Vereinsleben

Dirk Widmer verstorben

Bereits letzte Woche nach dem Spiel gegen Anraff, erreichte uns die Nachricht, dass unser langjähriger Platzwart und Edelfan Dirk Widmer den langen Kampf gegen seine Krankheit verloren hat. Wir hätten dir gern noch den Wunsch erfüllt, dass du noch ein letztes Mal uns spielen sehen kannst. Nun schaust du hoffentlich uns und deinem HSV von oben zu.
Wir werden dich und deine Treue nie vergessen und wir wissen, dass kein Abschied für immer ist.
Ruhe in Frieden lieber Dirk 💙🕯️

 

 

Sie sind die Helden der Pedale

Die Radler der TuS Viktoria Großenenglis erinnern sich an ihren Trip zum Oktoberfest 1980

HNA Freitag, 24. April 2020 VON CLAUDIA BRANDAU

Großenenglis – Das Oktoberfest 2020 ist wegen der Coronakrise abgesagt: Die Radler des TuS Großenenglis erinnern sich an ihre Fahrt zur Wies’n vor 40 Jahren – die damals fast tragisch endete. Als im Frühling 1980 der erste Sportler in Großenenglis auf dem Rennrad anrollte, ging ein ehrfürchtiges Raunen durch die Radfahrgruppe des TuS Viktoria 1912. Solch grazile Zweiräder waren selten in jener Zeit, in der es weder Radwege noch Funktionskleidung gab. Die Radgruppe hatte sich gerade erst um Horst Rasche und Ernst Wischek gebildet, doch deren Ehrgeiz war von Anfang an außerordentlich groß: Die erste Fahrt sollte nach München zum Oktoberfest führen. Also bestellten 15 angehende Rennradfahrer die Gefährte beim Fachgeschäft Fahrrad-Bock in der Bahnhofstraße und begannen zu trainieren. Mit viel Stolz und oft auch mit Begleitfahrzeugen. Damals standen oft Kinder am Straßenrand und haben gewunken, erinnert sich Horst Rasche. Jeden Sonntag und jeden Dienstag stiegen die Großenengliser Sportler aufs Rad: „Wir waren damals schon ein bisschen verrückt“, sagt Rasche und lacht. Aber sie waren nach dem harten Trainingssommer vor allem auch fit, denn sie radelten tatsächlich von Borken nach München zum Oktoberfest.

Dass die erste Fahrt beinahe auch die letzte gewesen wäre, mancher dort dem Tod knapp entronnnen ist, das wusste noch keiner, als es losging. Die Borkener waren just an jenem 26. September 1980 auf der Wies’n, als die Neonazis der damaligen Wehrsportgruppe Hoffmann den Terroranschlag verübten, bei dem zwölf Menschen starben und 213 verletzt wurden. Die Borkener blieben dabei wie durch ein Wunder unversehrt: Gerade hatte der Teil der Radler, der zurück in die Pension wollte, an jener Telefonzelle gestanden, an der die Bombe explodierte. „Hätten sie noch mehr Kleingeld gehabt, um mit der Frau daheim zu telefonieren, wären sie zum Zeitpunkt der Explosion noch dort gewesen“, sagt Ernst Wischek. Doch das Kleingeld war alle, das Trüppchen gerade eben um die Ecke auf dem Weg zur U-Bahn, als die Bombe hochging – sie spürten noch die Druckwelle. Die Radler aber, die noch im Zelt feierten, waren völlig ahnungslos – und da es damals noch keine Mobiltelefone gab, auch gar nicht zu erreichen. Und so kam es, dass die Angehörigen in Borken aus dem Fernsehen eher vom Anschlag wussten als die Feiernden im Münchener Festzelt – und sich furchtbare Sorgen machten, bis die anriefen, die ihre Pension erreicht hatten. „Das war ein riesiger Aufruhr“, erinnern sich Wischek und Rasche. Und es war eine neue Dimension der Angst, die sie damals erlebten: „Die Erinnerung begleitet uns bis heute.“

Aber auch die Erinnerung an andere, wenn auch nicht so spektakuläre Erlebnisse. An beispielsweise die Radtour der Freundschaft 1982 nach Noailles, zur Stadt Borken in Westfalen, an die 1988 nach Mallorca. „Wir haben sozusagen Rennradgeschichte in Borken geschrieben“, sind sich die beiden Freunde einig. 2005 feierte die Radsportgruppe ihren 25. Geburtstag. Auch jetzt ist sie noch aktiv, auch Horst Rasche und Ernst Wischek sind noch dabei – heute aber mit dem E-Bike statt mit dem Rennrad

Volles Haus und gute Stimmung bei der Jahreshauptversammlung

Die 1.Vorsitzende Birgitt Fasshauer bedankte sich in ihrem Bericht vor allem bei ihren Vorstandskollegen und ihren Übungsleitern. Das Jahr 2019 stehe ganz im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der Fußballfrauen. Der Spielbetrieb in der Hessenliga, sowohl bei den Frauen, wie auch bei den Juniorinnen, sei bezeichnend für den Einsatz aller Ehrenamtlichen im Verein. TuS Viktoria Großenenglis, ein besonderes Aushängeschild von Großenenglis. „Darauf sind wir alle sehr stolz“, so Birgitt Fasshauer. Ebenso stehen die Sparten Velo Viktoria, Gymnastik I, Jedermann und French Connection im Übungsbetrieb, mit interessanten Übungsstunden und vergnüglichen Veranstaltungen. Die Fußballfrauen freuen sich über zahlreiche Zuschauer bei den noch ausstehenden Heimspielen und die Tanzgruppe French Connection feiert ihr 20-jähriges Bestehen am 04. Mai 2019 am Grillplatz mit einer 80er Jahre Party, zu der alle Mitbürger herzlich eingeladen sind. Das Festwochenende der Fußballfrauen findet vom 16. bis 18. August 2019 statt. Die Vorsitzende schließt ihren Bericht mit dem Leitspruch im Fußballspielbetrieb: „Wir haben nur ein Gas, Vollgas. Wir sind Viktoria.“

 

Zahlreiche Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung.
Auch die Ehrungen standen im Zeichen der Fußballfrauen. v.l.: Renate Mahnke (40 Jahre), Kathrin Schulze (25), Ramona Unzicker (25), Birgitt Fasshauer (40), Karlheinz Bräutigam (50), Anne Troschke, Silke Wendel und Nadine Raue (25). Foto: Lanzke
Vorsitzende Birgitt Faßhauer und Stephan Lanzke. Foto: Faßhauer
Vorsitzende Birgitt Faßhauer und Stephan Lanzke. Foto: Faßhauer

Dr. Stephan Lanzke hat Vereinsmanager C-Lizenz des HFV erworben

Grünberg/Großenenglis. Die TuS Viktoria Großenenglis hat erstmalig ein Vorstandsmitglied mit Vereinsmanager C-Lizenz. Dr. Stephan Lanzke hat an fünf Wochenende an der Sportschule des HFV in Grünberg den „Trainerschein für Funktionäre“ erworben. Lanzke ist seit 2017 als Schriftführer im Vorstand tätig, betreut aber auch die Homepage. Themen der Ausbildung waren unter anderem Zukunft Sportverein, Rechtsfragen im Verein, Struktur und Aufgaben der Sportorganisation, Kommunikation, Führungsaufgaben, Öffentlichkeitsarbeit, Sportversicherung, Spielordnungen. Zusätzlich gehörte dazu auch noch das Basismodul des Trainer C-Lizenz-Lehrgangs. (la)

 

Großes Starterfeld: Routinier René Hördemann (99, ganz links), Hessenmeister Maurice Herwig (neben ihm mit nicht erkennbarer Nummer) sowie Gesamtsieger Jonas Hoffmann (12) waren schon früh vorn.
Großes Starterfeld: Routinier René Hördemann (99, ganz links), Hessenmeister Maurice Herwig (neben ihm mit nicht erkennbarer Nummer) sowie Gesamtsieger Jonas Hoffmann (12) waren schon früh vorn.

Streckenrekord in Großenenglis

Beim Viktoria-Duathlon trumpften zwei Talente sowie die Routiniers Hördemann und Klement auf

HNA 17.04.2018

 

BORKEN. Jonas Hoffmann hatte eigentlich eine gute Ausrede für den Fall, dass er am Samstag beim Viktoria-Duathlon in Großenenglis nicht in Form gewesen wäre. Der 21-Jährige vom Triathlon-Bundesligisten Ejot Team TV Buschhütten macht gerade eine Ausbildung zum Industriekaufmann und steht kurz vor der Abschlussprüfung. Und trotzdem ist er gerade so schnell wie wahrscheinlich noch nie. Im Borkener Stadtteil verbesserte Hoffmann den Streckenrekord über die Sprintdistanz (5 km Laufen, 21 km Radfahren und 2,5 km Laufen) trotz böigem Wind um mehr als eineinhalb Minuten auf imposante 56:45 Minuten. Er ist damit bestens vorbereitet für die in zwei Wochen stattfindenden deutschen Duathlon- Meisterschaften sowie auf den Triathlon-Klassiker in Buschhütten im Siegerland, wo er am 6. Mai Ironman-Weltmeister Patrick Lange schlagen will. In Großenenglis, wo der Bad Wildunger Lange 2006 auch schon gewann, holte sich Hoffmann die nötige Tempohärte für den Kampf mit dem Star. „Das hat super gepasst heute“, sagte der Laufspezialist, der den Teilnehmern der hessischen Meisterschaft ein bisschen die Schau stahl. Neuer Titelträger wurde Maurice Herwig vom KSV Baunatal (59:26) vor Jannik Trunk (Optimum Sportbrillen, 60:02) und dem Spangenberger René Hördemann (KSV Baunatal, 60:28). Der 19-Jährige aus Wehrental- Hoheneiche bei Eschwege hat gerade erfolgreich sein Abi gemacht. Die beruflichen und schulischen Belastungen von Herwig und Hoffmann lassen den Schluss zu: Wer gut lernt, wird schneller. Und wer lange genug Triathlon und Duathlon macht, lernt etwas fürs Leben, wie Sandra Klement bewies, die bald 46 wird. Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört die Athletin des SC Neukirchen zu den schnellsten nordhessischen Ausdauersportlerinnen. In Großenenglis bog sie schon nach der zweiten statt dritten Radrunde in Richtung Wechselzone ab. Die Zuschauer fragten sich, wieso eine Frau plötzlich auf Gesamtrang vier lag. Nachdem Klement ihren Fehler bemerkt hatte, kehrte sie um und kämpfte sich noch auf den dritten Rang der Frauen. In ihrer Altersklasse wurde sie Hessenmeisterin. Durchhalten lohnt sich also – nicht nur in Großenenglis, wo sich die Veranstalter der Radsportabteilung des TuS Viktoria über 200 Teilnehmer freuten. (mal)

 

TuS Viktoria richtet Hessenmeisterschaften aus

HNA 13.04.2018

BORKEN. Bei einem der kleinsten Duathlon-Wettkämpfe Deutschlands beginnen große Karrieren: 2006 gewann der Bad Wildunger Patrick Lange den Jedermann-Duathlon des Tus Viktoria Großenenglis. Elf Jahre später war er Ironman-Weltmeister. Vielleicht beginnt an diesem Samstag die nächste große Karriere im Borkener Stadtteil. Beim traditionellen nordhessischen Saisonauftakt werden die Landesmeister über die Sprintdistanz (5 km Radfahren, 21 km Radfahren, 2,5 km Laufen) ermittelt. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 200 Teilnehmern aus ganz Hessen – von den C-Schülern die bereits um 12.45 Uhr starten, bis zum 70 Jahren alten Senior. Besonders beliebt bei den Teilnehmern ist das Hauptrennen mit drei Radrunden über eine selektive Strecke, auf der man wie in den Vorjahren am Berg ordentlich ballern muss (Start: 15 Uhr). Neben vielen hessischen Top-Athleten hat sich auch Hendrik Becker angemeldet. Der ehemalige Göttinger, der mittlerweile in München lebt, hat den Ironman-Triathlon bereits in 9:17 Stunden bewältigt, und siegte 2005 in Großenenglis. Ein Jahr später musste er sich mit dem zweiten Platz hinter einem gewissen Patrick Lange begnügen. Beckers Glück: Ironman-Weltmeister Lange ist diesmal nicht am Start. (mal)

 

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ralf Bremmer und Host Simmen (v.l.) geehrt. Den Ehrenteller, für 50 Jahre Mitgliedschaft, erhielt Hardy Cholibois (r.)
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ralf Bremmer und Host Simmen (v.l.) geehrt. Den Ehrenteller, für 50 Jahre Mitgliedschaft, erhielt Hardy Cholibois (r.)

Bericht Jahreshauptversammlung

Borkener Anzeiger, 13.04.2018

Gute Stimmung bei der Jahreshauptversammlung des TuS Viktoria Großenenglis im Bürgerhaus Großenenglis. Die Fußballfrauen/Mädchen und alle Trainer/Betreuer der Fünf im Spielbetrieb befindenden Mannschaften und aktiven Sparten bescherten der Jahreshauptversammlung ein „volles Haus“ und gute Stimmung. Die 1.Vorsitzende Birgitt Fasshauer bedankte sich in ihrem Bericht vor allem bei ihren Vorstandskollegen und ihren Übungsleitern. Ebenso wie im Fußball sind die Sparten Velo Viktoria, Gymnastik I, Jedermann und French Connection optimistisch und wohl auf im Trainingsbetrieb. Bevorstehende Höhepunkte sind der Velo-Viktoria-Duathlon, mit Hessischen Meisterschaften, am 14. April am Sportplatz und das Frühlingsfest der Tanzfrauen an der Adam Wittig Schule am 1. Mai. Zum Spielbetrieb Fußball gehören, so Fasshauer, ohne Frage auch die Schiedsrichter des TuS: das Kleeblatt der Jungschiedsrichter/-innen ist komplett, denn neben Lena und Adrian Alhelm haben Lena Pillkowski und Emma Schneider ihren Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Herzliche Glückwünsche und Willkommen im Team des TuS. Das „Flaggschiff“ der Viktoria, die Fußballfrauen von Großenenglis, die im kommenden Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, gehen zuversichtlich in die Rückrunde der Ligen und am 14. April will das Hessen-/Gruppenligateam alle sechs Punkte aus Gombeth mit nach Hause nehmen. Auch die B- und C-Juniorinnen sehen der neuen Serie zuversichtlich entgegen, wobei die C-Juniorinnen für 2018/19 die C-Mädchen-Hessenliga ins Auge gefasst haben. Den älteren aktiven Mitgliedern in den Sparten Jedermann und Gymnastik I wünscht Birgitt Fasshauer weiterhin interessante Übungsstunden und vergnügliche Treffen/ Veranstaltungen. Die Vorsitzende schließt ihren Bericht mit dem Leitspruch im Fußballspielbetrieb: „Wir haben nur ein Gas, Vollgas. Wir sind die Viktoria, wird sind Großenenglis.“ Foto: Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ralf Bremmer und Host Simmen (v.l.) geehrt. Den Ehrenteller, für 50 Jahre Mitgliedschaft, erhielt Hardy Cholibois (r.)

 

 

Wurden verabschiedet: (von links) Angela Raue mit der 1.Vorsitzenden Birgitt Fasshauer und Renate Mahnke.
Wurden verabschiedet: (von links) Angela Raue mit der 1.Vorsitzenden Birgitt Fasshauer und Renate Mahnke.

Fasshauer bleibt an der Spitze

TuS Viktoria Großenenglis: Wahlen und Ehrungen bei Jahreshauptversammlung

HNA 15.04.2017

GROSSENENGLIS. Sportliche Erfolge, Neuwahlen und Ehrungen für langjährige Mitglieder standen im Fokus in der Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportvereins Viktoria Großenenglis. „Wir sind stolz auf das Geleistete, dass wir unseren Spielerinnen und Zuschauern Hessenligafußball in Großenenglis bieten können“, sagte Vorsitzende Birgitt Fasshauer und bedankte sich besonders bei den Übungsleitern, Trainern, Betreuern und Helfern. Sie wurde einstimmig wiedergewählt, ebenso ihre Vorstandskollegen Dieter Mette (1. Kassierer) und Ilona Döring, die stellvertretende Schriftführerin wurde. Neu im Amt sind Olaf Pfaff (2. Vorsitzender), Dr. Stephan Lanzke (1. Schriftführer) und Gerhard Fasshauer (Öffentlichkeitsreferent). Im Amt bestätigt und für weitere drei Jahre wieder gewählt wurden: Kulturringbeauftragter Lothar Böse und der Ältestenrat, der aus Lothar Werner, Werner Wetter und Felix Will besteht. Mit Dank verabschiedet wurden Angela Raue und Renate Mahnke, die nach zehn beziehungsweise 17 Jahren aus dem Vorstand ausscheiden, ebenso verlässt Alexander Bräutigam den Vorstand.

Erfolgreiche Jugend

Neben den drei Frauen-Mannschaften des TuS fanden auch die Juniorinnen der Viktoria Großenenglis Anerkennung und Beachtung. Als Regionalpokalsieger in der Halle qualifizierten sich die B-Mädchen für die hessische Meisterschaft in Grünberg und die C-Juniorinnen sind Kreispokalsieger (Platz und Halle). Die jüngsten D-Mädchen haben sich für den Regionalpokal-Endspieltag in Haddamar qualifiziert. Auf Hochtouren laufen zurzeit die Vorbereitungen für den 23. Viktoria Duathlon, der am Samstag, 22. April, stattfindet. Auch dieses Jahr werden in Großenenglis die schnellsten Läufer und Radfahrer ermittelt. Anmeldeschluss für den Duathlon ist bereits an diesem Wochenende: Kurzentschlossene sollten sich rasch melden. (dwm)
Geehrt für lange Mitgliedschaft
Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurden
Markus Wiederhold, Waltraud Wiederhold, Willi Klement, Stephan Klement, Daniel Klement und Vero Beisheim.
Ausgezeichnet für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Lothar Boese, Gerhard Fasshauer, Kurt Simmen, Ingeborg Faupel.