Einzelaktion Anna-Lena Wagners (45.), die ebenso ein Tor verdient gehabt hätte wie der Abschluss an die Latte von Jana Schwaab (45.+2). Zwei Mutmacher, denen Entsetzen folgte. Denn der Unparteiische hatte ein Foul gesehen, das sonst niemand wahrnahm. Den folgenden Freistoß drückte Leonangeli zur Gästeführung über die Linie (55.). Doppelt bitter für die Gastgeberinnen, weil zuvor Janine Dülger zweimal das 1:0 auf dem Fuß hatte (49.). Die Reaktion von Großenenglis: Systemumstellung mit der Auflösung der Viererkette und Angriffe mit Wut im Bauch.

Beinahe zum Super-Joker geworden wäre Jolina Schuchhardt, die mit ihrer ersten Aktion nur knapp ihr Ziel verfehlte (65.). Für das 1:1 bedurfte es indes eines Strafstoßes. Nach einem Handspiel von Jana Bott, die mit Rot vom Platz musste, traf Schwaab souverän (82.). Womit die Kräfte der Gäste erloschen, die nun nicht wussten, wie ihnen geschah. Und Glück hatten, dass Dülgers Kopfball nicht auch noch saß (90.+2). Das Versäumte soll nun am Kirmeswochenende nachgeholt werden, wenn Tabellenführer SG Haitz zu Gast ist (Sa. 17.30 Uhr).

 

TuS: Ziegler - Pfaff, Diehl, Schömann, Rustemeier (71. Trost) - Unzicker, Balica (65. Schuchhardt) - Wagner, Schwaab, Faupel (83. Eckhardt) - Dülger.

TSV: Hohmann - Happ (80. Mc Gilvray), Schlott, Wilde, Bianco - Steinert (74. Mahr), Worch (87. Bösch), Bott, Krug - Leonengeli, Hartwig.

SR: Philipp Deuermeier.

Tore: 0:1 Tabea Leonangeli (55.), 1:1 Jana Schwaab (82., HE).

Rot: Jana Bott (81. Handspiel).

„Da muss man positiv verrückt sein“

INTERVIEW DES WOCHENENDES - TuS-Trainer Philipp Ziegler über den Traumstart

 

HNA 30.09.2023 VON SEBASTIAN SCHMIDT

Großenenglis – Vor einem Monat wartete Frauenfußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis mit einer überraschenden Personalie auf. Philipp Ziegler wurde wenige Tage vor dem Saisonstart als neuer Trainer verpflichtet, an dessen Seite der im Sommer ebenfalls neu engagierte Roland Schäfer seitdem als Co-Trainer fungiert. Besser hätte es kaum losgehen können, denn mit sieben Punkten aus drei Spielen ist Großenenglis vor dem heutigen Heimspiel gegen den TSV Pilgerzell (17 Uhr, Stadion an der Lehmkaute) Tabellenzweiter. Wir haben mit Philipp Ziegler über die vergangenen Wochen, aber auch die Perspektive für ihn und Großenenglis gesprochen.

 

Herr Ziegler, inwieweit war Überzeugungsarbeit notwendig, keine Woche vor dem ersten Spieltag wieder als Trainer einzusteigen? Noch dazu erstmals im Frauen-Bereich und dann gleich beim heimischen Aushängeschild.

Der Anruf von Spartenleiterin Ramona Unzicker kam tatsächlich ebenso überraschend wie kurzfristig. Sie hat gefragt, ob ich helfen und das Amt des Cheftrainers übernehmen könne. Nach guten Gesprächen habe ich um zwei Tage Bedenkzeit mit der Familie gebeten. Immerhin musste ich neues Terrain betreten.

Inwieweit kannten Sie den Verein und die Spielerinnen?

Wer es mit dem heimischen Fußball hält, hält es automatisch mit der TuS. Seit Jahren wird hier super Arbeit im Bereich der Mädchen und Frauen geleistet. Persönlich kannte ich bis zum ersten Training allerdings die wenigsten und bin nun äußerst angetan von der Harmonie und der familiären Stimmung im Verein.

Wie läuft es im Alltag? Trainieren Sie Frauen anders als Männer oder Jugendliche?

Das Training ist inhaltlich und von der Intensität identisch. Natürlich hatte ich meine Bedenken. Ramona hat dann gesagt, ich kann sie taktisch und spielerisch genauso fordern wie die Männer. Und so ist es auch.

Viele Trainer im Kreis vermissen bei der Jugend und bei den Senioren den letzten Biss, machen weniger Leidenschaft für Fußball allgemein aus als noch vor zehn oder 20 Jahren. Wie erleben Sie im Vergleich zu ihrer vorherigen Station bei der SG Neuental/Jesberg den Eifer der Spielerinnen in Großenenglis?

Man merkt sofort, dass der Verein schon in seinem achten Jahr als Hessenligist ist. Die Spielerinnen kennen es quasi von klein auf, dass sie auswärts bis zu 200 Kilometer für ein Spiel fahren und dem Fußball vieles unterordnen müssen. Da muss man schon positiv verrückt sein. Als Anekdote zum besonderen Ehrgeiz kann ich das Training am spielfreien Samstag vor drei Wochen herausstellen, als die Mädels von sich aus den Tag genutzt haben, um in Eigenregie nach der Einheit am Platz Geländer abzuschleifen und auch zu streichen. Starallüren sind hier ein absolutes Fremdwort.

Sportlich hatte die Viktoria nach dem Abgang von Trainer Dirk Langhans und den Verlusten talentierter Spielerinnen wie Leticia Pfaff, Laura Festor oder Marie Tielmann vor der Saison einen großen Umbruch zu bewältigen. Wie weit sind Sie in diesem Bereich?

Die Abgänge waren gravierend, klar. Aber dafür kamen auch tolle Neuzugänge wie Luna Schömann, Janine Dülger oder Lena Eckhardt, die zurück aus dem Ausland ist, sowie Anna-Lena Wagner, die ihre Pause beendet hat. Die waren alle leicht und schnell zu integrieren, so dass wir die Verluste mehr als gut kompensieren können. Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht da, wo wir hinwollen. Mir persönlich hat ja die Vorbereitung gefehlt, weil ich nur zwei Einheiten vor dem ersten Spiel hatte. Da ich ein großer Freund davon bin, Talenten den Sprung aus der Jugend zu erleichtern, wollen wir Spielerinnen wie Jolina Schuchardt, Victoria Pfaff oder Sophie Bornemann von den B-Mädels weiter an die erste Mannschaft heranzuführen.

In den ersten Spielen war neben der Extra-Klasse von Jana Schwaab das Flügelspiel mit Anna-Lena Wagner und Julia Faupel auffällig gut. Ist der vorzeitige Klassenerhalt als Saisonziel da nicht Tiefstapelei?

Klar, wir sind gut gestartet und wollen mit Spaß weiter zum Erfolg kommen. Das ist allerdings eine Momentaufnahme. Wir wollen wirklich erst mal den Klassenerhalt so schnell wie möglich sichern und dank gucken, was noch geht.

Der nächste Gegner Pilgerzell hat in der vergangenen Serie beide Duelle gegen Großenenglis gewonnen und war Vize-Meister. Wie schätzen Sie den TSV ein?

Pilgerzell hat es in sich. Sie verfügen mit Lisa Hohmann über eine starke Torhüterin plus eine gute Abwehr. Aber wenn die was mitnehmen wollen, müssen die sich strecken. Wir sind sehr selbstbewusst und bis auf Torfrau Hannah Lachmann, die Probleme an der Leiste hat, auch in Bestbesetzung. Es wird darauf ankommen, mit einem gesicherten Mittelfeld-Pressing und Kontern zum Erfolg zu kommen.

 

 Rojin Balica
Rojin Balica

Großenenglis belohnt sich nicht

0:0 bei Absteiger Opel Rüsselsheim

 

HNA 25.09.2023
Rüsselsheim – Mit einem 0:0- Unentschieden endete das erste Auswärtsspiel der Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis in der Hessenliga-Saison 2023/24. Beim SC Opel Rüsselsheim waren die Ziegler/Schäfer-Schützlinge über 90 Minuten die bessere Mannschaft, verpassten es allerdings, sich mit Toren zu belohnen.
„Vor der Saison hätte ich einen Start mit sieben Punkten aus drei Spielen und dem zweiten Tabellenplatz sofort unterschrieben. Heute ärgere ich mich jedoch ein bisschen über das 0:0“, sagte Philipp Ziegler. Während die Gastgeberinnen nur zu einer erwähnenswerten Chance kamen, welche Großenenglis Torfrau Celine Ziegler stark parierte, ließen Jana Schwaab, Julia Faupel und Co. diesmal einiges liegen.
Immer wieder scheiterten die Gäste an der herausragenden Annika Peschke im Tor der Rüsselsheimer. Sowohl bei Eins-gegen-eins-Situationen als auch bei Fernschüssen war diese unüberwindbar. Rojin Balica scheiterte zweimal aus der Distanz (62., 75.) Die größte Chance hatte Faupel als sie – von Schwaab bedient – allein aufs Tor zulief, gut abschloss und trotzdem an Peschkes Reflex scheiterte. „Es gibt eben solche Spiele und manchmal verliert man die sogar noch. Deshalb nehmen wir den Punkt gern mit und wollen nächste Woche zu Hause nachlegen“, zeigte sich Ziegler dann doch versöhnlich. cl
Großenenglis: Ziegler - Körbel, Unzicker, Schömann, Rustemeier - Jäger, Balica, Wagner (60. Eckhardt), Faupel, Schwaab - Dülger (66. Dippoldsmann).

 

Diesmal verhindert: Abwehrchefin Alina Diehl. Foto: Lanzke
Diesmal verhindert: Abwehrchefin Alina Diehl. Foto: Lanzke

Großenenglis auf Kunstrasen bei Absteiger Opel

HNA 22.9.2023

 

Rüsselsheim – Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis treten in der Fußball-Hessenliga zu ihrem ersten Auswärtsspiel beim SC Opel Rüsselsheim (Sa. 17 Uhr) an. Nach optimaler Ausbeute aus den ersten beiden Heimspielen kann sich die Viktoria mit einem Sieg weiter vorn in der Tabelle festsetzen.

„Wir wollen nachlegen und was aus Rüsselsheim mitnehmen“, sagt Trainer Philipp Ziegler. Und hofft, dass sich seine Mannschaft auswärts stabiler präsentiert. Denn letzte Saison holte Großenenglis nur fünf Punkte in der Fremde. „Das scheint eine Kopfsache zu sein, aber wir können es ja diese Saison ändern und wollen am Samstag damit beginnen“, so Ziegler weiter.

Die Rüsselsheimerinnen haben nach dem Abstieg aus der Regionalliga einen Umbruch zu verkraften und konnten aus den ersten drei Partien lediglich einen Punkt einfahren. Zuletzt trafen beide Klubs in der Meisterrunde 2022 als Staffelsieger aufeinander. Bei Opel setzte es eine 0:6-Niederlage, ehe sich die Viktoria im Rückspiel mit 3:1 revanchierte und Vize-Meister wurde.

Das Spiel findet nun auf Kunstrasen statt, was für die technisch beschlagenen Großengliserinnen kein Nachteil sein dürfte. Eher dagegen der Ausfall von Abwehrchefin Alina Diehl (privat verhindert). Die vielseitige Lea Unzicker wird für Diehl in die Innenverteidigung rücken. Auch Torhüterin Hannah Lachmann wird wohl erneut ausfallen, Celine Ziegler zeigte als Vertreterin gegen Klein-Linden eine starke Leistung und steht parat.

Nikola Körbel kehrt in den Kader zurück und könnte auf die rechte Außenverteidiger- Position rücken. Weiterhin Verlass ist auf Torjägerin Jana Schwaab (5 Tore aus drei Spielen) und die Flügelflitzerinnen Anna-Lena Wagner sowie Julia Faupel.  cl

 

1:0 ist unterwegs: Janine Dülger (l., hier vor Juliette Wismar) erzielt ihren ersten Treffer für den TuS Viktoria Großenenglis im Frauen-Bereich. Foto: Richard Kasiewicz
1:0 ist unterwegs: Janine Dülger (l., hier vor Juliette Wismar) erzielt ihren ersten Treffer für den TuS Viktoria Großenenglis im Frauen-Bereich. Foto: Richard Kasiewicz

Vier gewinnt beim Premieren-Ball

HESSENLIGA - Großenenglis glänzt beim 4:0 – Wagners Wechsel wirkungsvoll

HNA 18.9.2023 VON CHRISTIAN LECK

 

Großenenglis – Erneut haben die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis Heimstärke bewiesen. Erneut sind ihnen vier Tore gelungen. Erneut glänzte dabei Jana Schwaab mit ihrer Schusstechnik, so dass die Viktoria nach dem 4:0 (2:0) gegen den TSV Klein-Linden die einzige makellose Weste in der Hessenliga vorweisen kann.

„Wir haben es souverän zu Ende gespielt“, freute sich Jannik Zilasko, eigentlich Trainer der Viktoria-Reserve. Der 28-Jährige vertrat die beiden privat verhinderten Trainer Roland Schäfer und Philipp Ziegler. Überhaupt war es ein Tag der Premieren. Denn erstmals wurde Jolina Schuchardt und somit das nächste Talent aus dem eigenen Nachwuchs eingewechselt. Erstmals wieder spielten Torfrau Celine Ziegler (für die verletzte Hannah Lachmann) und Anna-Lena Wagner. Und erstmals traf Janine Dülger für die erste Mannschaft.

 Zunächst allerdings setzte der früh pressende TSV die Viktoria mächtig unter Druck. „Das Tempo konnten die Gäste nicht durchhalten. Die Trinkpause war dann der Wendepunkt“, sagte Zielasko. Mit dem ersten gelungenen Angriff ging Großenenglis in Führung: Balleroberung Rojin Balica, ein öffnender Pass von Jasmin Rustemeier auf die durchstartende Julia Faupel und deren Querpass veredelte Dülger zum 1:0 (20.).

Von nun an boten sich mehr Räume für Großenenglis, welche vor allem die eingewechselte Wagner immer wieder nutzte. Nach Foulspiel an ihr verwandelte Jana Schwaab den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0 (35.). Mit dem Halbzeitpfiff dann die größte Gästechance, doch Laura Uwira scheiterte an der gut reagierenden Ziegler.

In der zweiten Hälfte spielte nur noch die Viktoria. Angetrieben über Außen von Faupel und Wagner. Für das dritte Tor musste jedoch ein Standard herhalten. Schwaab zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in den Winkel (55.). Dies war bereits ihr fünftes Saisontor. Nach einem Lattenknaller von Wagner (79.) kam die fleißige Sophie Trost zu zwei Großchancen. Christina Schmaus zeigte klasse Reflexe. Geschlagen war die Torhüterin beim 4:0 der unermüdlichen Wagner nach Zuspiel von Faupel (83.).

 

Großenenglis: Ziegler - Unzicker, Diehl, Schömann, Rustemeier - Eckhardt (29. Wagner), Jäger, Balica (65. Schuchardt), Faupel, Schwaab- Dülger (46. Trost).

Klein-Linden: Schmaus - Haunhorst (26. Schöneck), Urbahn, Uwira, Wismar - Donner, Seelbach, Striepecke, Thür, Wack - Wickert

SR: Jannik Schwarz.

Tore: 1:0 Janine Dülger (20.), 2:0, 3:0 Jana Schwaab (35., 55.), 4:0 Anna-Lena Wagner (83.).

 

3 Punkte für Viktoria III

Nachdem man am ersten Spieltag gegen die Favoriten aus Rhoden wenig zu bestellen hatte, gelang dem Pillkowsky-Team im ersten Auswärtsspiel der verdiente erste Dreier.

Im Derby gegen die Reserve von Zella/Loshausen übernahm das Team angeführt von Spielführerin Birgit Helms gleich die Initiative. Den ersten Treffer erzielte nach einer Viertelstunde Katharina Conrad und Sabine Mangel baute den Vorsprung kurze Zeit später aus. Noch vor der Pause war das Spiel durch den Treffer von Rückkehrerin Tatjana Weinrich entschieden, auch wenn die Gastgeberinnen durch Lea-Sophie Templar noch vor Pause zum Anschluss kamen.  

Den Entstand nach der Pause erzielte dann Torfrau Emma Schneider, indem sie einen Elfmeter sicher verwandelte. Auch am kommenden Samstag ist die Mannschaft auswärts unterwegs. Es geht zusammen mit Viktoria II nach Flechtdorf zum dortigen TSV.

 

Jana Schwaab kurz vor dem Elfmeter zum 2:0. Foto: Lanzke
Jana Schwaab kurz vor dem Elfmeter zum 2:0. Foto: Lanzke

Schwaab-Knaller krönt souveränen TuS-Sieg

Fupa.net 16.9.2023 von Florian Diehl

 

Der TuS Viktoria Großenenglis bleibt in der Frauen-Hessenliga weiterhin ohne Punktverlust. Die Nordhessinnen gewannen heute auch ihr zweites Spiel im hessischen Oberhaus gegen den TSV Klein-Linden klar und souverän mit 4:0 (2:0). Damit liegen die Blau-Weißen im Tableau nach dem dritten Spieltag auf dem zweiten Rang.

Bei Großenenglis vertrat Celine Ziegler die verletzte Stammkeeperin Hannah Lachmann. Zudem rückte für Nikola Körbel Rojin Balica in die Startelf. Klein Linden reiste mit der Empfehlung eines 2:1-Erfolgs gegen Hessen Kassel am ersten Spieltag in den Borkener Stadtteil. Die Viktoria hingegen wollte nach dem spielfreien letzten Wochenende zuletzt nach dem Auftaktsieg gegen Gläserzell den zweiten Dreier nachlegen. Entsprechend begannen die Blau-Weißen engagiert, ohne jedoch zwingend vor dem TSV-Kasten zu kommen. Direkt mit der ersten Chance ging die Elf von Übungsleiter Roland Schäfer, der durch Jannik Zielasko heute vertreten wurde, in Führung. Spielmacherin Julia Faupel legte den Ball in den Lauf der schnellen Nachwuchsstürmerin Janine Dülger, die den Ball zum 1:0 über die Linie bugsierte. Für die junge Stürmerin und letztjährige Torschützenkönigin der B-Juniorinnen-Verbandsliga war es zudem der erste Pflichtspieltreffer im Frauenbereich überhaupt. Der Treffer tat den Gastgeberinnen sichtlich gut und entfachte Spielfreude. Neun Minuten vor dem Seitenwechsel legte der TuS durch Jana Schwaab nach. Die Torjägerin vom Dienst verwandelte einen Elfmeter souverän zum 2:0-Pausenstand.

Zur Pause ersetzte Sophie Trost Dülger im Sturm. Was dem druckvollem Spiel der Gastgeberinnen jedoch keinesfalls schadete. Großenenglis spielte weiterhin mit Selbstvertrauen spielfreudig nach vorne. Nach einer Stunde dann fiel der schönste Treffer der Partie. Schwaab trat aus 25 Metern zum Freistoß an und versenkte den Ball wunderschön in den Winkel zum 3:0. Ein echter Sonntagsschuss am späten Samstagnachmittag. Großenenglis war nun klar tonangebend und Ziegler im TuS-Kasten hatte einen ruhigen Tag und wenig Beschäftigung. In der 65. Minute feierte Jolina Schuchhardt ihr Debüt im Frauenbereich nachdem sie zuletzt bei den B-Juniorinnen mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Ein Raunen ging dann zehn Minuten vor Spielende durch die Reihen der gut 70 Zuschauer, als die eingewechselte Anna-Lena Wagner aus der Distanz abzog, der Ball an die Unterkante der Querlatte klatschte und wohl hinter Torlinie aufkam, ehe er wieder aus dem Tor heraus sprang. Für den gut leitenden Schiedsrichter Jannik Schwarz (SG Neuenstein) war der Ball nicht hinter der Linie. Nachdem zuvor Trost mit gleich drei Großchancen an der sehr gut aufgelegten Christina Schmaus scheiterte, belohnte sich Wagner für ihre ansprechende Leistung in der 85. Minute dann doch noch, als sie eine Hereingabe von Faupel am langen Pfosten einschob.

Am Ende der 90 Minuten ein auch in der Höhe völlig verdienter Heimsieg der Viktoria aus Großenenglis, die - wie bereits im ersten Spiel - vier Treffer markierte und sich in der Hessenliga-Tabelle auf den zweiten Platz nach vorne schob. Bemerkenswert war das Debüt von Schuchhardt, die sich nahtlos in die Mannschaft einfügte und nach Victoria Pfaff als zweite B-Juniorin ihre Debüt im hessischen Oberhaus feierte. Am kommenden Wochenende trifft Großenenglis dann am Samstag (16:30 Uhr) auswärts auf Absteiger Opel Rüsselsheim.

 

Bejubeln den Treffer zum 4:1 für Großenenglis: Torschützin Lea Unzicker (links) und Carina Jäger. Foto: pressebilder hahn
Bejubeln den Treffer zum 4:1 für Großenenglis: Torschützin Lea Unzicker (links) und Carina Jäger. Foto: pressebilder hahn

Beflügelt von Schwaabs Traumtor

HESSENLIGA - Großenenglis hat beim 4:2 gegen Gläserzell alles im Griff

HNA 4.9.2023 VON CHRISTIAN LECK

 

Großenenglis – Mit einem souverän herausgespielten 4:2 (2:1)-Erfolg über den SV Gläserzell starteten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis in die neue Saison der Fußball-Hessenliga. Damit bereitete die Mannschaft dem neuen Trainer-Duo Roland Schäfer und Philipp Ziegler einen gelungenen Einstand.

Von Beginn an druckvoll und dominant agierend verlagerte die Viktoria das Spiel in die gegnerische Hälfte. Ein erster Fernschuss von Jana Schwaab strich über das Tor von Gläserzell (5.). Der Höhepunkt des Spiels folgte dann bereits nach neun Minuten: Der Abstoß von Gäste-Torhüterin Hannah Buechel flog über Lea Unzicker hinweg. Unzicker erreichte den Ball jedoch technisch anspruchsvoll hinter ihrem Rücken mit der Hacke und spielte ihn direkt auf Jana Schwaab. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und traf per Heber aus 30 Metern - ein absolutes Traumtor.

Davon beflügelt kontrollierten die Gastgeberinnen weiter das Spiel. Chancen entstanden durch zwei sehenswerte Weitschüsse von Carina Jäger (18.). Büchel parierte beide Male stark. Nach der folgenden Trinkpause wurden die Gäste stärker. Und kamen durch Eckbälle zu Gelegenheiten, die Viktoria-Torhüterin Hannah Lachmann jedoch zunichte machte. „In dieser Phase haben wir etwas den Faden verloren“, bekannte Philipp Ziegler.

Doch sein Team befreite sich danach vom Druck der Gäste. Die schnelle Julia Faupel wurde von Schwaab auf die Reise geschickt und konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den folgenden Elfmeter verwandelte Schwaab sicher zur 2:0-Führung (43.). Gefolgt von dem unverhofften Anschlusstreffer der Gäste durch Ann Marit Herzig direkt mit dem Pausenpfiff.

In der zweiten Halbzeit machte Großenenglis dann schnell alles klar. Mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern erzielte Jana Schwaab ihren dritten Treffer (51.). Lea Unzicker ließ per Linksschuss das 4:1 folgen nach starker Vorarbeit der emsigen Janine Dülger (54.). Die von Alina Diehl gut organisierte Viktoria- Defensive fing die weiteren Angriffsversuche von Gläserzell immer wieder ab. Die Gäste kamen trotzdem noch zum Ehrentreffer durch einen Kopfball von Sabine Schulte. „Das Ergebnis geht absolut in Ordnung und wir haben spielerisch überzeugt“, freute sich Philipp Ziegler.

Großenenglis: Lachmann- Körbel, Diehl, Schoemann, Rustemeier (64. Pfaff)- Eckhardt (64. Balica), Unzicker, Jäger, Faupel- Schwaab, Dülger.

SR: Voigstsberger.

Tore: 1:0 Schwaab (9.), 2:0 Schwaab (43. FE), 2:1 Herzig (44.), 3:1 Schwaab (51.), 4:1 Unzicker (54.), 4:2 Schulte (77.).

 

Victoria Pfaff erzielte das 1:0. Hier im Spiel gegen Gläserzell. Foto: Lanzke.
Victoria Pfaff erzielte das 1:0. Hier im Spiel gegen Gläserzell. Foto: Lanzke.

TuS-Defensive in Torlaune bei Generalprobe

Fupa 4.9.2023 von Florian Diehl

 

Generalprobe gelungen. Im zweiten und zugleich letzten Testspiel vor der am Wochenende beginnenden Saison in der Verbandsliga Nord haben die B-Juniorinnen der TuS Viktoria Großenenglis erfolgreich ihre gute Frühform unter Beweis gestellt. Der Vorjahresmeister besiegte im Heimspiel Ligarivale DFC Allendorf/Eder mit 4:1 (1:0) und tankte vor dem Auftakt am Sonntag (11 Uhr) gegen Blau-Gelb Frankfurt Selbstvertrauen.

Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Jolina Schuchhardt, Isabelle Harmucu und Paulina Kapsa rückten Marie Böth, Hannah Heideroth sowie Lena Beyer in die Startelf. Während Beyer als Außenverteidigerin agierte sollten Heideroth und Böth zunächst Offensiv agieren. Sonst vertraute TuS-Trainer Olaf Pfaff auf die gleichen Spielerinnen, die sich vier Tage zuvor gegen Hessenligisten KSV Hessen Kassel ein achtbares 1:2 erspielt hatten.

Wie schon gegen Kassel bestimmte Großenenglis auch gegen Allendorf die Anfangsphase und zeigte gerade im Spielaufbau viele sehenswerte Aktionen. Die junge Truppe war trotz des Fehlens von Mittelfeldmotor Schuchhardt die aktivere Mannschaft. Einzig im Abschluss fehlte der letzte Zug. Besser wurde es, als die etatmäßige Abwehrchefin Victoria Pfaff sich nach einer halben Stunde von der Strafraumkante abzog und den Ball über die chancenlose DFC-Keeperin zur verdienten Führung ins Netz bugsierte. In der Folge war im Spiel der Blau-Weißen mehr Drang zum Tor zu sehen. Aber immer wieder war die vielbeinige Abwehr der Gäste oder ihre gut aufgelegte Torhüterin Endstation für die Angriffe der Gastgeberinnen. In der Schlussphase der ersten Hälfte drängte Allendorf dann selbst mal das Pfaff-Ensemble in die Defensive. Aber die TuS-Defensive um Pfaff, Lea Schmidt-Weigand, Lara Langhof, Beyer sowie Torsteherin Cassandra Diehl war immer wieder zur Stelle und rettete den 1:0-Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel stellte Großenenglis um, stellte Abwehrchefin Pfaff auf die Doppelsechs, was dem Offensivspiel des amtierenden Verbandsliga-Primus gut tat. Zwei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als Laura Schnell eine Hereingabe von Schmidt-Weigand verwertete und auf 2:0 erhöhte. Keine drei Zeigerumdrehungen später spielte auf der linken Angriffsseite Langhof Sophie Bornemann frei, die sehenswert zum 3:0 für Großenenglis einschoss. TuS-Coach Pfaff nutzte die klare Führung, um durchzuwechseln, was dem Spielfluss aber nicht schadete. Gut eine Stunde war gespielt, als Allendorf nach einem Konter zum Anschlusstreffer kam. Doch die Viktoria ließ sich davon nicht beeindrucken, sondern spielte gerade über die schnellen Außenspielerinnen immer wieder gut nach vorne. So konnte Ronja Berfelde sich oft auf rechts durchsetzen und gefährliche Hereingaben nach vorne bringen. Zehn Minuten vor Ende der Partie setzte Außenverteidigerin Langhof den Schlusspunkt, als sie sich in den Strafraum spielte und aus spitzen Winkel zum 4:1-Endstand einschoss.

Ein am Ende verdienter Sieg der Gastgeberinnen, die eine Woche vor den Pflichtspielauftakt in der Liga bei Blau-Gelb Frankfurt (10.09. 11 Uhr) in guter Frühform präsentieren und sogar ohne einige Stammkräfte ein überzeugendes Spiel ablieferten.

 

Bei der Viktoria Großenenglis zusammen mit Roland Schäfer auf der Bank: Trainer Philipp Ziegler. Foto: pressebilder hahn
Bei der Viktoria zusammen mit Roland Schäfer auf der Bank: Trainer Philipp Ziegler. Foto: pressebilder hahn

Mit Trainerduo Schäfer/Ziegler in die achte Hessenliga-Saison

VIKTORIA GROSSENENGLIS - Zum Auftakt gegen Gläserzell

 

HNA 01.09.2023 VON CHRISTIAN LECK

 

Grossenenglis – Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis starten mit einem Heimspiel gegen den SV Gläserzell (Sa. 17 Uhr) in ihre achte Hessenliga-Saison. 

Das letzte Puzzlestück ist kurz vor dem ersten Spiel gefunden: Mit Philipp Ziegler kommt ein neuer Coach, der letzte Saison die Herrenmannschaft der SG Neuental/ Jesberg in der Gruppenliga trainierte. Der 40-Jährige Ziegler bildet mit Rückkehrer Roland Schäfer das Trainerduo der Viktoria. „Mir gefallen das familiäre Umfeld und die guten Strukturen des Vereins“, begründet Ziegler sein Engagement. Und lobt nach seiner ersten Trainingseinheit auch die Spielerinnen: „Sie sind taktisch gut ausgebildet und mit Eifer bei der Sache.“

Bereits am Samstag folgt in Großenenglis der Saisonauftakt, wobei die Viktoria an die Heimstärke der letzten Saison (acht Siege) anknüpfen möchte. Die drei Neuzugänge werden dabei wohl alle zum Einsatz kommen. In der Vorbereitung überzeugt hat die 16-jährige Innenverteidigerin Luna Schömann, die zuletzt beim FSV Gütersloh in der B-Juniorinnen-Bundesliga auflief. Janine Dülger, Top- Torjägerin der B-Juniorinnen-Verbandsliga, kann nun mit Jana Schwaab ein starkes Sturmduo bilden. Ebenfalls wieder dabei ist Lena Eckhardt nach ihrer USA-Reise.

Gestützt auf die erfahrene Lea Unzicker, Torhüterin Hanna Lachmann und Flügelspielerin Julia Faupel kann Großenenglis auf eine starke Achse bauen, die sich bereits in den Testspielen bewährte. Bei Siegen über Hannover 96 (5:1) und die FSG Gudensberg (2:0) holte sich das Team, das einen gesicherten Mittelfeldplatz anpeilt, das nötige Selbstvertrauen. Muss aber gegen Gläserzell noch auf Sophie Trost (Urlaub) und Anna-Lena Wagner (privat verhindert) verzichten.

 

Bilder von den Testspielen

Vorfreude: Trainer Roland Schäfer präsentiert die Neuzugänge des TuS Viktoria Großenenglis (v.l.). Lena Eckhardt, Luna Schoemann und Janine Dülger. FOTO: PRESSEBILDER HAHN
Vorfreude: Trainer Roland Schäfer präsentiert die Neuzugänge des TuS Viktoria Großenenglis (v.l.). Lena Eckhardt, Luna Schömann und Janine Dülger. FOTO: PRESSEBILDER HAHN

Schäfer setzt auf die Jugend

Großenenglis peilt Mittelfeldplatz an – Abgänge wiegen schwer

 

HNA 04.08.2023 VON FABIAN SECK

Großenenglis – Sie schreiben weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis, die als eigenständiger Dorfverein in ihre achte Saison in der Hessenliga gehen. Trotz der starken Vorsaison unter Trainer Dirk Langhans als Tabellenvierter und mit Fair-Play-Preis nach insgesamt nur acht Gelben Karten bleiben die Ziele bescheiden. Der frühzeitige Klassenerhalt mit einer Positionierung zwischen dem vierten und achten Rang wäre die Wunschvorstellung bei der Viktoria, die auf ihr langjähriges Stammpersonal und neue Talente zurückgreifen kann.  An der Seitenlinie steht zum Saisonstart am 2. September ein neuer Trainer, der seine Fähigkeiten in der Arbeit mit jungen Fußballerinnen schon unter Beweis gestellt hat. Roland Schäfer prägte von 2011 und 2015 eine erfolgreiche Zeit beim TuS als Jugendtrainer. „Von damals kenne ich natürlich noch meine Schützlinge, die ich von ganz unten in die B Jugend-Hessenliga geführt habe. Unser größter Erfolg war der Hessenpokalsieg“, erinnert sich der Rückkehrer.

Unter anderem Carina Jäger, Lea Unzicker, Sophie Trost, Nikola Körbel, Rojin Balica und Alina Diehl aus dem letztjährigen Hessenliga-Aufgebot hatte er schon unter seinen Fittichen. Auch in der Reserve spielen ein paar Kickerinnen von damals, die Schäfer nun für die Hessenliga begeistern möchte. Aus der Jugend rücken mit der vielseitig einsetzbaren Defensivspielerin Luna Schömann (zuletzt B-Juniorinnen-Bundesliga beim FSV Gütersloh, davor Großenenglis) und Janine Dülger, die Top-Torjägerin der B-Juniorinnen-Verbandsliga, zwei vielversprechende Spielerinnen in den Kader auf. Hinzu kommen mit Lena Eckhardt (nach USA-Reise) und Luisa Winter (nach Knieverletzung) zwei Rückkehrerinnen. Schwer wiegen allerdings die Verluste von Leticia Pfaff (Calden), die sich höherklassig in der Regionalliga beweisen möchte, Laura Festor (Calden II) und Alina Weiß Hessen Kassel), die wegen ihres Studiums aus Zeitgründen gegangen sind sowie von Marie Tielmann (Kassel). In der Vorbereitung, die am 2. August begonnen hat, sind für die TuS-Damen ein Trainingslager auf dem heimischen Rasenplatz sowie einige Einheiten mit Kraft- und Ausdauertraining angesetzt. „Wir brauchen eine gute körperliche Verfassung für die offensive Spielweise, die ich geplant habe und mit den Spielerinnen einüben will“, erklärt der Nachfolger von Dirk Langhans. Um die Trainingsgestaltung besser umsetzen zu können, sucht Schäfer noch einen Co-Trainer. Auf dem Feld baut der Neu Coach auf die letztjährigen

Stammspielerinnen, mit denen er in der B-Jugend Erfolge feierte. Und diese nun wieder aufleben lassen möchte.

 

42 Treffer in nur 13 Spielen: Janine Dülger will nach einer herausragenden Saison mit Großenenglis künftig auch für die Frauen der Viktoria treffen. Foto: Pressebilder Hahn
42 Treffer in nur 13 Spielen: Janine Dülger will nach einer herausragenden Saison mit Großenenglis künftig auch für die Frauen der Viktoria treffen. Foto: Pressebilder Hahn

FUSSBALLTORJÄGER

Furkan Eker und Janine Dülger

Sie wissen, wo das Tor steht

Er erzielte in 28 Spielen 34 Tore, während ihr in 13 Begegnungen 42 Treffer gelangen. Furkan Eker schoss den TSV Obermelsungen in die Fußball-Gruppenliga. Janine Dülger sorgte federführend für die haushohe Überlegenheit des TuS Viktoria Großenenglis in der Verbandsliga der B-Juniorinnen. Die Statistik der TuS-Mädchen ist besonders bemerkenswert: 16 Spiele/48 Punkte/91:11 Tore.

 

HNA 22.07.2023 VON GERD BREHM

Schwalm-Eder – Manchmal, wie beim 17:0 gegen den VfB Gießen, erzielt sie zehn Tore. Und nie verlässt sie einen Fußballplatz, ohne den Ball mindestens einmal in das Netz des gegnerischen Tores befördert zu haben. Janine Dülger ist 16 Jahre alt und war zuletzt Mittelstürmerin bei den B-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis, die souverän die Verbandsliga beherrscht haben. Die Zahlen sprechen für sich. Aber sie sind nicht der Grund für ihren Aufstieg in das Hessenliga-Team der Großenengliser Frauen. Der stand nämlich ohnehin an, weil es, anders als bei den männlichen Fußballern, keine A-Jugend gibt. Die Torjägerin aus Schwalmstadt erklärt, warum sie so zuverlässig trifft: „Ich habe mehr Gefühl im rechten Fuß, kann aber auch mit links Treffer erzielen. Zudem bin ich mutiger als viele Gegenspielerinnen, sodass ich auch Kopfballtore mache“. Manches hat sie bei ihrem Vater Dennis abgeschaut, aber schon als Sechsjährige trug sie das Trikot des 1. FC Schwalmstadt. Und profitierte von einer bewährten Regelung im Jugendfußball, die ihr sowohl beim FCS als auch bei der Viktoria Perspektiven eröffnete. Während das hochtalentierte Mädchen in einer gemischten Schwalmstädter Mannschaft kickte, spielte sie in Großenenglis in einem Team mit ausschließlich Mädchen. „Nun freue ich mich riesig auf die Frauen-Hessenliga“, sagt Dülger, die aber trotz ihrer Erfolge nicht abhebt und weiß, dass ein Stammplatz nicht vom Himmel fällt. Erst nach einer zufriedenstellend verlaufenen Saison wird sie sich den Traum vom Wechsel zu höherklassigen Vereinen erlauben.

 

Trainer / Vorstand
TuS Viktoria Großenenglis

 

Trainer

1. Mannschaft

 

Roland Schäfer

 

 

Trainer

1. Mannschaft

 

Philipp Ziegler

 

 

Trainer

2. Mannschaft

 

Jannik Zielasko

 

 

Co-Trainer

2. Mannschaft

 

Niklas Michels 

Trainer

3. Mannschaft

D-Juniorinnen

 

Martin Pillkowsky

 

Trainerin

D-Juniorinnen

 

Tina Obermüller

 

Vorstand

1. Vorsitzende

 

Birgitt Faßhauer

 

 

Spartenleiterin

Frauenfussball

 

Ramona Unzicker

 

Jugendleiter

Trainer

B - Juniorinnen

Olaf Pfaff

 

 

Trainerin

B-Juniorinnen

 

Natascha Krägelius 

 

 



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