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Hygienekonzept für Sportplatz Großenenglis
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News Saison 2021/2022

TuS Viktoria Großenenglis

1:2- Beste Saisonleistung der Viktoria wird nicht belohnt

Im letzten Heimspiel des Jahres unterlagen die B-Mädchen der TuS Viktoria Großenenglis der MSG Gläserzell/Pilgerzell mit 1:2 trotz der besten Saisonleistung. Die Gäste aus Osthessen versuchten zu Beginn des Spiels Großenenglis in die eigene Hälfte zu drängen. Dem Team um Kapitänin Carina Neubauer gelang es aber nach 10 Minuten sich gut auf Pilgerzell einzustellen. Folgerichtig traf Janine Dülger wieder per Kopf zur 1:0-Führung. Großenglis blieb auch weiterhin überlegen, auch weil Luna Schönmann und Nova Wicke Topstürmerin Leonie Weitzel gut im Griff hatten.

Der Tabellenführer gelang dann aber in der 30. Minute durch Maria Happ der etwas glückliche Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging man in die Pause. Nach der Unterbrechung erhöhte die MSG den Druck und kam durch Mia Hummel zur Führung. Großenenglis hielt weiter gut dagegen und Marie Tielmann hatte dann in 48. Minute die große Gelegenheit zum Ausgleich. Aber Isabel Wirths im Tor der Gäste ahnte die Ecke und hielt den Strafstoß. Beide Seite versuchten im Anschluß weitere Treffer zu erzielen, aber als Schiedsrichterin Lisbeth Splietorp nach 80. Minuten das Spiel abpfiff, waren keine weiteren Treffer zu vermerken.

Insgesamt wäre auf jeden Fall ein Punkt für Großenenglis nach bester Saisonleistung verdient gewesen. Am kommenden Sonntag geht es für Großenenglis dann im letzten Spiel der Qualifikationsrunde zum SC Dortelweil, wo nach der gezeigten Leistung sicherlich etwas zählbares drinn ist. Im Frühjahr warten dann Bornheim, Offenbach und Darmstadt auf die Borkenerinnen. (la)

 

Hoch das Bein: Viktoria-Kapitänin Carina Neubauer spielt hier den Ball vor Schwalbachs Mara Noll und feierte mit der Viktoria einen Kantersieg.
Hoch das Bein: Viktoria-Kapitänin Carina Neubauer spielt hier den Ball vor Schwalbachs Mara Noll und feierte mit der Viktoria einen Kantersieg. Foto: Pressebilder Hahn

6:1 - Hironymus-Team bereit für das Spitzenspiel

HNA 17.11.2021
Schwalm-Eder – Gut gerüstet gehen die B-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis in das Spitzenspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den Tabellenführer MSG Gläserzell/Pilgerzell. Mit einem 6:1 gegen die MSG Schwalbach/Niederhöchststadt festigte die Viktoria ihren dritten Platz in der Fußball-Hessenliga Nord.
B-Juniorinnen-Hessenliga:
TuS Viktoria Großenenglis – MSG Schwalbach/Niederhöchststadt 6:1 (4:1).

Von Beginn an bestimmte der TuS die Partie und ging bereits in der sechsten Minute durch Marie Tielmann in Führung. Auch der Ausgleich durch Viviana Beitel (17.) schreckte die Hironymus-Schützlinge nicht. Die starke Janine Dülger traf per Doppelpack zum 2:1 und 3:1 (24., 30.). Für den 4:1-Halbzeitstand sorgte Marie Tielmann (39.). Mit ihrem dritten Treffer erhöhte Dülger auf 5:1 (42.), ehe Jolina Schuchhardt für den Endstand sorgte (47.). zvw

 

Gab Debüt für Großenenglis: Eileen Müller-Young
Gab Debüt für Viktoria Großenenglis: Eileen Müller-Young (l.) gegen S. Linke und H. Kuntze Foto: Lanzke

Staffelmeister Großenenglis mit Pokal-K.o. beim KSV Hessen

fupa 15.11.2021 von Florian Diehl
Jetzt hat es auch die bisher ungeschlagene Mannschaft von Viktoria Großenenglis erwischt. In der Liga ungeschlagen Staffelsieger in der Hessenliga Nord geworden, schieden die Borkenerinnen am Samstag in der zweiten Runde des Hessenpokals gegen Ligarivalen KSV Hessen Kassel aus. Mit 0:1 (0:0) hatten die Fuldastädterinnen am Ende die Nase vorn und zogen in die dritte Runde ein.
Nach dem Aufeinandertreffen vor einer Woche in der Liga an gleicher Stelle, musste die Mannschaft von Übungsleiter Alessandro Wiegand am Samstag erneut im Löwenkäfig gegen die Hessen ran. Und wie in der Liga war die Partie ausgeglichen. Während die Gäste nach der langen Saison etwas müde wirkten, waren die Löwen gegen den Staffelsieger der Hessenliga Nord sehr motiviert gingen gegen den Favoriten mutig zu Werke.
In der 69. Minute erzielte Torjägerin Emma Becker für die KSV-Frauen die Führung, die trotz anschließender Druckphase der Gäste bis zum Ende der Partie Bestand hatte. Ein weiterer Rückschlag für die Viktoria war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Lea Unzicker, die sich nach einer Stunde am Knie verletzte.
Am Ende von nochmal umkämpften 90 Minuten stand das Pokal-Aus der Wiegand-Truppe, die in den vergangenen Monaten aber ausnahmslos positive Nachrichten produzierte und sich verdient den Staffelsieg der Hessenliga Nordstaffel sicherte. Nach dem Neustart im Sommer nach der abgebrochenen letzten Spielzeit blieb die Viktoria in 10 Partien ungeschlagen und holte 26 von möglichen 30 Punkten.
Ein Grund neben dem akribisch arbeitenden jungen Cheftrainer Alessandro Wiegand war, dass die Neuzugänge gut eingeschlagen haben. So sicherte sich die im Sommer von Eintracht Lollar gekommene Johanna Straube mit 10 Toren und 2 Assists die Torjägerkrone der Nordstaffel und traf damit zum vierten Mal in Folge zweistellig. Aber auch arrivierte Spielerinnen wie Jana Schwaab, die in der Abbruch-Saison noch torlos blieb, fand mit sieben Buden wieder zu gewohnter Torgefahr zurück.
Neben dem besten Sturm mit 30 Toren hatte die TuS mit gerade einmal sieben Gegentreffern auch das beste Bollwerk der Liga, sodass der deutliche Einzug in die Meisterrunde mit zehn Punkten belohnt wurde. Während dort mit Lütter, Lollar, Mittelbuchen und MFFC Wiesbaden gleich vier Vereine drei Zähler auf ihrem Punktekonto übernehmen, hat der Sieger aus der Parallelstaffel, Opel Rüsselsheim die volle Punktzahl von 12 Punkten erbeutet. Und wie der gut meint es da der Spielplan mit den Fans, dass gleich im ersten Spiel im neuen Jahr für die Elf um Carina Jäger in Rüsselsheim antritt. Die Mannschaft übrigens, die Großenenglis am Tag der Deutschen Einheit 2020 die letzte Niederlage zufügte. Nach der langen Winterpause von vier Monaten eine gute Chance für die Revanche -zumal die Hallenkreismeisterschaft, bei der Großenenglis ebenfalls amtierender Titelträger ist, ja bereits angesagt wurde.

 

Musste Alina Weiß als Linksverteidigerin vertreten: Lena Eckhardt, hier gegen Hanna Kuntze.
Musste Alina Weiß als Linksverteidigerin vertreten: Lena Eckhardt, hier gegen Hanna Kuntze. Foto: Lanzke

Becker trifft und Großenenglis ist raus

HESSENPOKAL - Erste Niederlage in Kassel
HNA 15.11.2021
Kassel – Jetzt ist es doch noch passiert: Der TuS Viktoria Großenenglis verlor im letzten Pflichtspiel vor der Winterpause erstmals in dieser Saison und schied beim KSV Hessen Kassel aus dem Hessenpokal aus. Das 0:1 (0:0) war die erste Niederlage nach zehn ungeschlagenen Partien in der Liga.
„Jede Serie endet irgendwann. Wir können das Ergebnis akzeptieren, weil es spürbar war, dass alle Mädels mal eine Pause brauchen“, fand die TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer eine Erklärung für das Pokalaus. Wie schon im letzten Ligaspiel vor einer Woche in Kassel war es KSV-Stürmerin Emma Becker, die für Gefahr vor dem Tor der Borkenerinnen sorgte und den entscheidenden Treffer des Tages erzielte (69.).
Dass die Gäste diesmal keine Antwort fanden, hatte weniger mit den fünf Umstellungen zu tun, die Trainer Alessandro Wiegand vornehmen musste. Unter anderem agierte die etatmäßige Stürmerin Lena Eckhardt als Linksverteidigerin für die verletzte Alina Weiß und Neuzugang Eileen Müller-Young für Julia Faupel im linken Mittelfeld. Vielmehr zeigte sich, dass die Auswärtsmannschaft etwas müde wirkte.
Deshalb taten sich die Borkenerinnen schwer, klare Möglichkeiten herauszuspielen. Viktoria-Torjägerin Johanna Straube vergab die einzige nennenswerte Chance zur Führung vor der Pause.
Die zweite Halbzeit verlief keineswegs besser: Zunächst verletzte sich Lea Unzicker am Knie, dann folgte der Rückstand. Die anschließende Druckphase blieb unbelohnt. „Das ist kein Beinbruch, wichtiger ist die Aufstiegsrunde“, blickt Coach Wiegand auf den 26. März voraus. Dann steigt das erste Duell gleich beim Meisterfavoriten Opel Rüsselsheim.
Viktoria: Lachmann - Körbel (83. Trost), Diehl, Unzicker (60. Wessel), Eckhardt - Jäger, Festor - Rustemeier (45. Wagner), Schwaab, Müller-Young - Straube.
Tor: 1:0 Becker (69.). fs

 

Mit Köpfchen: Sophie Trost möchte mit Großenenglis in Kassel ins Pokal-Achtelfinale einziehen.
Mit Köpfchen: Sophie Trost (l., hier vor Offenbachs Tabea Salzmann am Ball) möchte mit Großenenglis in Kassel ins Pokal-Achtelfinale einziehen. Foto: Pressebilder Hahn/nh

Viktoria will ins Achtelfinale

HESSENPOKAL - In Kassel mit Neuzugang Müller-Young
HNA 12.11.2021 VON FABIAN SECK
Großenenglis – Das dritte Derby steht an: Der TuS Viktoria Großenenglis gastiert nach dem Ligaspiel am letzten Samstag erneut beim KSV Hessen Kassel (Sa. 17 Uhr). Diesmal geht es um den Einzug in das Hessenpokal-Achtelfinale, das der andere Schwalm-Eder-Vertreter TSV Obermelsungen schon kampflos erreicht hat.
Trotz der Favoritenrolle der Gäste hofft KSV-Trainer Alexander Gautsche auf eine Überraschung: „Mit mehr Glück und Überzeugung im Torabschluss sind wir in der Lage, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Jüngst gewann die Viktoria das Derby in der Hessenliga dank Doppelpackerin Jana Schwaab mit 2:1, lief aber über eine Stunde einem Rückstand hinterher.
Im Vergleich dazu könnte der KSV wieder mit Lena Krause antreten. Die Kapitänin ist neben Co-Trainerin Lisa Lattermann die zentrale Figur in der Defensive der Löwinnen. Deren Altersdurchschnitt unter 20 Jahren liegt. Kassel baut besonders auf die ehemalige Viktoria-Akteurin Hanna Kuntze (16 Jahre) sowie die Mittelfeldspielerinnen Lisanne Wienand (18) und Kinga John (17). Eine Reaktion auf 15 Abgänge im Sommer, als Gautsche mit Co-Trainer Mario Wienand neu aufbauen mussten.
Dem kann Großenenglis einen eigenen großen, gewachsenen Stamm mit deutlich mehr Erfahrung entgegensetzen. Weiterhin gibt es noch ganz junge Spielerinnen, aber eben auch Routine. Zu den Erfahreneren zählt nun Eileen Müller-Young (36), die ihr Debüt geben soll. Die Neuverpflichtung von Eintracht Lollar könnte genauso wie Johanna Straube, Sophie Trost oder Lena Eckhardt im Sturm oder auf den Flügeln wirken.
„Eileen ist hoch motiviert und in der Offensive flexibel einsetzbar. Sie kann uns sofort mehr Durchschlagskraft geben“, weiß Alessandro Wiegand. Der TuS-Trainer muss auf die verletzten Julia Faupel und Alina Weiß sowie Nancy Willenberg (privat verhindert) verzichten und deshalb auf der Außenbahn umbauen.

Großenenglis: Jana Schwaab
Jana Schwaab. Foto: Fischer

2:1 – Derbyheldin Jana Schwaab

HESSENLIGA - Großenenglis gewinnt knapp in Kassel und ist für Pokal gewarnt

HNA 8.11.2021

Kassel – Die Wahnsinnsserie geht weiter – und hält nun über die Winterpause an. Der TuS Viktoria Großenenglis drehte das Nordhessenduell der Frauenfußball-Hessenliga beim KSV Hessen Kassel zum 2:1 (0:1) und feierte den vierten Auswärtssieg in Serie. Derbyheldin war Jana Schwaab, die beide Treffer für den souveränen Staffelsieger erzielte.
Damit rettete die Spielmacherin ihr Team, das sich gegen die Löwinnen schwer tat. „Wir waren bei einigen Pässen in die Tiefe unaufmerksam“, haderte Alessandro Wiegand. Der TuS-Trainer sah besonders in der ersten Halbzeit leidenschaftliche Gastgeberinnen, die sich früh für ihren Auftritt belohnten. Kim Schade schob zum 1:0 ein (2.). Nach diesem Nackenschlag hatten die Borkenerinnen in der Defensive um Außenverteidigerin Nikola Körbel und Innenverteidigerin Lea Unzicker immer wieder Probleme mit Stürmerin Emma Becker, die zwei Treffer erzielen hätte können.
Auf der anderen Seite scheiterten Schwaab, Anna Lena Wagner und Julia Faupel bei Eins-gegen-Eins-Duellen gegen KSV-Torhüterin Ilayda Icier. Hinzu kamen zwei Verletzungen. Alina Weiß, deren Platz Lena Eckhardt einnahm, knickte um (39.). Faupel musste nach einem Zweikampf mit Icier vom Platz und wurde von Flügelspielerin Nancy Willenberg ersetzt (68.).
Den wichtigsten Wechsel gab es allerdings zur Pause: Top-Angreiferin Johanna Straube kam für Rückkehrerin Sofie Trost. „Das war als Überraschungseffekt geplant. Und es hat gut funktioniert“, freute sich Wiegand über den gelungenen Schachzug. Denn Straube legte Wagner den Ball auf, bevor Icier die Flügelspielerin von den Beinen holte. Den Strafstoß verwandelte Schwaab (69.). Wenig später vollendete Schwaab ihren Doppelschlag. Einen schlecht geklärten Ball nahm sie volley und machte den 2:1-Endstand perfekt (73.). Was nichts daran änderte, dass die Viktoria für das Wiedersehen im Hessenpokal in einer Woche an gleicher Stelle gewarnt ist (Sa. 17 Uhr).  (fs)
Großenenglis: Wandrei - Körbel, Diehl, Unzicker, Weiß (39. Eckhardt) - Festor, Jäger - Faupel (68. Willenberg), Schwaab, Wagner - Trost (46. Straube).
Tore: 1:0 Kim Schade (2.), 1:1, 1:2 Jana Schwaab (69., FE, 73.).

ZAHL DES TAGES

12 Spiele in Serie ist der TuS Viktoria Großenenglis in der Hessenliga saisonübergreifend ungeschlagen. Dabei feierte das Team um Kapitänin Carina Jäger zehn Siege. Da sich Eintracht Lollar den dritten Platz in der Gruppe 1 sicherte, nimmt Großenenglis zehn Punkte mit in die Aufstiegsrunde, die im März startet. Und somit reichlich Vorsprung auf die Konkurrenz von TSG Lütter, Lollar, MFFC Wiesbaden und 1. FC Mittelbuchen, die allesamt nur drei Zähler behalten. Mehr zu bieten als die Viktoria hat allein der andere Staffelsieger, Opel Rüsselsheim (12). Also das Team, das Großenenglis am 3. Oktober 2020 beim 0:2 die letzte Niederlage beibrachte. (sbs)

 

Großenenglis: Milena Altrichter behauptet den Ball.
Milena Altrichter behauptet den Ball. Foto: Lanzke

Großenenglis III wartet weiter auf den 1. Heimsieg

Beim letzten Spiel im Jahr 2021 unterlagen die Gastgeberinnen der Drittvertretung des Jahn Calden mit 1:4 (1:1). Lange hielt das Pillkowsky-Team mit und ging in der 5. Minute durch Julia Stemmler mit 1:0 in Führung. Calden glich in der 13. Minute durch Hasret Cakar aus. Damit ging man in die Pause. Nach der Pause wurde Calden stärker und Michelle Lattemann erzielte die 1:2-Führung. Großenenglis versuchte noch auszugleichen, aber in der Schlußphase erhöhte Calden durch Sabrina Stemmer auf 1:4. Der Sieg für Calden geht in Ordnung, wenn er auch um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. (la)

 

Szene aus dem Hinspiel: Kassels Kinga John (l.) kommt gegen Viktoria Großenenglis-Kapitänin Carina Jäger zu spät.
Szene aus dem Hinspiel: Kassels Kinga John (l.) kommt gegen Viktoria-Kapitänin Carina Jäger zu spät. Foto: Pressebilder Hahn

„Wollen und werden auch die letzten Punkte mitnehmen“

HESSENLIGA - Großenenglis selbstbewusst ins Derby
HNA 05.11.2021

Großenenglis – Die Pflicht und die Kür sind mit dem Einzug in die Aufstiegsrunde der Frauenfußball-Hessenliga sowie der Gruppen-Meisterschaft erfüllt. Nun geht es für den TuS Viktoria Großenenglis in zwei Nordhessen-Derbys beim KSV Hessen Kassel erst in der Liga ums Prestige (Sa. 17 Uhr) und dann ums Weiterkommen in die dritte Runde des Hessenpokals (13. November 17 Uhr). Und natürlich um die Fortführung der ungeschlagenen Bilanz der Hinserie.
„Wir wollen und werden auch in der letzten Partie drei Punkte mitnehmen, auch wenn sie für die Tabelle egal sind“, stellt Alessandro Wiegand siegessicher klar. Denn der TuS-Trainer weiß, dass die Vorzeichen für einen positiven Punktspiel-Jahresabschluss gut stehen. Die Personallage hat sich mit der Rückkehr von Alina Weiß und Jasmin Rustemeier weiter entspannt.
Von seinem weiter gestärkten Team erwartet der Trainer „ein dynamischeres Auftreten ohne zu viel Respekt vor dem Gegner.“ An der Spielweise soll sich hingegen wenig ändern: Das starke Mittelfeldzentrum mit Carina Jäger und Laura Festor hat die Aufgabe, immer wieder die schnellen Flügelspielerinnen Julia Faupel und Anna-Lena Wagner in Szene zu setzen. Die wiederum mit gezielten Hereingaben in den Strafraum die Sturmspitze bedienen sollen.
Doch wer die Abnehmerin für die Vorlagen sein wird, ist aufgrund der breiten Auswahl in der Offensive noch ungewiss. Allerdings macht Wiegand seinen Ersatzspielerinnen wenig Hoffnung auf eine Startelfchance: „Es gibt keine Experimente, maximal drei Wechsel in der Anfangsformation. Unser funktionierendes System soll im Rhythmus bleiben.“
Bei den jungen Löwinnen um die aus Besse stammende Hanna Kuntze, die bis zur C-Jugend in Großenenglis spielte, könnte sich der Fokus mehr auf den Pokal richten. Denn für das Team von Coach Alexander Gautsche (ehemals FC Körle) und Co-Spielertrainerin Lisa Lattermann steht der Gang in die Abstiegsrunde schon fest. Kassel wird auf den fünften Platz verbleiben. Allerdings leistete der KSV bereits beim 0:1 im Hinspiel heftigen Widerstand und wurde erst durch Jägers strammen Schuss in der 86. Minute spät geschlagen. fs

Viktoria drückt Lollar die Daumen

Eintracht Lollar oder Sportfreunde Marburg? Das ist die spannende Frage am letzten Spieltag der Frauenfußball-Hessenliga. Punktgleich mit zwölf Zählern kämpfen diese beiden Teams im Fernduell um den dritten Platz, der dazu berechtigt, den TuS Viktoria Großenenglis und die TSG Lütter in die Aufstiegsrunde zu begleiten. Großenenglis muss dabei Lollar die Daumen drücken, gegen das die Viktoria zweimal mit 3:0 gewann. Denn gegen Marburg gab es nach dem 5:1 im Hinspiel ein 1:1 in der Universitätsstadt. Somit wird die Viktoria acht oder zehn Zähler mitnehmen. Fix sind die vier Zähler gegen die TSG Lütter (1:1, 2:1).  sbs

 

Hart umkämpft: Die Großenengliser Doppel-Torschützin Mareike Wanner und Gudensbergs Julia Koch schenken sich hier nichts. Im Hintergrund beobachtet Jasmin Rustemeier die Szene.
Hart umkämpft: Die Großenengliser Doppel-Torschützin Mareike Wanner (l.) und Gudensbergs Julia Koch (M.) schenken sich hier nichts. Im Hintergrund beobachtet Jasmin Rustemeier die Szene. Foto: Pressebilder Hahn

Wanner entscheidet Hit

HNA 02.11.2021
Schwalm-Eder – Der TuS Viktoria Großenenglis II hat die Spannung in der Frauenfußball-Gruppenliga erhöht. Der Tabellenzweite gewann das Topspiel am letzten Hinrundenspieltag mit 3:2 bei Spitzenreiter FSG Gudensberg.

FSG Gudensberg - TuS Viktoria Großenenglis II 2:3 (1:1).

Erst in der 89. Minute entschieden die Gäste das Spitzenspiel durch einen satten Schuss von Mareike Wanner für sich. Zuvor hatten sich beide Teams ein packendes Duell geliefert, bei dem die Gastgeber jeweils die Anfangsphasen der beide Halbzeiten für sich entscheiden konnten. Großenenglis habe gerade zu Beginn noch etwas unkonzentriert gewirkt und das habe ihr Team ausgenutzt, sagte FSG-Trainer Lena Kolmann.
Doch mit zunehmender Spieldauer fanden auch die Gäste besser ins Spiel. Bis zum Beginn der zweiten Halbzeit, als die FSG wieder das Zepter in die Hand nahm. „Alle Zeichen standen auf Sieg, als wir uns ein unhaltbares Gegentor fingen“, so Kolmann. Mit diesem Treffer seien die Köpfe bei ihrem Team nach unten gegangen – das 2:3 war die logische Folge. Dennoch zeigt sich die Trainerin mit der Hinrunde und einer Ausbeute von 16 Punkten zufrieden. Genau wie ihr Gegenüber Heiko Dorfschäfer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei war beim Topspiel. Im Anschluss informierte er sein Team allerdings darüber, dass er sein Traineramt spätestens zum Saisonende niederlegt. Tore: 1:0 Selina Koch (12.), 1:1 Lara Wessel (26.), 2:1 Julia Koch (46.), 2:2, 2:3 Mareike Wanner (76., 89.).

 

Straube sichert Gruppensieg

HESSENLIGA - Viktoria bleibt auch in Lütter ungeschlagen
HNA 01.11.2021 VON FABIAN SECK
Lütter – „Das ist der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins und des Frauenfußballs im Kreis“, brachte es Trainer Alessandro Wiegand auf den Punkt. Merklich stolz, dass es ihm und seinem Team gelungen war, den ärgsten Verfolger TSG Lütter am vorletzten Spieltag abzuschütteln und mit 2:1 (0:1) zu besiegen. Somit zieht Großenenglis als Sieger der Hessenliga, Gruppe 1, in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga ein und führt die Tabelle vor dem abschließenden Derby beim KSV Hessen Kassel mit 23 Punkten und 28:6-Toren ungeschlagen an.
Und wieder war es Johanna Straube, die als entscheidender Faktor für die Viktoria in Erscheinung trat. Denn die Gäste lagen früh zurück, nachdem die beste TSG-Akteurin, Anne Schneider, einen Konter per Kopf zum 1:0 abgeschlossen hatte (2.). Es dauerte 20 Minuten, ehe die Gäste ihren Respekt vor dem Gegner ablegten und die Defensive um Nikola Körbel, Laura Festor, Carina Jäger, Lisa Fölsch, Lea Unzicker sowie Alina Diehl im Verbund Schneider und Torjägerin Karolina Burkard besser in den Griff bekam.
Kurz vor der Pause musste Torhüterin Sabrina Wandrei aber überragend retten, um nicht den zweiten Treffer zu kassieren (40.). Auf der Gegenseite blieben die Offensivaktionen zu einseitig auf Anna-Lena Wagner fokussiert. Faupel auf dem linken Flügel und Lena Eckhardt erhielten kaum verwertbare Anspiele.
Mit einer taktischen Umstellung und der Einwechslung von Top-Torjägerin Straube in der Halbzeitpause für Eckhardt entwickelte der TuS mehr Torgefahr. Und machte durch Straube zwei Tore in zehn Minuten. Durch das Zentrum gut in Szene gesetzt, war die Angreiferin mit einem herrlichen Schuss aus 25 Metern zum 1:1 erfolgreich (51.). „Für unseren Kopf war es wichtig, dass wir mit Johanna noch eine Topspielerin in der Hinterhand hatten. Sie hat allen einen Schub gegeben und die gegnerische Abwehr vor Probleme gestellt“, lobte Viktoria-Trainer. Folgerichtig also, dass Straube auch die Verantwortung beim Strafstoß zum 2:1 übernahm, dem ein Handspiel vorausging (61.). Das war ihr zehnter Treffer im siebten Einsatz. Verkraftbar, dass es das Wiegand-Team in der Schlussphase verpasste, das Resultat höher zu schrauben.

Großenenglis: Wandrei - Körbel, Unzicker, Diehl, Fölsch (81. Willenberg) - Festor, Jäger - Faupel, Schwaab, Wagner - Eckhardt (46. Straube).
Tore: 1:0 Anne Schneider (2.), 1:1 Johanna Straube (51), 1:2 Johanna Straube (61., HE).

 

KOMMENTAR

Ideale Mischung
HNA 01.11.2021 VON SEBASTIAN SCHMIDT
Großenenglis. Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis haben ihr Saisonziel in der Hessenliga nicht nur vorzeitig erreicht. Sie haben es weit übertroffen. Die Aufstiegsrunde sollte es sein. Allein schon, um dem Abstiegskampf in der Hessenliga zu entgehen, der in den vergangenen Jahren viel Kraft gekostet hatte. Nun haben sie sich ungeschlagen den Gruppensieg gesichert. So gut stand noch nie ein Frauen-Team aus dem Schwalm-Eder-Kreis da.
Möglich wurde dieser Erfolg dadurch, dass das Team von Trainer Alessandro Wiegand die lange Pause besser als die Konkurrenz nutzte – und körperlich fitter denn je daherkommt. Mit einer idealen Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit. Mit Torfrau Sabrina Wandrei, die einst sogar für die deutsche U 17-Auswahl spielte, und Johanna Straube als Königstransfer des Sommers und Ausnahme-Torjägerin, die bis 2016 in der 2. Liga stürmte.
Zu dieser Zeit ging der Stern der Viktoria auf. Mit dem Aufstieg in die Hessenliga, den Spielerinnen wie die heutige Kapitänin Carina Jäger, Anna-Lena Wagner, Julia Faupel, Jana Schwaab und Lea Unzicker bereits als Stammkräfte feierten und weiterhin das Herzstück der Mannschaft bilden. In jeder Partie mit mindestens 80 Prozent Eigengewächsen in der Startelf und inzwischen einer kleinen Fangemeinde auch bei Auswärtsspielen. Für 2022 mit ungeahnten Möglichkeiten. Denn den Sprung in der Regionalliga dürften die Staffelmeister Opel Rüsselsheim und TuS Viktoria Großenenglis unter sich ausmachen, weil sie mit reichlich Vorsprung in die Aufstiegsrunde starten werden. sbs@hna.de

 

Mareike Wanner dreht Spiel gegen Gudensberg

Im letzten Spiel des Jahres ging es für das Dorfschäfer-Team zum Tabellenführer nach Gudensberg. Die erste Chance hatten die Gäste in Person von Jana Dippoldsmann, die aber den Ball über das Tor beförderte. In der 13. Minute machten es die Gastgeberinnen dann besser. Nach einer Ecke erzielte Selina Koch per Kopf die Führung für Gudensberg. Auch die nächste Chance hatte Selina Koch, die von Celine Ziegler im Tor von Großenenglis sicher pariert wurde.

Lara Wessel sorgte dann in der 26. Minute für den verdienten Ausgleich. Das war dann auch der Halbzeitstand. Nach der Pause gleich die kalte Dusche für Großenenglis. Julia Koch beförderte den Ball an die Unterkante der Latte und damit ins Tor. Gudensberg blieb dominierend und kam auch zu weiteren guten Möglichkeiten.

Auf der Gegenseite hatte Jasmin Rustemeier in der 64. Minute die Chance zum Ausgleich. In der 72. Minute dann fast die Entscheidung. Julia Koch brauchte eigentlich nur einzuschieben. Doch Mareike Wanner gelingt 4 Minuten später der Ausgleich per Freistoß. Großenenglis will jetzt den Sieg und erhöht den Druck. In der letzten Spielminute gelingt Mareike Wanner dann auch der Siegtreffer, nachdem Lara Wessel in der Zwischenzeit bereits eine weitere gute Chance vergab. (la)

Zweiter Auswärtssieg für Großenenglis III

Auf dem Sportplatz in Maden gelang dem Team von Martin Pillkowsky der 2. Auswärtssieg. Bereits in der 9. Minute hatten die Gäste durch Maren Wickert die erste Chance, aber Franziska Umbach im Tor von Gudensberg konnte den Ball noch abwehren. In der 30. Minute dann das erste Tor. Tatjana Weinrich nutzt das Durcheinander im Gudensberger Strafraum nach einer Ecke und erzielt das 0:1.

Im Gegenzug versucht Gudensberg schnell den Ausgleich zu erzielen, aber Emma Schneider hält den Schuss von Katharina Wicke. Mit der Führung für die Gäste geht es in die Pause. Nach der Pause dann doch der Ausgleich von Gudensberg durch Wicke nach Paß vom Emde.  In der Folge sieht der geneigte Zuschauer überwiegend Chancen für Großenenglis, aber sowohl Naomie Muschalla als auch Leonie Otto und Lena Pillkowsky können den Ball nicht im Tor von Franziska Umbach unterbringen.

Erst Maren Wickert gelang in der 85. Minute nach Vorlage von Nele Vestweber der Siegtreffer. Gudensberg blieb aber bis zum Ende gefährlich und hätte fast noch den Ausgleich in der Nachspielzeit durch Sandra Umbach erzielt. (la)

 

Großenenglis: Wollen auch in Lütter jubeln: Hier feiern Carina Jäger, Anna Lena Wagner und Jana Schwaab Torjägerin Johanna Straube nach einem Treffer.
Wollen auch in Lütter jubeln: Hier feiern (v.l.) Carina Jäger, Anna Lena Wagner und Jana Schwaab Torjägerin Johanna Straube nach einem Treffer. Foto: Pressebilder Hahn

Feiert Viktoria den Gruppensieg?

HESSENLIGA - Großenenglis wieder mit Trio
HNA 29.10.2021 VON FABIAN SECK
Lütter/Großenenglis – Es ist das absolute Spitzenspiel: Zweiter gegen Erster, beide schon für die Aufstiegsrunde qualifiziert und die inoffizielle Meisterschaft in Gruppe 1 der Frauenfußball-Hessenliga vor Augen. Wenig deutete vor der Saison darauf hin, dass die TSG Lütter und der TuS Viktoria Großenenglis, im Vorjahr Fünfter und Siebter beim Abbruch der Spielzeit, zu diesem Zeitpunkt der Konkurrenz weit enteilt sind. Nun kommt es zum Gipfeltreffen (Sa. 17 Uhr).
Hier die ungeschlagene Viktoria mit einem Torverhältnis von 26:5, dort die TSG mit 21:6 bei einer Niederlage. Es stehen sich die klar besten Angriffs- und Defensivreihen gegenüber. Jedoch mit verschiedenen spielerischen Ansätzen. „Lütter schlägt die Bälle gerne lang und hoch nach vorne. Wir bevorzugen Lösungen über Kurzpasskombinationen“, vergleicht Alessandro Wiegand.
Der TuS-Coach ist beeindruckt, wie präzise und kraftvoll die Bälle in die Offensive der Gastgeberinnen gelangen. Und glaubt, dass diese Pässe auf dem kleinen Platz in Osthessen besonders schwierig für die TuS-Abwehr um die zurückkehrende Torfrau Sabrina Wandrei zu verteidigen sein könnten. Vor allem Karolina Burkard beweist seit dem Aufstieg 2018, dass sie zu den torgefährlichsten Hessenliga-Akteurinnen zählt. Mit sechs Treffern liegt sie derzeit hinter Viktoria-Angreiferin Johanna Straube (8) auf dem zweiten Platz der Torschützenliste. Aber auch Anne Schneider (3) und die gute Torhüterin Eva Lohmann sind Unterschiedsspielerinnen bei der TSG.
Auf der anderen Seite bauen die Borkenerinnen auf Erfolgsgarantin Straube, die ebenso wie Stürmerin Nancy Willenberg wieder zur Verfügung steht. Die Einsätze von Alina Weiß (Erkältung), Sophie Trost (Fußgelenksprobleme) und Julia Faupel sind hingegen noch fraglich. Deshalb könnten wie beim 3:0 in lollar Lisa Fölsch und Mareike Wanner für Belebung sorgen.
„Wir wollen auf jeden Fall im Hinblick auf die Aufstiegsrunde punkten“, verweist Wiegand auf den Modus der Liga, wonach die Viktoria nur die Zähler aus den Spielen gegen die Top-Drei ins nächste Jahr mitnehmen wird. Deshalb birgt der Hit in Eichenzell-Lütter nicht nur wegen des möglichen Gruppensiegs, sondern auch aufgrund der Bedeutung für die Restserie eine Menge Brisanz.

 

Hit in Gudensberg

HNA 29.10.21
Gudensberg – Das Spitzenspiel der Frauenfußball-Gruppenliga steigt am Samstag (17 Uhr) in Gudensberg. Dort empfängt der Tabellenführer FSG den direkten Verfolger TuS Viktoria Großenenglis II.
Obwohl beide Teams nur vier Punkte voneinander trennen, sieht Gästetrainer Heiko Dorfschäfer Gudensberg klar in der Favoritenrolle. Bei seinem Team hänge vieles davon ab, welche Spielerinnen zur Verfügung stünden – und das entscheidet sich oft ganz kurzfristig.
Weniger klar verteilt sieht FSG-Trainerin Lena Kolmann die Rollen. Auch wenn ihre Mannschaft zuletzt in vier Partien ungeschlagen blieb, sei gegen Großenenglis ein deutlicher Leistungsschub nötig. Es sei wichtig, reaktionsschnell zu sein und frühzeitig Zugriff auf den Gegner zu bekommen. (zst)

 

Großenenglis bleibt in der Hessenliga das Maß der Dinge

Gießener Allgemeine 25.10.2021 21:12

(maz). Tabellenführer TuS Großenenglis bleibt in der Frauenfußball-Hessenliga, Gruppe 1, das Maß der Dinge. Das musste am Samstag auch der SV Eintracht Lollar erkennen, denn wie im Hinrundenspiel stand es auch im Rückrundenspiel am Ende 0:3 aus Sicht der Eintracht.

Hessenliga, Gruppe 1 / Eintracht Lollar - TuS Großenenglis 0:3 (0:1):

Zu Beginn der Partie war die Elf von Eintracht-Trainer Peter Antschischkin ganz gut im Spiel, verpasste es aber, zum Erfolg zu kommen. So verfehlte Lea Bienert nach einer Ecke das Gästetor. Besser machte es auf der Gegenseite Mareike Wanner, die mit einer Bogenlampe die Gäste mit 1:0 in Führung brachte. Kurz vor der Pause verpasste Henrike Groß den Ausgleich, als sie an Gästetorfrau Hannah Lachmann scheiterte. In Durchgang zwei gab es nur wenige Höhepunkte. Nach einer guten Stunde baute Lena Eckhardt das Ergebnis auf 2:0 aus, bevor Jana Schwaab sieben Minuten vor Schluss das 3:0 markierte. Die beste Eintracht-Chance vergab Julia Hessler, ihr fehlten die berühmten Zentimeter.

 

Linkes Foto: Freuen sich auf die Aufstiegsrunde: (v.L): Torfrau Hannah Lachmann und die 3 Torschützinnen Jana Schwaab, Lena Eckhardt und Mareike Wanner. Rechtes Foto: Die Mannschaft nach dem Sieg in Lollar. Fotos: Verein

 

Aufstiegsrunde ist erreicht

HESSENLIGA - Großenenglis bleibt nach souveränem 3:0 Erster

HNA 25.10.2021

Lollar – Das erste Ziel ist erreicht. Und das in beeindruckender Manier. Mit einem souverän herausgespielten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Eintracht Lollar hat der TuS Viktoria Großenenglis die Tabellenführung in der Frauenfußball-Hessenliga verteidigt und darf nun für die Aufstiegsrunde planen.
Bemerkenswert: Der souveräne Erfolg beim Tabellendritten gelang ohne Liga-Toptorschützin Johanna Straube, die von Trainer Alessandro Wiegand eine Schonpause gegen ihren Ex-Klub erhielt. Auch Stamm-Torhüterin Sabrina Wandrei (privat verhindert) und Führungsspielerin Julia Faupel (Beruf) fehlten. Dafür fingen mit Ersatztorwartin Hannah Lachmann und Lisa Fölsch zwei Debütantinnen in der Startelf an.
Es war aber eine Einwechselspielerin, die das Team auf die Siegerstraße führte. Schon in der ersten Halbzeit in die Partie gekommen, erzielte Mareike Wanner, die bis 2019 fest zur ersten Mannschaft zählte, das 1:0 (35.). Die Führende der Gruppenliga-Torschützenliste zog aus 20 Metern ab und überlistete Eintracht-Torhüterin Laila Koch.
„Wie wir dann den Gegner an die Wand gespielt haben, war einfach geil“, lobte der Viktoria-Coach das Pressing und den Angriffswirbel seiner offensiven Dreierreihe Lena Eckhardt, Jana Schwaab und Anna Lena Wagner. Erst verpasste Schwaab mit einem Volleyschuss das 2:0 (35.). Das dann aber Eckhardt nach der Pause gelang (65.). Zuvor hatte Laura Festor mit einem Steckpass die durchstartende Wagner gefunden, die mit einem Zuspiel auf ihre mitgelaufene Kollegin das Tor optimal vorbereitete. „Der Spielzug war bundesligareif“, freute sich Wiegand.
Auf der Gegenseite gab es für die gut aufgelegte Lachmann keine Gefahr. Nur zwei Freistöße der Mannschaft von Peter Antschischkin kamen in Tornähe an. Wie es besser geht, zeigte Schwaab mit einem Abschluss in den Winkel zum 3:0 (83.). Geschenkt, dass der Auswärtssieg nicht noch höher ausfiel.
Viktoria: Lachmann - Körbel, Unzicker, Diehl, Weiß - Jäger, Festor - Wagner (83. Rustemeier), Schwaab, Fölsch (30. Wanner) - Eckhardt.
Tore: 0:1 Wanner (35.), 0:2 Eckhardt (65.), 0:3 Schwaab (83.).

Großenenglis: Hoffnungsträgerin: Jana Schwaab kehrt ins offensive Mittelfeld zurück.
Hoffnungsträgerin: Jana Schwaab kehrt ins offensive Mittelfeld zurück. Foto: Hahn

Wiegand will spielerische Lösungen

HESSENLIGA - Viktoria fehlt ein Punkt zum Erreichen der Aufstiegsrunde
HNA 22.10.21
Großenenglis - Es ist die erste von drei Chancen auf die Aufstiegsrunde in der Frauenfußball-Hessenliga. Dafür benötigt der TuS Viktoria Großenenglis im Gastspiel bei Eintracht Lollar einen Zähler (Sa. 15 Uhr). Wenn die TSG Lütter, der direkte Verfolger der Borkenerinnen, bei BG Marburg punktet, ist die Viktoria auch bei einer Niederlage qualifiziert.
„Bei dieser guten Ausgangslage brauchen wir uns keinen Druck zu machen“, stellt TuS-Trainer Alessandro Wiegand klar. Sein Fokus liegt darauf, dass sein Team auch im achten Spiel (als einziges der Gruppe) ungeschlagen bleibt. Und den eigenen Punktestand erhöht, da die besten drei Teams alle erreichten Zähler mit in die Aufstiegsrunde nehmen. „Dafür sollte jede Spielerin wie in den ersten vier Partien ihre Stärken einbringen. Leider haben wir uns zuletzt zu sehr an die Gegner angepasst“, moniert Wiegand.
Genauer: Seine Mannschaft hatte keine spielerischen Lösungen im kollektiven Zusammenspiel gesucht. Stattdessen flogen die Bälle zu oft lang, hoch und unkontrolliert nach vorne. In der vagen Hoffnung, dass eine Angreiferin wie Johanna Straube oder Anna Lena Wagner ihre individuelle Qualität in Szene setzt.
Auf dem Kunstrasen in Lollar soll das im 4-2-3-1-System anders laufen. Dabei kehrt Jana Schwaab als kombinationssichere Spielerin ins offensive Mittelfeld zurück. Ob Sarah Landinghoff-Schmidt erst einmal Ersatz ist oder vielleicht auf eine andere Position im Mittelfeld oder in der Abwehr ausweicht, ist noch unklar.
In der Offensive ist durch den Ausfall von Nancy Willenberg (Studium) eine Position frei. Diese könnte Julia Faupel einnehmen. Der Einsatz der Flügelspielerin und der von Julia Stemmler ist aber aus beruflichen Gründen noch fraglich.
Beim Gegner sieht die Personallage weniger gut aus. Mit Hannay Wudy (drei Tore) und Innenverteidigerin Stefanie Peil fehlen dem Tabellendritten zwei Leistungsträgerinnen. Ihren Ausfall müssen die Antreiberinnen Lea Hartmann und Lorena Preiß sowie Torjägerin Henrike Groß (3) kompensieren.

 

Grossenenglis: Spielentscheidend: Anna Lena Wagner sicherte Großenenglis einen Sieg in letzter Minute.
Spielentscheidend: Anna Lena Wagner sicherte Großenenglis einen Sieg in letzter Minute. Foto: Richard Kasiewicz

Aufstiegsrunde nach 3:2 greifbar nahe

HESSENLIGA - Wagner sichert Großenenglis Auswärtssieg in der Nachspielzeit

HNA 18.10.2021

Pilgerzell – Da ist der erste Auswärtsdreier: Dank eines Treffers von Stürmerin Anna Lena Wagner in der fünften Minute der Nachspielzeit gewann der TuS Viktoria Großenenglis beim Tabellenletzten TSV Pilgerzell mit 3:2 (2:2). Damit bleibt Großenenglis an der Spitze und steht kurz vor dem Einzug in die Aufstiegsrunde in der Frauenfußball-Hessenliga.
Das hätte allerdings auch anders ausgehen können. Nach einer Chance für TSV-Angreiferin Leonie Weitzel, die an Torhüterin Sabrina Wandrei scheiterte, erlief Wagner im Gegenzug einen Befreiungsschlag und krönte ihr Solo mit dem Siegtor. „Das war ziemlich überraschend“, gab TuS-Trainer Alessandro Wiegand zu. Der glückliche Sieg hatte sich vorher keineswegs angedeutet. „Alle waren körperlich träge und unkonzentriert“, haderte Wiegand.
Die Folge: Das 13-köpfige Rumpfaufgebot, das kurzfristig noch auf Mareike Wanner und Ersatztorhüterin Hannah Lachmann verzichten musste, produzierte aufgrund des konsequenten Pressings Pilgerzells Fehlpässe und kämpfte mit Kommunikationsproblemen. Was vor allem B-Juniorin Weitzel bestrafte, die beim ersten Gegentor abstaubte (17.) und beim zweiten Gegentreffer die fehlende Absprache zwischen Innen- und Außenverteidigung mit einem Schuss ins lange Eck ausnutzte (40.).
Zu diesem Zeitpunkt hatte Wiegand mit der schnellen Wagner und Flügelspielerin Lara Wessel schon zwei Neue gebracht und zwei Treffer bejubeln dürfen. Wie selbstverständlich von Johanna Straube, die erst einen Steckpass direkt ins lange Eck zum 1:1 verwertete (25.) und dann eine Wagner-Flanke aus der Drehung einnetzte (30.). Den möglichen Hattrick verpasste Straube knapp mit einem 20-Meter-Schuss. Anschließend blockte die TSV-Abwehr noch zwei weitere Möglichkeiten ab, bis ein Befreiungsschlag mit anschließendem Solo die Erlösung brachte. Und Anna Lena Wagner selbst ihren Trainer überraschte.
TuS: Wandrei - Körbel, Unzicker, Diehl, Weiß - Festor, Jäger - Willenberg (26. Wagner), Landinghoff-Schmidt, Rustemeier (32. Wessel) - Straube.
Tore: 1:0 Weitzel (17.), 1:1 Straube (25.), 1:2 Straube (30.), 2:2 Weitzel (40.), 2:3 Wagner (90.+5). (fs)

Frauen-Hessenliga:

TSV verpasst den Coup nach bester Saisonleistung

Torgrante Osthessen 16. Oktober 2021, 15:05 Uhr
In der Frauen-Hessenliga hat der TSV Pilgerzell die große Überraschung durch ein spätes Gegentor verpasst.

 

TSV Pilgerzell - TuS Großenenglis 2:3 (2:2)
"Von der Mannschaft habe ich noch nie so ein gutes Spiel gesehen", lobte Pilgerzells früherer Juniorinnen-Trainer Torsten Steinert, der neben dem Senioren-Spieler Benedikt Herget interimsmäßig für den TSV verantwortlich war. Obwohl nur drei Spielerinnen auf dem Platz standen, die Jahrgang 2000 oder älter waren, hielt das Schlusslicht gegen den Primus klasse mit. Leonie Weitzel, eigentlich noch für die B-Juniorinnen spielberechtigt, schloss in Hälfte eins zwei gut vorgetragene Angriffe ab und hatte in der Nachspielzeit dann die große Chance zum Siegtreffer. Stattdessen traf Großenenglis deutlich nach der 90. Minute quasi im Gegenzug, so spät deshalb, weil unter anderem die Gäste-Torfrau lange behandelt werden musste. "In Hälfte eins war das ein super Spiel von uns, nach der Pause ist uns die Kraft dann langsam ausgegangen – wir hatten urlaubsbedingt ja nur eine Auswechselspielerin. Trotzdem haben wir nur wenig zugelassen", konstatierte Steinert. "Die Punkte hätten wir sowieso nicht ins neue Jahr mitgenommen, für die Moral war dieses Spiel aber super."

 

Grossenenglis: Szene aus dem Hinspiel: Johanna Straube und Luise Gross.
Szene aus dem Hinspiel: Johanna Straube (l.) und Luise Gross. Foto: Pressebilder Hahn

Großenenglis heiß auf ersten Auswärtssieg

HESSENLIGA - Winter fehlt Viktoria lange

HNA 15.10.2021

Großenenglis – Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte vor Augen – das Erreichen der Aufstiegsrunde in der Frauenfußball-Hessenliga – wartet für den TuS Viktoria Großenenglis eine machbare Aufgabe beim sieglosen Tabellenschlusslicht TSV Pilgerzell (Sa. 16 Uhr).
TuS-Trainer Alessandro Wiegand spricht von einem „Pflichtsieg“, sieht das Spiel aber keineswegs als Selbstläufer wie beim 9:0-Hinspielsieg an. „Das wird ein anderes Spiel. Deshalb müssen wir spielerisch und läuferisch dynamischer als zuletzt agieren“, fordert der Viktoria-Coach mehr Tempo im Ballbesitzspiel. Um Liga-Toptorjägerin Johanna Straube (6 Treffer) in bessere Abschlusspositionen zu bringen und als Folge den Punktevorsprung auf den undankbaren vierten Platz wegen des direkten Duells zwischen Eintracht Lollar (3.) und BG Marburg (4.) zu erhöhen.
Wie an den vergangenen Spieltagen haben die Borkenerinnen mit Personalproblemen zu kämpfen. Julia Faupel (Urlaub), Jana Schwaab und Lena Eckhardt fehlen kurzfristig. Länger ausfallen wird hingegen Defensivkünstlerin Luisa Winter (Kreuzbandriss). „Ein Mega-Verlust, den wir zum Glück bisher gut kompensiert haben“, verweist Wiegand auf die beachtlichen Auftritte von Lea Unzicker in der Innenverteidigung.
Statt der etatmäßigen Außen verteidigen nun Alina Weiß und Nikola Körbel auf der Seite. Davor im Mittelfeld kehrt mit Laura Festor eine Akteurin zurück, die gemeinsam mit der überragend spielenden Kapitänin Carina Jäger die Doppelsechs bildet. Das Zentrum könnte ebenso Sarah Landinghoff-Schmidt besetzen. Und mithelfen, dass die Viktoria den ersten Auswärtssieg erzielen kann.
Anders ist die Lage beim Heimteam: 23 Gegentreffer und ein Trainerwechsel vor einer Woche von Oliver Rehberger zu Gianni Leonangeli. Der soll für die Befreiung sorgen. Zumal der TSV mit Magdalena Krug, Xenia Lüdtke und der spielenden Co-Trainerin Pia Nitsche eine Achse stellt, die den Gästen Probleme bereiten kann. (fs)

 

Großenenglis II kann mit FSG gleichziehen

HNA 15.10.2021
Schwalm-Eder – Weil der SV Antrefftal die Partie bei Gruppenliga-Tabellenführer FSG Gudensberg wegen Spielermangels absagen musste und das Spiel für die FSG gewertet wird, bleiben die Gastgeber Ligaprimus. Der direkte Verfolger TuS Viktoria Großenenglis II kann aber nach Punkten gleichziehen, wenn er sein Spiel beim TSV Metze gewinnt (Sa. 15.30 Uhr).

Obwohl seine Mannschaft acht Punkte mehr auf dem Konto hat als die Gastgeber, erwartet Viktoria-Coach Coach Heiko Dorfschäfer ein Duell auf Augenhöhe. Zumal beim TSV wohl alle zuletzt angeschlagenen Akteurinnen wieder an Bord sein dürften, während beim Gegner aufgrund der Erkältungswelle der Einsatz von einigen Spielerinnen fraglich ist.  zst

 

Grossenenglis: Pech gehabt: Lea Unzickers Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Pech gehabt: Lea Unzickers Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Foto: Pressebilder Hahn

Viktoria bleibt dank Straube ungeschlagen

HESSENLIGA - Marburg leistet beim 1:1 Widerstand – Tore fallen ganz spät
HNA 11.10.2021 VON JULIA RICHTER
Marburg – Die Erfolgsserie des TuS Viktoria Großenenglis reist auch auswärts nicht ab. Beim SF/BG Marburg gelang es den Borkenerinnen, in der Nachspielzeit noch ein 1:1 (0:0) in der Frauenfußball-Hessenliga herauszuholen.
Dass sich das Spiel erst in den Schlussminuten entscheiden würde, war nicht absehbar. Der Tabellenführer begann gewohnt stark, mit viel Druck nach vorne. Die ersten Schüsse von Jana Schwaab (4., 6., 19.) verfehlten jedoch ihr Ziel. Auch ihre Teamkolleginnen Carina Jäger (12.) und Sarah Landinghoff-Schmidt (17.) kamen an Rückhalt Maribel Weisensee nicht vorbei. Das war vor allem der gut stehenden Defensive Marburgs geschuldet. „Die Dreier-Abwehrkette kam für uns überraschend“, sagte Viktoria-Trainer Alessandro Wiegand.
Nach dem Wechsel agierten die Marburgerinnen zunehmend offensiver. Stürmerin Theresa Halder wurde jedoch entscheidend gestört (47.), Innenverteidigerin Eileen Jakobi war nach Ecke durch Helena Nienhaus mit dem Kopf zur Stelle, scheiterte aber an TuS-Schlussfrau Sabrina Wandrei (50.). „Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen“, ärgerte sich BG-Trainer Christoph Bender. Das hätte Lea Unzicker fast bestraft. Die Innenverteidigerin traf zwar aus dem Gewühl heraus, doch Schiedsrichter Kevin Heyl entschied auf Abseits (55.).
Das war der Auftakt eines offenen Schlagabtauschs. Dennoch sah es kurz vor Schluss nach einem torlosen Remis aus. Bis Marburgs Annika Sophie Striepecke Torfrau Wandrei frech mit einem Heber zum 1:0 überlistete (89.). Ein Schock, den das Wiegand-Team bestens verarbeitete. In allerletzter Sekunde markierte Torjägerin Johanna Straube den Treffer zum 1:1 (90 +2), der Großenenglis mit 14 Punkten ungeschlagen an der Spitze hält.
TuS: Wandrei - Diehl, Körbel (79. Willenberg), Unzicker, Weiß - Landinghoff-Schmidt (39. Eckhardt), Rustemeier (66. Fölsch), Jäger, Wagner, Schwaab - Straube.
SR: Kevin Heyl (Rödgen). Tore: 1:0 Striepecke (89.); 1:1 Straube (90. +2)

Großenenglis: Wieder am Ball. Verteidigerin Alina Diehl.
Wieder am Ball: Verteidigerin Alina Diehl. Foto: Pressebilder Hahn

Erste Auswärtshürde für den Spitzenreiter

HESSENLIGA - Großenenglis ohne Vier auf Kunstrasen in Marburg gefordert

HNA 8.10.2021

Großenenglis – „Wir dürfen den Faden nicht abreißen lassen“, sagt Viktoria-Coach Alessandro Wiegand mit Blick auf den Rückrundenstart in der Frauenfußball-Hessenliga. Sein Team, Tabellenführer TuS Viktoria Großenenglis, bestreitet am Samstag (16 Uhr) gegen SF/BG Marburg das erste Auswärtsspiel dieser Saison.
Das stellt die Borkenerinnen vor eine ordentliche Herausforderung und die heißt: Kunstrasen. Daran dürfte der TuS keine guten Erinnerungen haben. Die letzte Begegnung im Marburger Sportpark vor zweieinhalb Jahren endete 5:1 für das Team von der Lahn. In der Partie davor gingen die Borkenerinnen gar mit 8:0 unter. Wiegand zeigt sich trotzdem optimistisch. „Wir können unser Spielsystem auch auf Kunstrasen umsetzen“, meint er.
Und dabei setzt er auf ein ähnliches System wie im Hinspiel. Allerdings muss Wiegand gleich auf vier Spielerinnen der damaligen Erfolgsformation verzichten. Die Mittelfeldakteurinnen Julia Faupel und Laura Festor (beide privat verhindert) fehlen genauso wie die noch verletzten Luisa Winter und Sophie Trost. Dafür ist Innenverteidigerin Alina Diehl zurück im Kader. Die personellen Änderungen müssen kein Nachteil sein, ist sich Wiegand sicher, schließlich „stehen genug Alternativen auf den einzelnen Positionen bereit“.
Und auch die Spielerinnen strotzen weiter vor Selbstbewusstsein: „Die Mannschaftsleistung stimmt einfach“, betonen Alina Weiß und Jana Schwaab. Und die spiegelt sich in der Statistik: Ungeschlagen mit 13 von 15 möglichen Punkten. Dementsprechend will der Tabellenführer ordentlich Rückenwind mit nach Marburg nehmen.
Dort wartet jedoch eine Mannschaft, die Fahrtwind aufgenommen hat. Die letzten beiden Spiele gegen den KSV Hessen Kassel (2:0) und den TSV Pilgerzell (3:2) haben die Sportfreundinnen für sich entschieden. BG-Trainer Christoph Bender brennt darauf, die neu gewonnene Stärke zu demonstrieren. Um es deutlich besser zu machen als beim 1:5 im Hinspiel. jr

 

Frauenfussball-Gruppenliga

HNA 12.10.2021
Schwalm-Eder – Die Frauenfußball-Gruppenliga hat mit der FSG Gudensberg einen neuen, alten Tabellenführer. Die FSG gewann nach Rückstand mit 4:2 in Volkmarsen und profitierte von der deutlichen Niederlage der Großenengliser Reserve.

 

TSG Wilhelmshöhe - TuS Viktoria Großenenglis II 3:0 (1:0). Die Mannschaft von Coach Heiko Dorfschäfer benötigte eine Halbzeit lang, um sich an den ungewohnten Kunstrasen zu gewöhnen – und kam anschließend besser ins Spiel. Allerdings erspielten sich die Gäste kaum Torchancen, während die TSG ihre Möglichkeiten konsequent nutzte und teilweise auch von Großenengliser Abwehrfehlern profitierte. Tore: 1:0 Lisa Grabow (30.), 2:0 Natalie Rosemarie Nehring (66.), 3:0 Kathrin Dittmar (82.).

 

Sabine Mangel erzielte den Ehrentreffer für Großenenglis III.
Sabine Mangel erzielte den Ehrentreffer für Großenenglis III. Foto: Lanzke

Tabellenspitze(n) behauptet - vor imposanter Hessenligakulisse

Mehr als 100 Zuschauer sahen beim knappen 1:0 (0:0) Sieg gegen KSV Hessen Kassel eine Viktoria, die nicht so richtig in ihr Spiel fand. Trotzdem erspielte sich Großenenglis eine optische Überlegenheit, besondern wenn über die schnellen Außen gespielt wurde. Zwei vermeindliche Abseitstore trübten die Freude der Heimelf, doch in der 86. Minute nahm sich Spielführerin Carina Jäger ein Herz und schloss ihren Alleingang mit dem Siegtreffer ab.
Mit einem souveränen 8:1 (5:1) Sieg gegen den SV Antrefftal behauptete auch Großenenglis II ihren Platz an der Tabellenspitze in der Gruppenliga. Eine gut aufgelegte Heimelf sorgte mit vier schönen Toren bereits in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung: Rojin Balica und Jana Dippoldsmann je 1, Mareike Wanner 2, plus ein Eigentor (5:1) Drei weiter Tore durch Jana Doppoldsmann und Lara Wessel stellten den Endstand her.
Ein Freistoßtor in der 65. Spielminute stellte den Spielverlauf auf den Kopf und sicherte dem SC Dortelweil 2 einen knappen und glücklichen 1:0 Auswärtssieg gegen das B-Juniorinnen Hessenligateam von Großenenglis.
Gegen den Tabellenführer in der Kreisliga A, Zella/Loshausen zeigte Großenenglis III in der ersten Halbzeit eine tolle Leistung (1:2). Nach der Halbzeit  verletzte sich Torfrau Emma Schneider, die hervorragend gehalten hatte. In der Folge kamen die Gäste zu vier weiteren Toren. Letztlich verdient, aber zu hoch. Den Treffer zum 1:1 erzielte Sabine Mangel. (BF)

 

3 Treffer für Großenenglis: Jana Dippoldsmann.
3 Treffer für Großenenglis: Jana Dippoldsmann. Foto: Faßhauer

Dippoldsmann treffsicher beim 8:1

HNA 5.10.2021 

Schwalm-Eder –  Eindrucksvoll verteidigte der TuS Viktoria Großenenglis II seine Tabellenführung in der Frauenfußball-Gruppenliga und feierte beim 8:1 gegen den SV Antrefftal im Schwalm-Eder-Duell den höchsten Saisonsieg.

 

TuS Viktoria Großenenglis II - SV Antrefftal 8:1 (5:1).

Zwei Eckbälle sorgten für die ersten beiden Großenengliser Treffer und dafür, dass die Gastgeber druckvoll agierten und mit ihrem hohen Pressing auch mehr Risiko eingingen. Das wurde zwar nach einer halben Stunde mit einem Kontergegentor bestraft und sorgte dafür, dass die Gäste mutiger aufspielten. Das wiederum führte aber vor allem dazu, dass die Reserve das Ergebnis bis zur Pause auf 5:1 hochschrauben konnte. Nach Wiederanpfiff stellte Coach Heiko Dorfschäfer sein Team um, ließ es defensiver agieren und auf Konter lauern. Auch dieser Plan ging auf und mündete in drei weiteren Treffern. In der Schlussphase schaltete die TuS-Reserve einige Gänge  runter, wodurch Antrefftal noch zu zwei, drei guten Möglichkeiten kam. Torfrau Celine Ziegler war hier auf ihrem Posten.

Tore: 1:0 Rojin Balica (21.), 2:0 Selina Korell (23./Eigentor), 2:1 Lea Vaupel (30.), 3:1, 5:1 Mareike Wanner (32., 37.), 4:1, 6:1, 7:1 Jana Dippoldsmann (35., 49., 53.), 8:1 Lara Wessel (73.) zst

 

Die mit dem Ball tanzt: Großenenglis-Kapitänin Carina Jäger traf entscheidend und behauptet sich hier gegen die Kasselerinnen Kinga Oloiwia John und Lisanne Wienand.
Die mit dem Ball tanzt: Großenenglis-Kapitänin Carina Jäger (am Ball) traf entscheidend und behauptet sich hier gegen die Kasselerinnen Kinga Oloiwia John (l.) und Lisanne Wienand. Foto: Pressebilder Hahn

Jäger macht Viktoria glücklich

HESSENLIGA - Großenenglis baut Tabellenführung im Derby aus
HNA 04.10.2021 VON JULIA RICHTER
Großenenglis – Die Vorrunde ist geschafft. Und wie! Durch das schwer erkämpfte 1:0 (0:0) im Derby gegen den KSV Hessen Kassel ist der TuS Viktoria Großenenglis nicht nur ungeschlagen durch seine fünf Heimspiele gekommen, sondern baute die Tabellenführung der Frauenfußball-Hessenliga auch aus. Denn Verfolger TSG Lütter unterlag bei der drittplatzierten Eintracht aus Lollar mit 0:1.
Spürbar groß war die Erleichterung bei Viktoria-Coach Alessandro Wiegand: „Diese Leistung soll nicht unser Anspruch sein. Aber da uns vier Stammkräfte gefehlt haben, ist das völlig okay“, sagte er nach dem Geduldsspiel, in dem beide Abwehrreihen den Ton angaben. Zur Heldin schwang sich Carina Jäger auf. Die Kapitänin nutzte eine Vorlage von Johanna Straube, um aus kurzer Distanz das Goldene Tor im Derby zu erzielen (86.).
Lange sah es nach einem Remis aus, was „durchaus verdient gewesen wäre“, wie KSV-Trainer Alexander Gautsche meinte. Aufseiten der Gastgeberinnen arbeitete sich Alina Weiß erste Chancen heraus. Nach einer Ecke durch Jana Schwaab versuchte sich die Ex-Löwin im Nachschuss (7.). Ein Zuspiel von Johanna Straube konnte sie ebenso nicht verwerten (18.).
Merret Jessen versuchte ihr Glück für die Gäste, scheiterte mit ihrem Weitschuss jedoch an TuS-Schlussfrau Sabrina Wandrei (34.). Emma Becker fand beim Freistoß keine Anspielpartnerin (37.). Die letzte Aktion der ersten Hälfte startete TuS-Kapitänin Jäger, die allein über rechts aufs Tor von Ilayda Icier zustürmte, an dieser aber nicht vorbei kam (40.).
Pech hatte Johanna Straube, die bei ihrem Treffer im Abseits stand (57.). Der KSV reagierte prompt. Die eingewechselte Annalena Poznanski ging über Links, wurde vor dem Tor jedoch entscheidend gestört (58.). Teamkollegin Becker setzte den Ball übers Tor (60.).
Jana Schwaab läutete in der 75. Minute eine hitzige Schlussviertelstunde ein. Die Angriffe der torgefährlichen Mittelfeldspielerin (75., 80.) wurden indes ebenso wie der Versuch von Julia Faupel verteidigt (77.). Nicht jedoch der nächste Versuch, den Carina Jäger zum Tor des Tages ausnutzte (86.). Als nach Foulspiel an Straube Kassels Sophia Allmeroth Gelb-Rot sah (87.), stand dem vierten Heimsieg im fünften Spiel nichts mehr im Wege.
TuS: Wandrei - Körbel, Unzicker, Weiß - Faupel (79. Eckhardt), Festor, Jäger, Landinghoff-Schmidt, Schwaab - Straube, Willenberg (46. Rustemeier).
KSV: Icier - Hamel (46. Poznanski), Jessen, Krause, Linke - John, Kuntze, Mason, Wienand (46. Allmeroth) - Becker, Lattermann.
SR: Phillip Deuermeier (Volkmarsen).
Tor: 1:0 Jäger (86.)

Wieder in Großenenglis: Hannah Lachmann
Wieder in Großenenglis: Hannah Lachmann. Foto: Lachmann

Großenenglis: Lachmann zurück und heute dabei

HNA 02.10.2021

Fußball – Frauenfußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis hat eine neue Spielerin verpflichtet. Hannah Lachmann ist zurück vom FSV Hessen Wetzlar II, der in der Hessenliga Gruppe 2 Tabellenfünfter ist.
Die 17-Jährige war 2019 von der Viktoria in den Nachwuchsbereich des mittelhessischen Regionalligisten gewechselt, zog sich dort aber eine Knieverletzung zu. Lachmann sitzt bereits heute im Derby der Hessenliga Gruppe 1 gegen den KSV Hessen Kassel (17 Uhr) beim Spitzenreiter auf der Bank. Trainer Alessandro Wiegand plant mit ihr zunächst als Nummer zwei hinter der starken Sabrina Wandrei. Als zweiter talentierter Rückhalt bleibt Celine Ziegler Stammkraft des Gruppenliga-Teams.  (sbs)

KSV-Frauen in Großenenglis vor schwerer Aufgabe

HNA Kassel 01.10.2021
Kassel – Nach vier Spielen in ihrer Sechser-Hessenligagruppe haben die Fußball-Frauen des KSV Hessen Kassel erst einen Punkt und schon vier Zähler Rückstand auf Platz drei, der zur Aufstiegsrunde berechtigt. Daher stehen die Löwinnen als Schlusslicht zwar unter Zugzwang, haben bei Spitzenreiter TuS Großenenglis (Samstag, 17 Uhr) aber auch nichts zu verlieren. Für das Spiel bei den ungeschlagenen Borkenerinnen (18:2 Tore) gilt es laut Trainer Alexander Gautsche aus den Fehlern vom 0:2 in Marburg zu lernen: „Da hatten wir im Mittelfeld nicht den nötigen Zugriff.“ srx

 

Heiko Dorfschäfer Trainer Großenenglis II
Heiko Dorfschäfer Trainer Großenenglis II. Foto: Lanzke

Dorfschäfer-Team verteidigt Platz an der Sonne

HNA 01.10.21
Großenenglis – Für die Reserve des TuS Viktoria Großenenglis ist das Schwalm-Eder-Duell der Fußball-Gruppenliga gegen den SV Antrefftal am Samstag (14 Uhr) das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Und da möchte die Mannschaft von Coach Heiko Dorfschäfer als Tabellenführer nach drei Siegen aus vier Spielen nachlegen.
Allerdings: Dorfschäfer erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem es darum gehen wird, die sich bietenden Chancen möglichst konsequent zu nutzen. Dem Trainer stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. Ganz anders gestaltet sich die Situation beim Gast. Hier müssen die Übungsleiter Max Schmidt und Matthias Quehl auf einige Spielerinnen verzichten. Dennoch erwarten sie eine Reaktion nach der ersten Saisonniederlage, die gegen die TSG Wilhelmshöhe beim 0:4 heftig ausfiel. zst

 

Wieder im Kader: Sarah Landinghoff-Schmidt (am Ball), hier gegen Rüsselsheims Angela Fedel.
Wieder im Kader: Sarah Landinghoff-Schmidt (am Ball), hier gegen Rüsselsheims Angela Fedel. Foto: Pressebilder Hahn/NH

Auftakt zu Derby-Wochen gegen Kassel

HNA 01.10.21

HESSENLIGA - Wiegand muss Startelf von Großenenglis umbauen – Weiß ist heiß
Großenenglis – Die Derby-Wochen stehen an: Am Samstag (17 Uhr) haben die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis als Tabellenführer der Hessenliga den KSV Hessen Kassel zu Gast. Das Rückspiel steht am 6. November an, ehe am 13. November der dritte Vergleich mit den Löwinnen im Hessenpokal das Sportjahr abrunden wird.
„Was Cooleres gibt es nicht. Jede Spielerin brennt darauf, gegen Kassel spielen zu können“, betont Viktoria-Coach Alessandro Wiegand. Besonders heiß ist Alina Weiß, die ebenso eine KSV-Vergangenheit hat wie Nikola Körbel und Alina Diehl. Während Körbel nach Rückenbeschwerden wieder fit ist, muss Innenverteidigerin Diehl allerdings wegen einer Fortbildung passen.
Da zudem Anna Wagner sowie Julia Stemmler aus privaten Gründen fehlen und Luisa Winter am Knie verletzt ist, wird es zumindest drei Änderungen in der Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen die TSG Lütter geben. Zudem sind Verschiebungen in einigen Mannschaftsteilen möglich. Wieder an Bord sind neben Außenverteidigerin Weiß auch Angreiferin Nancy Willenberg und erstmals die erfahrene Mittelfeldspielerin Sarah Landinghoff-Schmidt, die nach einer beruflichen Veränderung ausgefallen war. Zudem bieten sich zwei Akteurinnen an, die zuvor noch in der zweiten Mannschaft kicken: Rojic Balica, die nach einem Kreuzbandriss wieder herangeführt wird, und Lisa Fölsch, deren Debüt gegen Lütter verheißungsvoll war. „Lisa ist schnell, robust, flexibel und zweikampfstark“, lobt Wiegand die 23-Jährige, die 2020 aus Bad Zwesten kam.
Auf der Gegenseite hängt KSV-Coach Alexander Gautsche, vergangene Spielzeit noch Co-Trainer unter Eugen Wagner beim FC Körle, den Derby-Faktor nicht zu hoch: „Das ist das schwerste Spiel der Saison. Aber vor allem, weil in Großenenglis hervorragende Arbeit geleistet wird und sie Tabellenführer sind.“ Der 36-Jährige gibt sich trotz erst einem Punkt aus vier Partien entspannt, weil er sein junges Team mehr an der Entwicklung denn an den Ergebnissen misst. Stellvertretend lobt er Kinga John, die mit 17 Jahren eine Bereicherung auf der Sechs ist. Und Sophie Linke, die mit 18 bereits Abwehrchefin und Co-Kapitänin ist.
Zudem hofft Gautsche, dass Spielführerin Lena Krause nach muskulären Problemen wieder an Bord ist. Auch die Ex-Obermelsungerin Aysun Aygün drängt sich immer mehr auf. Lernen kann sie etwa von Lisa Lattermann, die seit zehn Jahren ununterbrochen Stammkraft in Kassel ist. Gekommen war sie 2011 von der SG Gilsa/Jesberg. Und ist mit Derbys im Schwalm-Eder-Kreis aufgewachsen. sbs

Vorbildliche Schusshaltung: Anna Lena Wagner schlägt hier eine Flanke für Großenenglis. Lütters Anne Schneider kommt einen Schritt zu spät. Im Hintergrund beobachtet Julia Faupel die Szene.
Vorbildliche Schusshaltung: Anna Lena Wagner (l.) schlägt hier eine Flanke für Großenenglis. Lütters Anne Schneider kommt einen Schritt zu spät. Im Hintergrund beobachtet Julia Faupel die Szene. Foto: Richard Kasiewicz

Erster Punktverlust trotz Traumtor

HESSENLIGA - Großenenglis bleibt nach 1:1 gegen Lütter spitze – Winter verletzt
HNA 27.09.2021 VON SEBASTIAN SCHMIDT
Großenenglis – Das zur Tradition gewordene Mannschaftsbild durfte nach Abpfiff nicht fehlen. Ein Foto als Dokument einer erfolgreichen Mannschaft mit einem stolzen Trainerteam. Eine Einheit, die weiterhin ungeschlagen Tabellenführer der Frauenfußball-Hessenliga ist. Jedoch mit dem Makel, dass der TuS Viktoria Großenenglis beim 1:1 (0:0) im Topspiel gegen die TSG Lütter erstmals zwei Punkte liegen ließ.
„Das 1:1 ist unverdient, weil wir spielerisch klar besser waren. Aber jetzt wissen wir, wo die Reise hingehen kann“, erklärte Viktoria-Coach Alessandro Wiegand, der sich nur allzugern mit Großenenglis im kommenden Jahr in der Aufstiegsrunde gegen drei Top-Teams aus Südhessen beweisen würde. Lütter indes war vor allem kämpferisch ein Gradmesser. Die Gäste konnten ihre angeschlagenen Leistungsträgerinnen Karolina Burkhard und Elisabeth Nawrath nicht einsetzen. Aufseiten der Gastgeberinnen mussten kurzfristig Sophie Trost und Rojin Balica passen.
Lütter machte aus seiner Not eine Tugend. Die etatmäßige Stürmerin Anne Schneider rückte in die Abwehr und lieferte sich packende Zweikämpfe mit Johanna Straube. Teilweise band die Torjägerin die komplette Defensivreihe der TSG. Da das Team von Trainer Andre Kleinheinz jedoch auch das zentrale Mittelfeld dicht machte, waren Chancen für die Viktoria ein rares Gut. Den ersten Schuss gab Lena Eckhardt ab (5.). Ein Abschluss Straubes (21.) und ein Freistoß von Jana Schwaab (23.) wurden zur Beute für die gut aufgelegte Torfrau Eva Lohmann.
Zwei Schockmomente musste der Spitzenreiter verdauen. Erst verletzte sich Luisa Winter am Knie (35.) und konnte nicht mehr weitermachen, ehe Nikola Körbel der Rücken schmerzte (42.). Immerhin: die Außenverteidigerin biss sich nach einer Verschnaufpause durch. Die für Winter eingewechselte Lisa Fölsch gab mit einer perfekt getimten Grätsche gegen Kimberly Pompetzki das Zeichen zum Angriff (56.). Aufgenommen von Schwaab, die nach Querpass von Carina Jäger ein Traumtor per Schuss aus 20 Metern unter die Latte zum 1:0 folgen ließ (57.).
„Der Gegner hat es uns sehr schwer gemacht. Also konnten wir es nur so oder über die Außen versuchen“, wusste die Torschützin. Bei den Läufen über die Flügel glänze besonders Julia Faupel. Die eingewechselte Mittelfeldspielerin bewies bei einem Vorstoß Klasse, der gerade noch von Lohmann abgefangen wurde (60.). Am dichtesten dran am möglichen 2:0 war Jasmin Rustemeier, die nach einem langen Ball Schwaabs und scharfer Hereingabe Faupels einen halben Schritt zu spät kam (78.).
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste aufgemacht. Schneider rückte vor in den Sturm. Und ebnete mit einem Freistoß den Weg zum 1:1. Nike Belz staubte in der Schlussminute ab. Was die Gastgerinnen nur kurz ärgerte. „Dennoch können wir aus der Partie viel Schwung mitnehmen, wollen in unserer Staffel Erster bleiben und nächste Woche das Derby gegen gewinnen“, betonte Jana Schwaab. Hoch motiviert, Hessen Kassel am Samstag zu schlagen, um dann beim Foto nach Spielschluss drei statt wie gegen Lütter nur einen Finger in Richtung Kamera halten zu können.

Großenenglis: Wandrei - Unzicker, Diehl, Winter (38. Fölsch), Körbel (46. Faupel) - Wagner (77. Rustemeier), Festor, Schwaab, Jäger, Eckhardt - Straube.
Lütter: Lohmann - Bahr, Schneider, Reith - Langauer, Beck, Belz, Henkel, Pankow - Klaus, Lorenz (30. Niasse/54. Pompetzki).
SR: Rühl (Vellmar). Z: 100.
Tore: 1:0 Schwaab (57.), 1:1 Belz (90.).

 

Frauen-Hessenliga

Zu später Stunde noch hellwach

Torgranate 25. September 2021, 15:20 Uhr

TuS Großenenglis - TSG Lütter 1:1 (0:0).

"Es war das typische Spiel, wer das erste Tor macht, gewinnt es", sagte Lütters Trainer Andre Kleinheinz nach dem Spiel. Letztlich wird er froh sein, dass er sich getäuscht hat und seine Mannschaft in Person von Nike Belz noch eine Antwort parat hatte. Nach einem Freistoß setzte Belz nach und brachte den Ball zum 1:1 im Tor unter (88.). Zweikämpfe prägten das Spitzenspiel in Großenenglis, viele Torchancen bekamen die Zuschauer nicht zu sehen. Die Gastgeberinnen hatten über weite Strecken der Partie Feldvorteile, die TSG kam nach einer Trinkpause in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel und verdiente sich den späten Ausgleichstreffer.

 

Belz und Krug mit ganz späten Ausgleichstreffern

Osthessen Zeitung 27. September

Osthessen (pf) – Im Spitzenspiel der Frauenfußball-Hessenliga hat sich die TSG Lütter bei der TuS Viktoria Großenenglis ein 1:1 (0:0) erkämpft. Ganz spät sicherten die Gäste das Remis dank des Treffers von Nike Belz.

Eine gerechte Punkteteilung im Topspiel der bis dato verlustpunktfreien Teams. Das sah auch TSG-Coach Andre Kleinheinz so, dessen Mannschaft dank Nike Belz‘ Treffer kurz vor Schluss das Remis eintütete. „In der letzten Viertelstunde haben wir aufgemacht. Wenn Großenenglis die Konter besser setzt, können wir uns über das 0:2 nicht beschweren. Aber zum Schluss hatten wir wieder das Glück des Tüchtigen, alles in die Waagschale geworfen und uns den Punkt verdient“. Durch einen Schuss aus 20 Metern, bei dem die TSG nicht gut verteidigte, war der Gastgeber in Führung gegangen, über weite Strecken des Spiels neutralisierten sich beide Teams aber im Mittelfeld. „Es war chancenarm, wie ich vorher gesagt hatte: Großes Tiki-Taka war auf dem Platz nicht angesagt, hintenraus war es kampfbetont mit ein paar Nickligkeiten“, so Kleinheinz. Und der Ausgleich fiel so: Anne Schneiders Freistoß konnte die Torfrau der TuS noch abwehren, dann stand aber Belz goldrichtig und verwertete den zweiten Ball.

 

Überraschendes Comeback nach 3 Jahren: Katharina Lanzke. Foto: Lanzke
Überraschendes Comeback nach 3 Jahren: Katharina Lanzke. Foto: Lanzke

Ordentliche Leistung in Dorfitter

Weit unterwegs war die dritte Mannschaft der Viktoria am gestrigen Samstag. Zum SV Ittertal führte es das Pillkowsky-Team. In der ersten Halbzeit hielt das junge Team gegen die körperlich robust agierenden Gastgeberinnen gut mit und liessen sie mehrfach ins Abseits laufen. Nach der Pause ging Ittertal durch die erfahrene Kristina Finger in Führung. Die Gäste hielten weiterhin gut mit und erst der zweite Treffer durch Vera Perez Vidal besiegelte die Niederlage. Insgesamt eine ordentliche Leistung des Pillkowsky-Teams, das die erste Saison auf Großfeld vor allem als Lernzeit ansehen muss. (la)

Nachtrag: Da Ittertal zu viele Auswechselspielerinnen eingesetzt hatte, wurde das Spiel zwischenzeitlich mit 3:0 für Großenenglis gewertet.

Dritter Sieg im vierten Spiel

Kurz vor der Halbzeit gelang Mareike Wanner die Führung für die 2. Mannschaft der Viktoria. In der 74. Minute erhöhte die Torjäger auf 2:0. Der VFR Volkmarsen steckte aber nicht auf und kam durch Neele Fischer auf 1:2 heran. Drei Minuten später stellte Jana Dipoldsmann den alten Abstand wieder her. Den Schlußpunkt setzte in der Schlußminute Mareike Wannermit ihrem dritte Treffer. Sie führt jetzt auch die Torjägerinnen-Liste an. Insgesamt ein verdienter Sieg für die Reserve der Viktoria. (la)

 

 

Grossenenglis: Sabrina Siemon erzielt das 0:1 kurz vor der Halbzeit.
Sabrina Siemon erzielt das 0:1 kurz vor der Halbzeit. Foto: Lanzke

Gruppenliga: SCE verliert Partie und Torhüterin

HNA 24.09.2021
Edermünde – Zweiter Saisonsieg für die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis II: Die Hessenliga-Reserve gewann im Gruppenliga-Derby beim SC Edermünde.

 

SC Edermünde - TuS Viktoria Großenenglis II 1:2 (0:1).

Wenig vorzuwerfen hatte Edermündes Trainer Manuel Mrosek seinem Team. Seine Mannschaft habe viel Einsatz gezeigt und gut gekämpft. Die Tore machten aber die Gäste. „Die haben mit zwei Schüssen zweimal getroffen. Ich glaube, es war ein Chancenverhältnis von 20:2“, haderte Mrosek. Doppelt bitter: In der Schlussphase verletzte sich Torhüterin und Trainertochter Jana Mrosek bei einem Zusammenprall schwer und musste ins Krankenhaus. Tore: 0:1 Sabrina Siemon (44.), 1:1 Jennifer Tabak (50.), 1:2 Laura Schwaab (83.). (zst)

 

Grossenenglis: Nikola Körbel
Wieder dabei: Nikola Körbel. Foto: Fischer

Mit Straube und Körbel ins Topspiel

HESSENLIGA - Viktoria Großenenglis kann gegen Lütter einen Meilenstein setzen
HNA 24.09.2021 VON SEBASTIAN SCHMIDT
Großenenglis – Das wird ein heißer Tanz: Nur zwei von zwölf Fußball-Hessenligisten in beiden Staffeln haben ihre ersten drei Spiele gewonnen. Der TuS Viktoria Großenenglis und die TSG Lütter nämlich, die somit am Samstag (17 Uhr) ihr erstes Topspiel auf diesem Niveau bestreiten.
Viktoria-Coach Alessandro Wiegand betrachtet die Partie als „essenziell wichtig“. Sein Gegenüber Andre Kleinheinz erklärt: „Wer gewinnt, kann für ein weiteres Jahr in der Hessenliga planen.“ Bereits jetzt haben beide Teams ein Polster von acht Punkten auf die Ränge erarbeitet, von denen aus es 2022 in den Play-downs gegen den Abstieg gehen wird. Drei weitere Punkte – die dann auch mit in die Aufstiegsrunde genommen würden – wären ein Meilenstein, um auf einem der ersten drei Plätze völlig sorgenfrei zu überwintern.
„Kampf, Wille und Ehrgeiz“ sind die Schlagworte, mit denen Wiegand sein Team an die Spitze geführt hat. Und zu einer Torfabrik gemacht. Mit Johanna Straube (5), Julia Faupel und Jana Schwaab (beide 3) tragen drei der vier treffsichersten Spielerinnen bislang das Trikot der Viktoria. Im Vergleich zum 3:0 gegen Eintracht Lollar ist Straube wieder an Bord. Faupel (Oberschenkel) droht indes ebenso wie Sophie Trost (Fuß) angeschlagen auszufallen. Ebenso fehlen Alina Weiß (Urlaub) und Julia Stemmler (privat verhindert). Dafür rückt Nikola Körber wieder ins Aufgebot.
„Wir müssen akribisch in die Zweikämpfe gehen. Ich erwartete ein zentrumslastiges Spiel mit nur wenigen Torchancen“, betont Wiegand, der Lütter als robusten Gegner einschätzt. Die Gäste liegen bislang weit über Soll. Denn mit Sinem Yamuk (Opel Rüsselsheim), Lena Betz (Würzburger Kickers) und Laura Ganz (Pause) galt es drei Leistungsträgerinnen zu ersetzen. Neu kamen sieben B-Mädchen, die bislang vor allem in der zweiten Mannschaft spielen. Dafür machten Akteurinnen wie Mittelfeldspielerin Fabienne Beck einen großen Sprung.
Einen Schub gab Lütter, einem Ortsteil der Gemeinde Eichenzell, zudem der Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Vor vier Wochen durfte sich die TSG im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln beweisen. Vor 650 Zuschauern gegen den Erstliga-Neuling um die Ex-Bundesliga-Torschützenkönigin Mandy Islacker (2016 und 2017) schlug sich Lütter beim 0:7 wacker. „Anscheinend haben die Mädels aus der Partie viel mitgenommen“, zeigt sich Kleinheinz erfreut.
Allerdings drohen gleich drei Leistungsträgerinnen aus dem 17er-Kader für Samstag auszufallen. Torjägerin Karolina Burkhard (3 Treffer) ist beim jüngsten 1:0 gegen Marburg umgeknickt und wird nicht auflaufen können. Zudem bangen die Osthessen um ihre Innenverteidigerinnen Emilie Reith, die ebenso umgeknickt ist, und Elisabeth Nawrath (Leistenbeschwerden).

 

Großenenglis: Gute Laune nach dem Sieg über Lollar.
Gute Laune nach dem Sieg über Lollar. Foto: Viktoria

Gießener Allgemeine 20.09.2021
(maz). Am dritten Spieltag der Frauenfußball-Hessenliga, Gruppe 1, quittierte der SV Eintracht Lollar beim ambitionierten TuS Großenenglis mit dem 0:3 die erste Saisonniederlage.
Hessenliga, Gruppe 1 / TuS Großenenglis - Eintracht Lollar 3:0 (1:0): Die Heimelf startete druckvoll in die Partie und hatte in der Anfangsphase schon zwei Lattentreffer zu verzeichnen. Nach 19 Spielminuten zielte Jana Schwaab von der Strafraumgrenze genauer und versenkte den Ball zur 1:0-Pausenführung. Die Gäste bemühten sich nach dem Seitenwechsel, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Nach einem Eckball landete aber der Ball bei Anna Lena Wagner, die das 2:0 des Heimteams über die Linie stocherte (52.). Die Eintracht wollte die Wende, doch wiederum Schwaab sorgte mit einem abgefälschten Schuss zum 3:0 für die Entscheidung. Anschließend verpasste Hannah Wudy nach zwei Möglichkeiten eine Resultatsverbesserung.
»Der Sieg von Großenenglis war vollauf verdient. Sie wollten einfach mehr, das sah man in vielen Phasen des Spiels. Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten machten außerdem den Unterschied aus«, lautete das Fazit von Eintracht-Trainer Peter Antschischkin.

 

 Ball und Gegner unter Kontrolle: Anna Lena Wagner (r.) lässt hier Lollars Agnes Jocksch locker stehen und steuerte für den TuS Viktoria Großenenglis zum dritten Heimsieg in Folge einen Treffer bei.
Ball und Gegner unter Kontrolle: Anna Lena Wagner (r.) lässt hier Lollars Agnes Jocksch locker stehen und steuerte für den TuS Viktoria Großenenglis zum dritten Heimsieg in Folge einen Treffer bei. Foto: Pressebilder Hahn

Schwaab krönt Gala zum 3:0 und hält Viktoria an der Spitze

HESSENLIGA - Wandrei hält Großenenglis den Rücken frei

HNA 20.9.2921 VON JULIA RICHTER
Großenenglis – Die erste Reifeprüfung in Hessens höchster Fußball-Liga bestanden die Frauen des TuS Viktoria Großenenglis mit Bravour. Gegen Tabellendritten TSV Lollar verteidigten die Borkenerinnen mit einem 3:0 (1:0) den Platz an der Sonne.
„Ein Erfolg, den wir in der Höhe nicht erwartet hätten“, meinte TuS-Verteidigerin Alina Weiß. Zumal Großenenglis die vergangenen acht Duelle mit den Mittelhessinnen allesamt nicht hatte gewinnen können. Die Viktoria setzte stark auf Angriff. Sophie Trost (14.) und Jana Schwaab (13., 15.) forderten die Gästeabwehr kontinuierlich. Den Lohn für ihre Mühe heimste Schwaab in der 19. Minute ein. Nach einem Passspiel lauerte sie geschickt und brachte ihr Team per Direktschuss in Führung.
Der nächste Angriff folgte prompt. Dabei konnte Trost nur durch ein Foul gestoppt werden (20.). Mit Folgen: Verletzungsbedingt ging es für sie nicht weiter. „Der Verlust der Stürmerin rüttelt am gesamten Spielaufbau“, bedauerte Trainer Alessandro Wiegand. Zumal Torjägerin Johanna Straube gegen ihren Ex-Verein aus privaten Gründen fehlte.
Tatsächlich fand der Rest der ersten Hälfte überwiegend vor dem Tor von TuS-Schlussfrau Sabrina Wandrei statt. Dort hatte Hannah Wudy ihre Chancen (24., 27., 42.), scheiterte jedoch genauso wie ihre Teamkollegin Theresa Brand (32., 41., 44.).
Nach dem Seitenwechsel fand die Viktoria wieder zu alter Linie zurück. Kapitänin Carina Jäger war nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle, Torfrau Laila Koch parierte zwar, jedoch traf Anna-Lena Wagner per Nachschuss zum 2:0 (52.). Nur vier Minuten später war das Spitzenspiel entschieden. Nach einem langen Pass setzte sich Schwab gegen die gesamte TSV-Abwehr durch und krönte ihre starke Vorstellung mit dem Treffer zum 3:0 (56.).
Die Mittelhessinnen gaben sich nicht geschlagen und lieferten dem Wiegand-Team einen offenen Schlagabtausch. Rückhalt Wandrei hielt die Null und ließ sich auch von Wudy nicht bezwingen (85., 86.). Was der Viktoria noch mehr Sicherheit gibt vor dem kommenden Hit gegen die TSG Lütter (Sa. 17 Uhr).
TuS: Wandrei - Unzicker, Diehl, Winter, Weiß (83. Rustemeier) - Jäger, Schwaab, Festor, Wagner (75. Balica) - Eckhardt, Trost (26. Willenberg).
TSV: Koch - Jocksch, Heiner (63. Piera), Graff, Bienert (63. Bährens) - Matthey, Hartmann, Berghöfer, Preiß, Wudy - Brand.
SR: Jan Peter Waletzki
Tore: 1:0 Schwaab (19.), 2:0 Wagner (52.), 3:0 Schwaab (56.).

 

Wiegand: Lollar wird uns alles abverlangen

Großenenglis mit Weiß für Körbel
HNA 17.9.2021
Großenenglis – Bleibt der TuS Viktoria Großenenglis an der Tabellenspitze? Nach dem historischen 9:0 gegen Pilgerzell dürfte das Team von Trainer Alessandro Wiegand am Samstag (17 Uhr) erstmals in dieser Saison in der Fußball-Hessenliga so richtig gefordert werden. Zu Gast ist mit Eintracht Lollar nämlich eine Art Angstgegner.
Denn egal, ob Testspiel (1:1), Hessenliga (drei Remis, zwei Niederlagen) oder Verbandsliga (zwei Niederlagen): gegen die Eintracht hat Großenenglis seit acht Spielen nicht mehr gewinnen können. Was wiederum eng mit dem Namen Johanna Straube verknüpft ist. Mit der Ausnahme-Stürmerin, der allein in diesen Partien zehn Tore gelangen. Kein Wunder, dass sie auch deshalb mächtig froh in Großenenglis sind, dass die 30-Jährige seit dieser Spielzeit für die Viktoria angreift. Und wie: mit fünf Treffern hat Straube voll eingeschlagen. Aus privaten Gründen ist allerdings offen, ob sie dem Spitzenreiter auch am Samstag helfen kann.
Wiegand hat somit noch ein, zwei Fragezeichen zu lösen und muss seine erfolgreiche Elf definitiv umbauen. Linksverteidigerin Nikola Körbel (privat verhindert) fällt aus. Dafür hat sich die emsige Alina Weiß eine Chance in der Anfangsformation verdient.
Wiegand sieht einen Hauptgrund für den Aufschwung im Kleingruppentraining, wo er und Co-Trainer Kevin Krahn verstärkt arbeiten. „Dadurch, dass wir individuelle Stärken fördern, werden wir als Team stabiler. Wir wollen den Schwung mitnehmen, auch wenn uns Lollar alles abverlangen wird“, betont Wiegand. Die Eintracht hat aus zwei Spielen vier Punkte geholt und ist weitgehend eingespielt, auch wenn mit Mittelfeldspielerin Jacqueline Wagner ein Fixpunkt aufgehört hat. Neben Henrike Groß und Hannah Wudy schickt sich die erst 17-Jährige Hanna Melzak an, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. (jr)

 

Großenenglis: Die glücklichen Siegerinnen von Viktoria III.
Die glücklichen Siegerinnen von Viktoria III. Foto: Viktoria III

Viktoria III holt 3 Punkte in Zierenberg

Im zweiten Spiel der Saison holte das junge Pillkowsky-Team mit einem 2:1-Sieg drei Punkte. Die Gastgeberinnen waren kurz vor der Halbzeit durch die frühere Großenengliserin Michelle Herold 1:0 in Führung gegangen. Leonie Otto glich in der 60. Minute aus und kurz vor Schluß erzielte Maren Wickert mit ihrem zweiten Saisontreffer den Sieg für die Gäste. Am kommenden Sonntag spielt Viktoria III zum ersten Mal zu Hause und erwartet die zweite Mannschaft des KSV Hessen Kassel. (la) 

 

Freude über das 3:0: die Großenengliserinnen Jana Schwaab und Torschützin Johanna Straube, der sogar ein Hattrick gelang.
Freude über das 3:0: die Großenengliserinnen Jana Schwaab (l.) und Torschützin Johanna Straube, der sogar ein Hattrick gelang. Foto: pressebilder hahn

Alle Neune der Viktoria

HESSENLIGA - TuS in Torlaune - Straube glänzt mit Hattrick
HNA 13.09.2021 VON JULIA RICHTER
Großenenglis – Auch das zweite Saisonspiel in der Hessenliga der Frauen hätte nicht besser laufen können für den TuS Viktoria Großenenglis: Gegen den TSV Pilgerzellfeierten die Borkenerinnen mit 9:0 (4:0) ein Schützenfest.
Bereits in der zehnten Minute eröffnete Jana Schwaab den Torreigen. Und kurz darauf erhöhte Johanna Straube nach einem Eckstoß (13.) auf 2:0. „Wir wussten, dass es sehr schwer wird,“ meinte Gästetrainer Oliver Rehberger nach dem frühen Doppelschlag.
Dennoch ließen sich seine Schützlinge nicht hängen. Den Gegenangriff von Isabell Köhler (15.) klärte Luisa Winter allerdings früh. Dass das Publikum in Großenenglis nach 21 Minuten zum dritten Mal jubelte, war abermals Neuzugang Straube zu verdanken. Ihren Hattrick machte sie in der 22. Minute perfekt. Zuvor waren Julia Faupel (28.) und die wieder genesene Anna Lena Wagner (31. und 34.) an TSV-Schlussfrau Lisa Hohmann gescheitert.
Auch nach dem Wechsel bewiesen die zahlreichen Juniorinnen, die vor der Saison ins Künzeller Team aufgerückt waren, Moral. Allerdings: Der Torhunger der Gastgeberinnen war längst noch nicht gestillt. Erst nach dem Treffer der kurz zuvor eingewechselten Nancy Willenberg (49.) verleitete die Borkenerinnen dazu, das Tempo herauszunehmen. Außerdem war TuS-Trainer Alessandro Wiegand darauf bedacht, seine Spielerinnen „etwas zu schonen“.
Was seine Schützlinge nicht daran hinderte, in der Schlussphase noch mal Gas zu geben. Mittelfeldakteurin Julia Faupel traf per Weitschuss ins Tor (75.) und die eingewechselte Lena Eckhardt machte es ihr in der 78. Minute nach. Der Gegenangriff von Isabell Köhler forderte TuS-Torfrau Sabrina Wandrei hingegen nur leicht. Auch in den Schlussminuten bekam sie nur wenig zu tun. Das Spiel fand weiterhin hauptsächlich vor dem GästeTor statt. Dort schlugen Julia Faupel (84.) sowie Innenverteidigerin Alina Diehl (87.) noch mal zu.
Es hätte auch zweistellig werden können, doch das Tor der eingewechselten Sophie Trost wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Doch das änderte nichts an der Zufriedenheit über einen Start nach Maß in die neue Saison, der der Viktoria sogar die Tabellenführung nach zwei Spieltagen bescherte.
TuS: Wandrei - Körbel, Diehl, Winter, Weiß - Jäger, Straube (46. Willenberg), Schwaab (65. Trost), Festor (44. Eckhardt), Faupel- Wagner.

 

 

Grossenenglis: Viktoria II feiert besonderen Sieg.
Viktoria II feiert besonderen Sieg. Foto Viktoria II

Großenenglis II feiert besonderen Sieg

HNA 14.09.2021
TSV Flechtdorf - TuS Viktoria Großenenglis II 1:2 (1:1).
Weil die Gäste stark ersatzgeschwächt waren und die Partie sogar kurzfristig absagen wollten, ist der Sieg aus Sicht von Coach Heiko Dorfschäfer umso höher einzuschätzen. Mit einer Mischung aus Spielerinnen von Erster, Zweiter, Dritter und B-Mädchen erkämpfte sich der TuS drei Punkte – und hatte in einigen Situationen auch das nötige Spielglück. Tore: 0:1, 1:2 Mareike Wanner (38., 56.), 1:1 Alena Stender (45.). zst

 

Grossenenglis: Einsatz fraglich: Jasmin Rustemeier, die gute Erinnerungen an Pilgerzell hat.
Einsatz fraglich: Jasmin Rustemeier, die gute Erinnerungen an Pilgerzell hat. Foto: Pressebilder Hahn

Viktoria will den Schwung mitnehmen

HESSENLIGA - Wagner und Rustemeier gegen Pilgerzell fraglich

HNA 10.09.2021

Großenenglis – Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen nicht sein: Mit dem gelungenen Saisonauftakt gegen SF/BG Marburg (5:1) schließt der TuS Viktoria Großenenglis nahtlos an die soliden Leistungen der Vorsaison in der Frauenfußball-Hessenliga an. Die Gäste des TSV Pilgerzell (Sa. 17 Uhr) hatten gegen die TSG Lütter mit 0:2 das Nachsehen.
Im letzten Jahr lief es alles andere als rund für die Osthessen. Defizite in der Defensive brachten Pilgerzell zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Hessenliga auf den letzten Platz. Die lange Spielpause haben die Künzellerinnen und Trainer Oliver Rehberger gut genutzt. Mit einem Dutzend Nachwuchsspielerinnen formierte Rehberger ein nahezu neues Team, das nicht zu unterschätzen ist.
Somit muss sich Großenenglis auf viele neue Gesichter im Vergleich zur letzten Begegnung einstellen. Nach Treffern von Sophie Trost, Laura Festor, Alina Diehl, Jasmin Rustemeier und Anna Lena Wagner entschieden die Borkenerinnen den jüngsten Vergleich mit 5:2 (2:2) für sich. Genauso wie gegen Marburg zum Auftakt hatte die Viktoria dabei Probleme in der Anfangsphase.
TuS-Trainer Alessandro Wiegand ist naturgemäß mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. Sein Team, bestehend aus jungen Talenten und etablierten Spielerinnen, ist gut aufeinander eingespielt. Auch Neuzugang Johanna Straube wurde bereits bestens integriert. Gegen die TSG bleibt von der Grundformation her alles wie gehabt.
Es wird versucht, „den Schwung aus dem letzten Spiel“ mitzunehmen, meint Wiegand. Durchaus mit Respekt vor dem Gegner, der sich seit Jahren kontinuierlich in Hessens höchster Spielklasse hält. Personell sieht es gut aus bei der Viktoria. Nur die Einsätze von Anna Lena Wagner und Jasmin Rustemeier sind fraglich. Beide klagen über muskuläre Probleme. (jr)

 

Alles im Griff: Laura Festor landete mit der Viktoria einen Kantersieg.
Alles im Griff: Laura Festor (r. hier gegen Leoni Dörfel) landete mit der Viktoria einen Kantersieg. Foto: Pressebilder Hahn

Wagner gibt das Signal zum Kantersieg

HESSENLIGA - Großenenglis nach 0:1 noch 5:1 gegen Marburg – Neuzugang Straube trifft doppelt
HNA 6.9.2021 VON JULIA RICHTER
Großenenglis – Saisonstart gelungen: Passend zur Kirmes feierte der TuS Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga einen 5:1 (1:1)-Erfolg gegen die SF/BG Marburg.
Die Gäste von der Lahn legten allerdings durch Helena Nienhaus eine Führung vor (13.). Dem „guten Beginn“ folgte jedoch ein „schwacher Spielverlauf“, wie Trainer Christoph Bender resümierte. Dem TuS gelang es jedoch zunächst nicht, die Fehler der Gäste für sich zu nutzen. Die anfänglichen Schwächen im Abschluss, der Lattenschuss von Jana Schwaab (17.) und das Abseitstor durch Carina Jäger (22) ließen noch nicht erahnen, wo es in Hessens höchster Spielklasse noch hingehen soll für Großenenglis. Doch die Borkenerinnen blieben am Ball. Mit einem direkt verwandelten Freistoß glich Julia Faupel aus (39.).
Nach dem Seitenwechsel holten die Gastgeberinnen Versäumtes nach und bestraften nun die schwache Verteidigung Marburgs. Anna Lena Wagner (46.) stellte mit dem 2:1 schnell die Weichen auf Heimsieg. Den Marburgerinnen gelang es zudem nur bedingt, ihr Offensivspiel durchzusetzen und so verlagerte sich das Spielgeschehen zunehmend vor das Gästetor. Johanna Straube stach bei ihrer Premiere als Joker und erhöhte auf 3:1 (55.).
Damit waren die Sportfreunde zwar noch nicht geschlagen, kamen jedoch wie durch Helena Nienhaus (81.) kaum zu Chancen. Die Angriffe übernahmen größtenteils die Spielerinnen von TuS-Trainer Alessandro Wiegand, der die „dynamische zweite Halbzeit“ seines Teams lobend hervorhob.
Abermals Neuzugang Straube ließ das heimische Publikum jubeln. Carina Jäger sorgte für den 5:1-Endstand. Der erste Schritt in Richtung Aufstiegsrunde ist gemacht. Und wenn nicht Schlussfrau Maribel Weisensee gegen Jana Schwab (75.) und Carina Jäger (80.) glänzend pariert hätte, wäre es sogar ein historischer Tag in Großenenglis geworden.

TuS: Wandrei - Unzicker, Körbel, Diehl, Winter - Jäger, Trost (51. Straube), Schwaab, Festor, Faupel (81. Willenberg) - Wagner (58. Eckhardt).
SF/BG: Weisensee - Jakobi, Tschischka, Dörfel - Striepecke (58. Holz), Nienhaus, Döll, Goy (45. Czerwinski), Hutera, Schuermann - Simon.

 

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Nichts zu holen für Großenenglis III

Beim Topfavoriten der Kreisliga A der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen gab es für Viktoria III nichts zu holen. Zu keinem Zeitpunkt gelang es dem jungen Team die frühere Caldener Regionalliga-Spielerin Laura Frank in den Griff zu bekommen, die sehr schnell für die Entscheidung sorgte. Den Ehrentreffer und damit ihren ersten Treffer im Frauenbereich erzielte Maren Wickert.

 

Am 12.09 ist das Pillkowsky-Team dann beim TSV Zierenberg  zu Gast. Die Heimpremiere des neuen Teams ist dann am 18.9.2021 um 14.00 Uhr in Großenenglis. (la)

 

Grossenenglis: Lena Eckhardt und Jasmin Rustemeier versuchen sich durchzusetzen
Lena Eckhardt und Jasmin Rustemeier versuchen sich durchzusetzen. Foto: Lanzke

Viktoria II verliert deutlich mit 5:1 gegen TSG Kammerbach

Keinen Saisonstart nach Maß erwischte am Samstag Viktoria II gegen die Fußballerinnen der TSG Kammerbach. Trotz einer guten ersten Halbzeit unterlagen man nach 90 Minuten deutlich mit 5:1 (1:1). In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen noch mächtig Druck gemacht, aber sich immer wieder an der sicher stehenden Abwehr der gut dagegenhaltenden Kammerbacherinnen festgebissen. Den zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Führungstreffer der Gäste hatte Lena Eckhardt mit ihrem erste Pflichtspiel-Tor bei den Damen elf Minuten vor der Pause ausgeglichen. Ohne die Halbzeit-Pause wäre Großenenglis sicherlich in Führung gegangen. Nach der Pause erfolgte sofort die Kalte Dusche für die Gastgeberinnen durch den zweiten Treffer für Kammerbach. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel, während das Dorfschäfer-Team auch kräftemäßig nicht mehr dagegenhalten konnte. Der Niederlage ist zwar zu hoch ausgefallen, geht aber in Ordnung. Am nächsten Wochenende hat Viktoria II spielfrei und reist dann zur ersten Mannschaft des TSV Flechtdorf. (la)

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Großenenglis II beginnt

HNA 25.8.2021 VON SINA TERNIS
Die Kaderbreite mit nur 15 Spielerinnen ist das große Sorgenkind von Großenenglis’ Coach Heiko Dorfschäfer. Mit Jennifer Käßner, Aileen Appel, Eva Weinberger und Lisa Heideroth legen gleich vier Spielerinnen aus privaten Gründen und wegen eines anstehenden Studiums eine Pause ein. Dem steht nur ein Neuzugang gegenüber: Aus den eigenen B-Mädchen kommt Mittelfeldspielerin Maresa Jäger, die laut Dorfschäfer gute Chancen hat, direkt den Sprung in die Startformation zu schaffen. Dadurch, dass beim TuS drei Teams gemeldet sind, soll zwischen den einzelnen Mannschaften rotiert werden. Unterm Strich führt die Ausdünnung des Kaders aber auch dazu, dass man bei der Großenengliser Reserve die Erwartungshaltung nach unten schraubt. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld wäre aus Dorfschäfers Sicht schon in Ordnung. Dass sein Team auf einem guten Weg ist, hat es während der Vorbereitung gezeigt. Da passt es, dass es für den TuS schon früher los geht: Die Partie gegen die TSG Kammerbach wurde auf Wunsch der Gäste vorgezogen auf kommenden Samstag  28.8.2021, 14.30 Uhr.

 

Top-Freistoßtor von Jana Schwaab. Foto: Lanzke
Top-Freistoßtor von Jana Schwaab. Foto: Lanzke

Deutlicher Sieg im 3. Testspiel

Im dritten Testspiel gelang der TuS Viktoria ein deutlicher Sieg gegen Sparta Göttingen. Nachdem Göttingen überraschend durch Laura Göbel in Führung gegangen war, drehte die Viktoria bereits bis zur Halbzeit mit Treffern von Jana Schwaab und Sophie Trost. In der 2. Halbzeit nahmen die Gastgeberinnen das Heft vollständig in die Hand und bauten mit Treffern von Johanna Straube (2x), Julia Faupel und Jana Schwaab die Führung aus.

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Doppeltorschützin Laura Schwaab am Ball. Foto Lanzke.
Doppeltorschützin Laura Schwaab am Ball. Foto Lanzke.

Unentschieden im Test gegen Lispenhausen

Gegen den Gruppenlegisten SC Lispenhausen gelang im zweiten Testspiel Viktoria II ein 4:4-Unentschieden. Für das auf zahlreichen Positionen veränderte Team trafen Rojin Balica, Lisa Fölsch, Laura Schwaab (2x)

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Großenenglis: Jana Dippoldsmann auf dem Weg zum Tor. Foto: Lanzke
Jana Dippoldsmann auf dem Weg zum Tor. Foto: Lanzke

Klarer Sieg im 1. Testspiel für Viktoria II

Das erste Testspiel der Saison 2021/2022 brachte für die Gruppenliga-Mannschaft der Viktoria gleich einen klaren 10:0 (5:0)-Sieg. Obwohl nur 11 Spielerinnen zur Verfügung standen, überzeugte das Dorfschäfer-Team bei seinem ersten Auftritt nach der Coroa-Pause mit gutem Zweikampfverhalten und sehenswerten Spielzügen. Die Tore schossen Jana Dippoldsmann (3x), Laura Schwaab (2x) und Leonie Otto (2x) sowie Anna Kleinmann und Lara Wessel. Ein Extra-Lob verdienten sich Leonie Otto und Hannah Linder für ihr erstes Spiel in der 2. Mannschaft bzw. im Damen-Bereich. Das nächste Testspiel findet am 07.08. statt; Großenenglis II erwartet um 17 Uhr den SC Lispenhausen. (la)

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Foto: Trollhagen
Foto: Trollhagen

Tag des Mädchenfußball

Der Tag des Mädchenfußballs am 9.7.2021 war ein voller Erfolg. Fast 20 Mädchen von 6 bis 15 Jahren waren gekommen und die Verantwortlichen, Trainer/Innen, Juniorinnen und Seniorinnen freuten sich sehr über den "vollen" Platz in Großenenglis. Verschieden Stationen waren aufgebaut, ein Abschlussspiel und ein Gruppenfoto (das Foto ist ein Ausschnitt) machten den Mädchen riesig Spaß. Wir bleiben weiter am Ball und bieten das Training für den Nachwuchs, Donnerstags von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr , auch in den Ferien an. Wer den TdM verpasst hat, einfach vorbei kommen. Wir freuen uns auf euch. Die Fußballfrauen trainieren Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ab 19.00 Uhr. Auch hier können die "älteren Mädchen" ab 16 Jahren und Frauen, die Interesse haben oder schon mal gespielt haben, einfach vorbei kommen.

Bilder von der Veranstaltung

 

Nachwuchsteam

Die Resonanz beim ersten Treffen war groß und wir haben, gemeinsam mit dem Trainerinnenteam Viola Martin und Lea Unzicker, einen Trainingstag ausgewählt. Donnerstags ab 17 Uhr ist Training in Großenenglis und alle, die es zum ersten Treffen nicht geschaft haben, sind herzlich eingeladen. Mädchen von 8-16 Jahren können mit machen.

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

 

 

 

 

TuS Viktoria Großenenglis meldet eine III. Mannschaft in der A-Liga.

"Bei uns finden alle Mädchen und Frauen ein zu Hause, die Fußball spielen möchten", so Vorsitzende Birgitt Fasshauer. Die Mannschaft Viktoria III wird hauptsächlich von der letztjährigen B II gestellt. Die Dritte wird zusammen mit der Gruppenliga-Mannschaft (Viktoria II) trainieren und Martin Pillkowsky wird mit Heiko Dorfschäfer (Viktoria II) ein Trainerteam bilden.

Interesse ?

Mädchen/Frauen ab 16 Jahren, einfach vorbei kommen.